Hamburg

Hamburg per Pedes… vom Kiez über die Hafenstadt nach Altona

Früher einmal habe ich in Hamburg den Marathon-Läufern bei ihrer persönlichen Challenge zugeschaut. Entspannt stand ich an der Innen-Alster und feuerte den einen oder anderen bei seinem Lauf an. Das ich selbst einmal gefühlte 42 Kilometer durch Hamburg laufen würde, daran hätte ich nicht gedacht.

Hamburg Schanzenviertel

Hamburg jedoch ist nicht ganz unklein, erstreckt sich unglaublich weit und hat viel interessantes zu bieten, was man mit einem „Reisebus“ oder via Bahn auf den ersten Blick gar nicht so entdecken kann. Drei Tage war ich im Rahmen einer Blogger-Reise unterwegs und habe dabei unglaublich viel über die Menschen und ihre Lebensräume erfahren und einige tolle Tipps mitnehmen können.

Vom Schanzenviertel über Altona bis St. Pauli, von der Hafencity bis ins Zentrum oder an die Außenalster, wer aktiv sein will, hat in Hamburg viel Möglichkeit dazu.

Doch wer in Hamburg zu Fuß unterwegs ist, der sollte schon wissen was er will. Ich stelle euch jetzt einige tolle Touren vor – einfach mal ausprobieren !

Hafencity in Hamburg

 

Hafenstadt/Hafencity

Da wäre zum einen ein Rundgang durch die Hafenstadt, ein Gebiet, was recht modern gestaltet ist und in unmittelbarer Nähe zur Speicherstadt liegt. Der Rundgang ist recht übersichtlich. Solltet ihr das ganze nicht mit einem Führer machen, so empfiehlt sich ein Besuch im Kesselhaus, wo ihr ein Abbild der Hafenstadt sowie zahlreiche Informationen (und ein kostenfreies öffentliches Klo) bekommt. Neben der Geschichte der Hafenstadt werden dort aktuelle und kommende Projekte vorgestellt.

Wer nach einem Besuch in der Hafenstadt noch die Elbphilharmonie anschauen will, muss dies lange Zeit vorher planen. Nur einmal im Monat gibt es öffentliche Führungen und diese müssen auch schon Monate im vorraus reserviert sein. Viel unkomplizierter und vor allem ohne Wartezeit gibt es dazu einen Infopavillion, der sich auch in der Hafenstadt befindet.

Beatlestour durch St. Pauli

Beatlestour mit Stefanie Hempel

Eine etwas andere Hamburg to go – Tour gibt es in St. Pauli zu erleben. Vor allem für Fans der Fab Four ist die Tour mit Ukulele und den wichtigsten Stationen der jungen Jahre von John Lennon, Paul Mc Cartney und Co. ein unbedingtes MUSS! Stefanie Hempel zeigte uns die wichtigsten Stationen, vom ersten Auftritt, bis hin zu Kinos, in denen die Beatles damals übernachten. Zwischendurch gibt es immer wieder tolle Hits der Band, die mitgesungen werden können. Und bei Nacht bekommt man zudem auch noch einiges vom Flair des aktuellen St. Pauli´s mit.

Altona – das andere Hamburg

Der Ortsteil, der lange Zeit unter dänischer Herrschaft stand und lange Zeit eines der wichtigsten Arbeiterviertel der Stadt war, ist vielen gänzlich unbekannt. Geht man vom Bahnhof aus in Richtung Zentrum denkt man zuerst, man wäre in einer Kleinstadt. Ein typischer deutscher Marktplatz mit einem Einkaufszentrum,  zahlreiche 70er Jahre Bauten und einige kleinere Marktstände. Das Altona aber mehr zu bieten hat, erfahren wir in einem Rundgang mit Hans Ulrich Niels.

Rathaus Altona Hamburg

Er zeigt uns einen jüdischen Friedhof im Einkaufszentrum, eine alte Fabrikhalle, die in eine Kino und Eventlocation umgewandelt wurde, zahlreiche kleinere Trendläden und erzählt uns auch etwas über die bekannten Namen des Stadtteiles. Bismarck, Ernst Thälmann oder in der Neuzeit Fatih Akih (berühmter Regiseur) um nur einige zu nennen. Von Altona kann man auch prima zu Fuß entlang der Elbe Richtung Landungsbrücken laufen. Auf dem Weg entdeckt man nicht nur viel Natur, sondern auch das eine oder andere Highlight in Sachen Kunst und Architektur.

Schanzenviertel

In den Hinterhöfen des Schanzenviertels

Eines der jüngsten Viertel der Stadt lädt auf wenigen Quadratkilometer zum Trend-Rundgang ein. Rund um die Rote Flora gibt es hier das portugiesische Viertel mit zahlreichen portugiesischen Leckerbissen, viele kleine Trendlabels für Mode, Schmuck und Deko und ziemlich kultige Läden. Außerdem bietet das Schanzenviertel ganz viel Streetart und gute Restaurants (wie z.b. die Bullerei – das Tim Mälzer Restaurant).

Und sonst noch ….

Wenn ihr kein Budget für einen kostenpflichtigen Rundgang habt, dann kann ich euch die täglich stattfindende 11 Uhr – Free Tour durch Hamburg (in englisch) empfehlen. Hier bekommt ihr einen groben Einblick zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und lernt nebenbei nette Leute kennen.

Hamburg to Go

Natürlich lohnt sich auch ein Spaziergang zu den Landungsbrücken und zur Speicherstadt. Auch ein Rundgang um die große Alster bietet sehr viel Natur und Einblick in architektonisch längst vergangene Zeiten.

Disclaimer: Dieser Bericht entstand aufgrund einer Bloggerreise, die ich dank der Unterstützung von Hamburg Tourismus unternehmen konnte. Vielen dank hierfür. Die Meinung bleibt die eigene.

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Über den Blogger

Janett

Hallo, ich bin Janett, die Gründerin des Blogs Teilzeitreisender.de
Schon immer war ich ein sehr großer Fan von Kurzreisen. Neben einer Teilzeitstelle an der Uni Düsseldorf pflege und hege ich deshalb dieses Projekt - und habe dafür schon das eine oder andere Abenteuer erlebt. Mehr über mich erfahrt ihr unter der Rubrik "Persönliches"