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Das perfekte Muttertagsgeschenk: Ein Wochenende in Wien

Wien ist die Boyband unter den europäischen Städten. Die Mädchen lieben sie, weil sie halt auch mal schnell mit der Bahn erreichbar ist, die Mütter wegen dem tollen Ischi, Bischi und der Geschichte und die Großmütter, weil sie ja jedes Jahr den Ball im Fernsehen gesehen haben, und das ja soo toll ist. Warum also nicht eine solche Reise zum Muttertag verschenken ? Ich selbst habe vor ein paar Jahren einen Ausflug mit meiner Mama nach Wien gemacht, und kann euch garantieren – diesen Mehrgenerationenurlaub wird eure Mama nie vergessen. Das dies alles zum Erfolg wird, geben wir euch jetzt die ultimativen Tipps.

1. Die Anreise:

Skyline Wien

Meidet das Auto! Im Zentrum von Wien findet ihr in den seltensten Fällen einen guten und kostenlosen Parkplatz, dafür ist die Stadt mit einem guten Straßenbahn und U-Bahn-Netz durchflochten. Mit dem Zug kommt ihr in knapp 4 Stunden von München an, wer aus dem Rheinland kommt, sollte den Flieger nutzen. Niki Airlines (gehört zu Airberlin) und Lufthansa fliegen die Strecken mehrmals am Tag von allen großen Flughäfen an. Vom Flughafen seit ihr mit dem CAT in 30 Minuten im Zentrum, mit der S-Bahn dauert es was länger, geht dafür aber auch günstiger. Die meisten Internationalen Züge enden am Westbahnhof, der aber auch noch sehr zentral ist.

2. Die Unterkunft:

Bei einer Kurzreise solltet ihr auf jeden Fall zentral wohnen! So spart ihr ewige Anfahrtswege und könnt auch den Tag zur Nacht machen. Bei unserem letzten Besuch waren wir im Hotel Capricorno, welches direkt an der U-Bahn-Haltestelle „Schwedenplatz“ liegt. Auch wenn das Haus von außen unscheinbar erscheint (typischer 60er Jahre – Schick) so bietet sich im inneren Design und Frische. Die Zimmer wurden im Winter 2015 neu renoviert – es gibt verschiedene Farbkonzepte – die ihr gerne an der Rezeption anfragen könnt. In unseren Räumlichkeiten gab es auf jeden Fall Lila – damit bin ich zu überzeugen ;)

Das Hotel verfügt nur über 42 Zimmer und ist daher ideal für alle, die auf Individualurlaub stehen. Das 4Sterne-Haus zeichnet sich vor allem durch das freundliche Personal, die gemütlichen Betten und meine erste interaktive Hotelinfo-Mappe in Form eines Tablets aus. Das Tablet könnt ihr auch nutzen, um im Internet nach tollen Empfehlungen für euren Wien-Trip zu suchen.

nachtszene

Das Capricorno befindet sich im ersten Bezirk von Wien, also direkt im Zentrum – eine Tatsache, die sich auch bei den Preisen bemerkbar macht. Ein Doppel-Zimmer kostet zwischen 160 und 240 Euro pro Nacht (inklusive Frühstück). Was ich sehr positiv erlebt habe – die Fenster sind so gut isoliert, das ihr vom Zentrum (vor der Tür) so gar nichts mitkriegt.

Übrigens – seid ihr oder eure Mama oder eure Oma Steinbock, dann lohnt sich ein Blick vom Geländer Richtung Lobby. Dort wird euch gehuldigt ;)

3. Durch Wien schlemmen:

Meine Empfehlung: Vorher eine Woche fasten! Wien macht dick. Nicht weil die nur ungesunde Leckereien auf dem Teller haben, aber ehrlich?  Dort schmeckt alles so lecker! Solltet ihr erst in den Nachmittagsstunden (in einem Hotel wie dem Capricorno) ankommen, empfehle ich euch nach einem kurzen Abstecher zum Donaukanal eine „Schmankerlreise im ältesten Hotel Wiens“.

Dort erfahrt ihr auch gleich mal was Frittaten sind und probiert auch mal Kren. Für den Samstag morgen empfehle ich euch einen Rundgang über den Naschmarkt, wo ihr euch neben Obst, Gebäck, Käse, Fisch und Fleisch frei nach Österreichischer Art satt essen könnt. Wenn ihr danach noch Lust auf ein wirklich uriges und typisches Wiener Kaffeehaus habt, dann solltet ihr einen Besuch im Cafe Sperl einplanen.

 

Für das Abendprogramm kommt es dann darauf an, ob ihr eher „Schick ausgehen“ oder eher „Urig Essen“ wollt. Gute Schnitzel und leckere Hausmannskost könnt ihr im Lokal der Brauerei Salmbräu, ein edles Restaurant mit Österreichisch-Spanischer Küche mit einem der coolsten Ausblicke über Wien findet ihr im „Das Schick„.

4. Ausflugsprogramm:

Die beste Möglichkeit, das Wiener Zentrum zu erleben, ist sicherlich ein kleiner Rundgang. Hier gilt – wer schöne Fotos machen möchte, sollte früh aufstehen. Der Stephansdom ist acht Uhr morgens ein Ort der Ruhe und durch einen ganz besonderen Lichteinfall kann man tolle Fotos machen. Für alle, die gut zu Fuß sind, lohnt sich ein Aufstieg, das hab ich mir jedoch bisher erspart. Wer das komplette Touristenprogramm haben will, kann direkt neben dem Dom eine Tour mit dem Fiaker buchen, vor knapp 3 Jahren hat das so an die 60 Euro pro Stunde gekostet.

fiaker

Die Tour durch die Wiener Straßen führt euch dann vorbei an der spanischen Hofreitschule, entlang der prunkvollen Gebäude der Hofburg, vorbei an zahlreichen Kirchen und wunderschönen Häusern der Stadt. Lasst euch währenddessen alles erklären, die Kutscher sind oft ausgebildete Fremdenführer und wissen so einige Geschichten über die Stadt zu erzählen.

In den Nachmittagsstunden könnt ihr dem Museumsviertel einen Besuch abstatten. Achtet dort vor allem auch die Kunst, die außerhalb der Museen zu sehen ist. Von hier aus ist es auch nicht mehr weit zum Rathaus der Stadt und zum Naschmarkt. Wer nicht so gut zu Fuß ist, die Stadt ist mit Straßenbahnen (teilweise sogar noch klassisch) sehr gut „erfahrbar.

bahn

Natürlich solltet ihr zu guterletzt Schloss Belvedere und Schloss Schönbrunn nicht verpassen. Für junge und alte Mädchen immer wieder toll anzusehen! Wer auf bunt und anders steht, sollte einen kurzen Ausflug zum Hundertwasserhaus machen. Dort kommt ihr am besten mit der Straßenbahn hin.

belvedere

Noch nicht genug Empfehlungen ? 5 tolle Tipps für einen Kurztrip nach Wien hab ich auf HRS einmal zusammengefasst.

5. Das Besondere erleben:

Bei diesem Punkt kommt es darauf an, worauf eure Mütter Lust haben. Ein wenig Nightlife durch die Clubs ist dabei ebenso möglich wie eine Schifffahrt nach Bratislava (die man auch mal spontan an einem Sonntag machen kann). Die Innenstadt bietet zahlreiche Shoppingmöglichkeiten.

cocktails

Wenn ihr nach einem Tag „Trubel“ in der Stadt noch Lust auf eine besonnene Auszeit habt, dann lohnt sich ein Abstecher zum Stift Kloster Neuburg . Die Anreise dauert knapp 40 Minuten mit Bahn und Bus – das Kloster, der Weinkeller und das ganze drumherum sind schon durch ihr „eindrucksvolles Aussehen“ echt sehenswert. Ein wenig grummelig kann nur schon mal der Guide sein, daher würde ich euch empfehlen, euch schon vorher ein wenig zu informieren. Nehmt euch auf jeden Fall aus dem Stift von dem Wein mit – Richtig gut !

Wenn ihr so eine Reise gut plant, sind auch ganz besondere Dinge möglich! Wie wäre es mit einem Tanzkurs in einer Wiener Traditions-Tanzschule ? Oder für alle Wienkenner mit einen Rundgang „Wien auf den zweiten Blick?

Offenlegung: Wir wurden vom Schick-Hotel Capricorno zu einer Wienreise eingeladen. Der Bericht setzt sich zusammen aus zahlreichen „Wien-Erfahrungen“ der letzten Jahre. Einige der Bilder stammen von E. Malinowska und dürfen hier verwendet werden.

Über den Autoren

Janett

Hallo, ich bin die Gründerin des Blogs Teilzeitreisender.de
Schon immer war ich ein sehr großer Fan von Kurzreisen. Ich liebe kreative und verrückte Reisen, stehe auch auf Motorsport und Roadtrips. Als Experte in "Günstig in den Urlaub" kann ich sicherlich auch Tipps für eure nächste Reise geben!

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