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Nordrhein Westfalen

Business-Kurztrip nach Düsseldorf: Abends an die längste Theke der Welt

Düsseldorf ist Messestadt. Und Shoppingstadt. Im Zentrum von NRW und sicherlich eine häufig besuchte deutsche Businessmetropole. Ich fahr jeden Tag nach Düsseldorf und fühl mich dort fast heimisch – ideal also, euch ein paar Tipps für eure nächste Businessreise zu geben.

Wo übernachten ?

Ob ihr es glaubt oder nicht, ich habe mich schon an Düsseldorfer Hotels ausprobiert. Drei etwas kleinere Businesshotels kann ich euch empfehlen, hier kommt es wirklich drauf an, was für euch wichtig ist.

Auszeit Hotel: Das Auszeithotel liegt etwas abseits der Innenstadt. Mit der S-Bahn ist man zwar nach einer Station von Düsseldorf HBF vor Ort, aber fußläufig ist ein Bummel in die Altstadt von hier schon schwieriger. Ideal ist das Hotel dagegen, wenn man mit dem Auto anreist, oder einen Businesstermin an der Universität von Düsseldorf hat. Das Auszeit ist besonders. Das fängt bei den süßen Enten als Begrüßungsgeschenk auf den Betten an und endet am kommenden Morgen mit dem coolsten Frühstück, was ich je in einem Hotel probiert habe. So viel Auswahl ist echt empfehlenswert.

Hotel Heidelberger Hof: Das Hotel Heidelberger Hof befindet sich schon etwas zentraler und kann fußläufig von der Innenstadt erreicht werden. Das Trendviertel „Flingern“ mit einigen coolen Restaurants liegt ganz in der Nähe und die Bahnlinie Richtung Flughafen (Wehrhahn, Linie S11) liegt nur wenige Gehminuten entfernt. Die meisten Zimmer liegen nach hinten und bieten daher eine ruhige und erholsame Nacht. Das Frühstück ist einfach – cool ist aber das selbstgemachte Rührei.

Monopol Hotel: Ein recht einfaches Hotel mit kleinen Zimmern, dafür fußläufig vom Bahnhof erreichbar und vor allem auch sehr zentral in der Innenstadt. Die Zimmer sind leider zur Straße raus, so das es im Sommer schon mal was lauter sein kann. Dafür ist das Frühstück recht nett und vor allem die Hotelcrew. Im Hotel gibt es viel Kunst, wer also daran Spaß hat, sollte sich hier mal umschauen.

Wohin zum Ausgehen ?

Tja – die Frage ist in Düsseldorf meist recht schnell beantwortet. Die größte Auswahl an Pubs, Kneipen, Bars und Restaurants findet man in der Altstadt – auch bekannt als die längste Theke der Welt. Aber Düsseldorf ist vielfältiger. Wer auf Japan steht, kann auch in der Immermannstraße in „Klein Japan“ abtauchen – wer es gerne ein wenig alternativer braucht, ist im Stadtteil Oberbilk und Flingern recht gut aufgehoben. Mein persönliches Lieblingsrestaurant ist das El Pescador, ein einfaches Fischrestaurant, wo man richtig gut und günstig Essen kann. In der Altstadt gibt Spaceburger, dort gibts total abgedrehte Burger. Wer Currywurst mag, sollte zum Hafen fahren, dort gibts ein Currywurst-Restaurant. Hab schon häufiger da vorbeigeschaut und finde es immer noch super lecker! Wer es gut Bürgerlich mag, ist bei den Hausbrauereien in der Altstadt gut aufgehoben. Und jeder der Eis mag, sollte einen Abstecher zur Herrtotti-Eis-Manufaktur unweit der S-Bahn Haltestelle Bilk machen. Sooo lecker und vor allem in Eigenherstellung! Dort gibt es übrigens an einigen Tagen auch ein gutes Frühstück.

Kurze Shoppingtour ?

Skyline Düsseldorf

Düsseldorf als Modehauptstadt Deutschlands bietet natürlich viele interessante Boutiquen, zahlreiche Second Hand Läden und die Kö (Königsallee). Wenn du nix exquisites suchst, dann ist die Innenstadt (Wehrhahn und Altstadt) zum Bummeln ideal, wenn du viel Geld ausgeben willst – die Kö und für alle, die etwas ausgefallener unterwegs sein wollen die kleinen Läden in Derendorf (Nordstrasse) und Bilk (z.b. in der Brunnenstrasse). Souvenirs bekommst du am besten in den kleinen Läden rund um das Rathaus.

Kunst und Kultur am Abend ?

Düsseldorf hat zahlreiche Museen und Kunstausstellungen, so dass es schwer für mich wird, etwas besonders herauszuheben. In einigen Museen gibt es Mittwochs oder Donnerstags Öffnungzeiten bis 21 Uhr, desweiteren gibt es seit einiger Zeit auch die sogenannte „Happy Hour„, bei der ihr die letzte Öffnungsstunde vorbeischnuppern könnt. Im kommenden Jahr (2015) eröffnen auch wieder der Aquazoo und das Schifffahrtmuseum, und da der Aquazoo eines meiner Highlights von Düsseldorf war, bin ich ziemlich gespannt was daraus wird.

Sightseeing – Quickie: Was lohnt sich mit wenig Zeit ?

Ich bin ein Fan des Rheinturmes. Der Eintritt kostet 5 Euro, dafür könnt ihr von 10 – 24 Uhr  (am Wochenende bis 1 Uhr) einen atemberaubenden Blick über Düsseldorf erhaschen. Ich selbst war schon 5 mal dort oben und entdecke immer wieder neues. Vor allem in der Nacht ist das Lichtermeer ein wunderschöner Anblick. Für Höhentaugliche sind die Fenster im Selbstbedienungsbereich abgeschrägt, so dass ihr quasi einen Blick direkt nach unten bekommt. Ein paar Meter weiter sind die bekannten Gehry – Bauten – ein beliebtes Fotomotiv und von nahen echt cool anzusehen.

Auf dem Rückweg zum Hotel sollte man das obligatorische Altbier in der Altstadt nicht verpassen. Ich hab mir sagen lassen das Uerige das bekannteste und beste Altbier ist, aber das müsst ihr wohl selbst rausfinden. Düsseldorf hat viele tolle Parks, die jedoch durch das Unwetter 2014 gelitten haben. Auch da hoffe ich, das sich die Natur in den kommenden Jahren wieder ein wenig regeneriert.

Unterwegs: Wie ist die Stadt am besten zu erobern?

Düsseldorf ist gut angebunden. Ein Flughafen in Stadtnähe, ein UBahn und Straßenbahnnetz, zahlreiche Busse und ein übersichtliches System. Von 07 – 19 Uhr kommt ihr auch recht zügig überall hin, anschließend reduziert sich die Tacktung. Es gibt jedoch auch Nachts Verbindungen, die ihr nutzen könnt. Eine Einzelfahrt kostet 2,50 Euro, wenn ihr den ganzen Tag mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein wollt (und später auch noch ein wenig Kultur erleben wollt), dann empfiehlt sich die Düsseldorf WelcomeCard für knapp 9 Euro (VRR Tagesticket Düsseldorf kostet 6,50 Euro) – Stand: 2015

Die beste Anbindung zum Flughafen habt ihr mit der Linie S11 ab Hauptbahnhof, sie fährt direkt in den Terminalbereich. Am schnellsten in die Innenstadt kommt ihr mit den U-Bahnen (Haltestelle: Heinrich Heine Allee)

Doch etwas mehr Zeit? Hier weitere Tipps, was Ihr in Düsseldorf noch erleben könnt:

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Über den Autoren

Janett

Hallo, ich bin die Gründerin des Blogs Teilzeitreisender.de
Schon immer war ich ein sehr großer Fan von Kurzreisen. Ich liebe kreative und verrückte Reisen, stehe auch auf Motorsport und Roadtrips. Als Experte in "Günstig in den Urlaub" kann ich sicherlich auch Tipps für eure nächste Reise geben!

5 Kommentare

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  • Tztz, das Unbehaun Eiscafé hast du aber vergessen. Auf der Aachener Straße zu finden, gegenüber Lidl, gibts hier schon so lange Eis nach über 100jährigem Rezept (und wohl mindestens seit den 50er Jahren wie die Ausstattung zeigt) und ist weit über Düsseldorfs Grenzen hinaus bekannt. Keine schnöden überteuerten Kugeln wie sonst, sondern „nur“ 5 Sorten ganz ohne welchen Schnickschnack und unnötige Farbstoffe oder sonstige künstliche Zutaten.
    Man sollte sich übrigens auf seeeehr lange Schlangen einstellen, doch bei gefühlten 10 Leuten die an der Theke bedienen dauerts nicht lang, bis man seinen Eisbecher in Händen hält.
    Es wird übrigens nicht nach Kugeln berechnet, die es ja nicht gibt, sondern Bechergröße. Diese sind dann randvoll jeweils. :)

    • Das Eis von Unbehaun find ich auch nicht so bolle. Find ich persönlich zu wässrig – aber da sind Geschmäcker ja verschieden. Vom Ambiente ist Unbehaun schon ganz nett. Halt so ein wenig Retro

  • HA! Currywurst Restaurant habe ich gelesen. Keine Ahnung wie, aber das muss ich dann wohl nächstes Wochenende versuchen zu schaffen, wenn ich zum Barcamp da bin ;-)

    Danke auch für die Verlinkung, freut mich sehr!

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