Island

Reykjavik: Unsere vier Reiseempfehlungen für die isländische Hauptstadt

Die Stadt, die ich euch heute gemeinsam mit meinen Autoren Ewa und Walter diesmal vorstellen will, ist ein wenig weiter weg. Mit dem Flieger seit ihr in ca 3 1/2 Stunden von Düsseldorf aus in der isländischen Hauptstadt – die man bei einer Island-Reise unbedingt „mitnehmen“ sollte. Wart ihr auch schon mal in Island ?

View von Hallgrimskirkjaturm
Blick von Hallgrimskirkjaturm

Das isländische Symbol für die Zukunft – Eine Konzerthalle aus dichroitischem Glas

Wer an Reykjavik denkt, wird in erster Linie an niedliche kleine Fischerhäuschen, einen Hafen und Meer denken. Doch Island kann auch anders. Ein „Must See“ in der isländischen Hauptstadt ist das seit 2011 fertig gestellte „HARPA“ – ein Konzert und Konferenzhaus im Hafengebiet von Reyjkavic. Harpa bedeutet Harfe. Oder Sommerbeginn. Mit beiden hat es jedoch nicht so wirklich Ähnlichkeit. Ebenso wie das Opernhaus in Oslo oder die bald hoffentlich fertig gestellte Philharmonie in Hamburg handelt es sich um ein architektonisch sehr sehenswertes Gebäude. Das coole daran: Das Gebäude ändert je nach Tageslaune (also hell und Sonne, oder Regen und dunkel) sein äußeres Anlitz. Aber auch von Innen ist das Haus absolut sehenswert. Es verleitet ein wenig zum Spielen – zugegeben ! Lohnenswert sind auch die Guided Tours, bei denen ein Einblick in die Konzertsäle ermöglicht wird. Der Eintritt ins Gebäude ist frei, an einigen Tagen im Jahr gibt es sogar „Free Events“

Ein wenig Sonne für Reykjavik.

Island ist aufgrund seiner Lage prädestiniert für Regentage. Oder trübes Wetter. Davon ist leider auch nicht die Hauptstadt verschont, und bei einem Trip von einer Woche kann man schon mit ein – zwei Schlechtwettertagen rechnen. Sei es drum – gerade in Reykjavik gibt es unglaublich viele Museen, die sich bei „Mistwetter“ lohnen. Dafür sind die trockenden Tage mit tollem Ausblick auf Meer und Berge um so schöner. Und die kreativen Ideen, auf die isländische Skulptur-Künstler an Schlechtwettertagen kommen. Wohl am bekanntesten ist die „Sonnenfahrt“ Sólfar- eine Wikingerbootskulptur von Jón Gunnar Árnason. Was daran echt interessant ist – auch bei trüben Wetter konnte ich durch dieses häufig fotografierte Kunstwerk immer erahnen, wo die Sonne untergehen „könnte“. Das Kunstwerk zeigt (abends natürlich) immer in Richtung Sonnenuntergang. Mit einem beeindruckenden Sonnenuntergang ist es wohl eins der coolsten Motive, was man aus der Stadt mitnehmen kann.

Sonnenfahrt
Sonnenfahrt

Fischfans – auf nach Island !

Okay – gleich mal eines vorab. Island ist in Sachen Essen und Trinken nicht gerade günstig. Ein Kaldi Bier (die regionale Biersorte) kostet knapp 8 Euro. Auch gutes Essen und vor allem Fisch ist nicht gerade günstig, dafür aber sehr lecker zubereitet. Seit jeher ist Island ein Fischervölkchen und wenngleich die Fische ähnlich wie in Deutschland einen Umweg über die nationale Fischerbehörde gehen müssen, sind die Rezepte für leckeren Fisch einfach nur erwähnenswert. Wir waren im Fischmarkadurinn – Einem Restaurant in einem Fischmarket, welches nicht nur von bekannten Bewertungsportalen empfohlen wird. Aber Restaurants mit gutem Fisch gibt es viele. Hier ist halt wirklich die Frage, wieviel ihr ausgeben wollt! Viele Fischrestaurants sind am Hafen ansässig, aber auch in der Stadt findet ihr coole Locations.

Den coolsten Ausblick über die isländische Hauptstadt…

Reykjavik an sich ist recht flach. Mit knapp 120000 Einwohnern leben hier weniger Leute als in Saarbrücken, und vielleicht ist es gerade das, was den Charme dieser Stadt ausmacht. Es gibt viele Bunte Häuser, es gibt an jeder Straßenecke interessante Kunstwerke und es gibt mittendrin die Hallgrímskirkja. Das Kirchengebäude ist knapp 75 Meter hoch – und bietet den wohl coolsten Blick über die nördlichste Hauptstadt der Welt. Für knapp 6 (800 ISK) kann man den Turm erklimmen. Halt nicht kann… Muss !!! Wer hier oben nicht gewesen ist, hat Reykjavik nicht gesehen. Das erste Bild dieses Berichtes ist übrigens von dort oben entstanden !

Hallgrimskirkja in hintergrund
Hallgrimskirkja in hintergrund

Mach mal was kreatives in Island…

Island ist bekannt für tolle Naturerlebnisse, für rauhes Wetter, für Sommer ohne Nächte und Winter ohne Sonne. Für Nordlichter und Elfen… Aber was Elena von Creativelena im letzten Jahr entdeckt hat, steht definitiv auf meiner To Do Liste. Reykjavic kreativ erleben – ich wusste ehrlich gesagt nicht, das das geht. An einem der Schlechtwettertage lohnt sich für DIY-Fans ein Besuch bei Letterpress. Die beiden Damen geben gelegentlich Workshops, bei denen du als Reisender coole eigene Postkarten auf ganz klassische Art (mit einer alten deutschen Druckmaschine) erstellen kannst. Eine solche isländische Handmade Postkarte (von Elena)  hängt auch bei mir daheim. Anfragen könnt ihr über die Homepage der Druckerei

Kreativ in Reykjavic

Natürlich wollen wir euch nicht vorenthalten, das der Rest von Island zu schön ist, um ihn einfach zu ignorieren, und legen euch deshalb auch unseren Roadtrip durch Island ans Herz.

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