Island

Tipps für die erste Kurz-Reise nach Island

Ein Land, welches zugegenermaßen nicht wirklich auf meiner Reisewunschliste stand und mein Herz dennoch im Sturm erobert hat. Für unsere Reise haben wir vier Tage für Island eingeplant, von denen jeweils ein halber Tag für An und Abreise eingeplant werden sollte. Bleiben drei Tage für die Insel.

Die haben wir effektiv genutzt. Einen Tag ging es auf den golden Circle, an einem Tag sind wir die lange Strecke bis zur Eislagune gefahren (250 Kilometer) und am dritten Tag haben wir uns einige Wasserfälle angeschaut und am Abend Nordlichter bestaunt.

Urlaub in Island sollte vorab geplant werden.

Eine „Stopover-Reise“ ist sicherlich ein wenig komplexer und planungsaufwändiger als eine Pauschalreise. Eine solche Reise lässt sich fast nur individuell planen – von daher ist der Rechercheaufwand wesentlich höher als bei Reisen, die man nur in eines der beiden Länder plant.

Für Island hat bei meiner dieser Reise dankenswerterweise die liebe Inka die Organisation übernommen. Wenn ihr ebenfalls gerade euren Trip nach Island organisiert – schaut euch Inkas Kurzreise – Artikel über Island an. Dort findet ihr auch wichtige Hinweise für gute Unterkünfte.

Ach ja, natürlich braucht es Inspirationen. Und davon gibt es einige. Denn sowohl Island als auch New York sind in vielen Blogs beschrieben. Drei Artikel, die mir auf meinem Weg in die USA via Island weitergeholfen haben, findet ihr hier:

Das solltet ihr vor eurer ersten Islandreise organisieren.

Neben der Buchung von Flug und Unterkunft sowie Mietwagen ist eine Auslandskrankenversicherung relevant. Wer noch keine Wanderschuhe hat, sollte sich ein paar feste Schuhe für Island zulegen. Ich war froh, zwischen Schotter, Eis und auf glitschigen Steinen ein paar Schuhe anzuhaben, die mir stabilen Halt gaben. Übrigens – auch Wasserfeste Kleidung lohnt sich (vor allem wenn ihr Wasserfälle sehen wollt).

Mietwagen in Island – Was ist zu beachten?

Was habe ich mir zu diesem Thema Gedanken vor allem in Bezug auf Island gemacht. Kann ich Allrad fahren? Und wie werden die Wetterverhältnisse? Vorab konnte ich sowas gar nicht einschätzen, habe jedoch auch schon die eine oder andere abenteuerliche Geschichte zum Thema „Autos mieten in Island“ gehört. Versicherungen sind wichtig, sagte man mir – ein Grund warum ich auf die unschlagbaren Angebote von billiger-mietwagen.de zurückgegriffen habe. Für unser Auto haben wir 240 Euro für 4 Tage bezahlt. Inklusive Vollkasko. Vor Ort war das Einlösen des Gutscheines kein Problem, es gibt jedoch einen Punkt, der gerade bei kleinen Mietwagenanbietern zum Tragen kommt.

Als Selbstbeteiligung bei Mietwagen werden in Island recht hohe Summen zurückgestellt. Da bei kleinen Anbietern die Versicherung über einen Drittanbieter läuft, der erst im Nachhinein erstattet – müsst ihr vor Ort die gesamte Selbstbeteiligung selbst absichern. In meinem Fall wären das über 2000 Euro gewesen, die ich nicht mehr auf meiner Kreditkarte hatte. Einzige Lösung? Für 149 Euro eine Haftungsreduzierung kaufen. Das ist ärgerlich und kann vermieden werden, indem man eine gewisse Summe auf die Kreditkarte zahlt. Mit unserem Fiat 500X Crossover sind wir jedoch sehr gut gefahren und auch die Tankkosten haben sich im Zaum gehalten.

Im Oktober nach Island?

Ein nicht allzu unwesentlicher Faktor für die Reiseplanung ist natürlich die Reisezeit. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich Anfang Oktober mit den widrigsten Wetterverhältnissen gerechnet habe. Das wir 3 Tage nur Sonnenschein und im Durchschnitt 11 Grad Temperatur in Island hatten, kann ich diesen Zeitraum generell empfehlen.

ABER! Auf Island kann es um diese Jahreszeit auch stürmen und schneien.  Der Herbst ist deshalb praktisch, weil die Preise für Flüge und Hotels annehmbar sind und viele sehenswerte Orte nicht mehr so voller Touristen sind. Denn – das habe ich leider in Island festgestellt – das Land ist längst nicht so einsam, wie das der eine oder andere Reiseführer glaubhaft machen will.

Vor allem in Bezug auf die Suche nach Unterkunft solltet ihr mir der Reiseplanung so früh wie möglich beginnen. Für Island haben wir unsere Unterkünfte schon 3 Monate vorher gebucht.

Welche Touren lohnen sich für einen Island – Beginner?

Wer es sich einfach machen will, der kann direkt bei der Buchung des Fluges schon Touren einkaufen. Golden Circle, Eislagune, Blaue Lagune werden von verschiedenen Anbietern in Island offeriert. Die Touren finden dann mit Reisebussen statt. Wer individueller unterwegs sein will, findet sich sowohl in Island als auch in New York anhand der Ausschilderung gut zurecht. Ein Mietwagen für Island ist dann jedoch unbedingtes Muss, denn es gibt keine Bahn auf der Insel.

Für Island-Anfänger empfiehlt sich der Golden Circle, auf dem ihr Wasserfälle, Tektonische Platten und Geysire beobachten könnt. Fahrt früh oder sehr spät, in der Mittagszeit sind alle Sehenswürdigkeiten gut besucht.

Offenlegung: Der Flug wurde uns von WOW Air (leider nicht mehr aktiv) ermöglicht. Alle anderen Kosten haben wir selbst bezahlt.

5 Kommentare

    • Hallo Bernie,

      Schön das ich dich erheitern konnte. Ich bin kein Journalist – wohl aber Blogger. Und tatsächlich hab ich es mehr als einmal an verschiedenen Flughäfen in den Staaten erlebt, das dort Leute ankamen, die gar kein Englisch konnten. Außerdem gibt es Orte, wie z.B. Miami, wo überwiegend spanisch gesprochen wird. Und ja – zum Thema Sprache passt es, darauf hinzuweisen :D.

      Achso – auch mit britischen Englisch habe ich mich schon das eine oder andere mal in amerikanische Sprachfettnäpfchen gesetzt. Vielleicht sollte ich das noch ergänzen.

      Viele Grüße von der anderen Rheinseite.

      Janett

  • Hach, Island und New York in einem. Wie schön! Ich habe schon Eure Live-Berichte gerne verfolgt. Die Variante mit dem Stop-Over klingt echt cool! Das werde ich auch mal in Erwägung ziehen.
    Schön, dass Du auch alle Details beschrieben hast, das sind gute Tipps!
    Vielen Dank auch für die Erwähnung zu meinen New York Artikeln.
    Liebe Grüße! Ich freu mich schon auf die nächsten Berichte!

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Über den Blogger

Janett

Hallo, ich bin Janett, die Gründerin des Blogs Teilzeitreisender.de
Schon immer war ich ein sehr großer Fan von Kurzreisen. Neben einer Teilzeitstelle an der Uni Düsseldorf pflege und hege ich deshalb dieses Projekt - und habe dafür schon das eine oder andere Abenteuer erlebt. Mehr über mich erfahrt ihr unter der Rubrik "Persönliches"