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Blog-Interview: Tim von „Der Bloggende Bahner“

Lange habe ich schon kein Interview mehr veröffentlicht. Eigentlich schade! In der Bloggosphäre gibt es so viele spannende Blogger, die mich persönlich sehr inspiriert und interessiert haben. Ein paar von Ihnen bitte ich in den nächsten Monaten zum Interview – den Anfang macht Tim. Tim ist „der bloggende Bahner“ und gibt auf seinem Blog nicht nur sehr viel Hintergrundwissen in Bezug auf die Bahn preis, sondern zeigt gleichzeitig auch zahlreiche Neuerungen auf, die es rund um die deutsche Bahn so gibt und von denen selbst ich oft vorher noch nie was gehört habe. In zahlreichen Frage- und Antwort runden könnt ihr Tim regelmäßig einen Loch in den Bauch fragen.

Ihr wollt mehr wissen? Dann freut euch über das Interview!

Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Bevor ich als „Der bloggende Bahner“ gestartet bin, habe ich als Redakteur für einen großen Apple-Blog geschrieben. Diesbezüglich wurde ich für ein Interview eingeladen, um meinen Medienkonsum näher zu erläutern.

Welcher Moment war für dich die Inspiration für „Der bloggende Bahner“?

Damals war ich mitten in der Ausbildung zum Fahrdienstleiter. In der Einleitung gab mir der Interviewer den Namen „Der bloggende Bahn-Mitarbeiter“. So ist der Name entstanden und ich habe wenige Monate später, um genau zu sein, im Juni 2014 meinen eigenen Blog gestartet. Es gab im Netz niemanden der sich tiefgreifend mit dem Thema „Bahnbetrieb“ auseinander gesetzt hat.

Sowohl auf YouTube, Facebook, aber auch mit meinem Blog war ich mit diesem Thema „First Mover“. Heute ist es nicht mehr nur der Bahnbetrieb, sondern auch noch das wichtige Thema „Digitalisierung bei der Bahn“ und auch Personalgewinnung.

Wieviel Zeit verbringst du täglich in deutschen Bahnen?

Sehr viel. Um die vier Stunden fast jeden Tag sitze ich im ICE. Ich wohne in Hannover und arbeite in Frankfurt am Main. Diese Strecke steht fast jeden Tag in der Woche auf dem Programm. Natürlich geht es auch mal nach Berlin oder Köln oder München. Ingesamt sind das pro Monat 12.500 Schienenkilometer.

Ich sehe das sehr positiv. Im Zug bin ich produktiver und kann sowohl für meinen Blog, als auch einiges für meine Arbeit als Social Media Redakteur bei der DB erledigen. Wenn die Arbeit mal getan ist, wird einfach der nächste Podcast oder das aktuelle Hörbuch angemacht und entspannt. Auch das schätze ich auf meinen Zugfahrten.

Welche Bahnstrecke fährst du in Deutschland am liebsten und warum?

Auch wenn meine tägliche Strecke mit sehr vielen Tunneln bestückt ist, möchte ich den Ausblick über die Kassler Berge morgens bei Sonnenaufgang nicht eintauschen. Man muss aber ganz klar sagen, dass für mich eine Bahnstrecke nebensächlich ist. Mir geht es darum, den Vorteil gegenüber dem Auto auszunutzen. Die Zeit im Zug verbringe ich meist vor dem Smartphone oder Laptop und bin selten dabei aus dem Fenster zu schauen.

Welcher Bahnhof gefällt dir am besten?

Auf Platz eins steht definitiv mein Heimatbahnhof, Hannover Hauptbahnhof. Nicht nur, weil ich diesen nahezu blind durchlaufen kann, sondern auch, weil ich als Fahrdienstleiter und Blogger durchgestartet bin. Es kommen immer wieder Erinnerungen hoch, wenn ich den Bahnhof betrete. Hannover Hauptbahnhof hat zudem einen untauschbaren Vorteil. Man erreicht nahezu jede Großstadt in Deutschland in wenigen Stunden. In Frankfurt ist man in zwei Stunden, in München in viereinhalb Stunden, in Berlin in eineinhalb Stunden und ich Leipzig oder Köln in zweieinhalb Stunden. Diesen Vorteil, weiß man als Vielfahrer sehr zu schätzen. Dicht hinter Hannover Hauptbahnhof liegt aber Berlin Hauptbahnhof. Dieser Bahnhof ist einfach beeindruckend in seiner Bauform. Die vielen Ebenen und egal von wo man ihn fotografiert, er sieht immer gut aus.

Gibt es einen coolen „Live Hack“ fürs Bahnfahren, den du verraten kannst?

Mein größter Timesaver in den vergangenen Monaten war die neue Funktion im DB Navigator. Die digitale Wagenreihung ist seit Dezember in der App verfügbar und hat mir schon sehr oft einen Weg über den gesamten Bahnsteig in Hannover erspart. Als Tipp für diejenigen, die in der Großstadt gerne schnell, sportlich und günstig an ihr Ziel kommen wollen, habe ich den Bike-Sharing Dienst der Deutschen Bahn. Ich selber nutzen das Angebot vor allem in Frankfurt sehr oft und überhole damit so manches Auto.

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Bildrechte
Die Bilder wurden uns für diesen Bericht zur Verfügung gestellt von Tim Grams (der Bloggende Bahner)

Über den Autoren

Janett

Hallo, ich bin die Gründerin des Blogs Teilzeitreisender.de
Schon immer war ich ein sehr großer Fan von Kurzreisen. Ich liebe kreative und verrückte Reisen, stehe auch auf Motorsport und Roadtrips. Als Experte in "Günstig in den Urlaub" kann ich sicherlich auch Tipps für eure nächste Reise geben!

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