Urlaubsplanung

Mit WOW Air via Island über den großen Teich. Ein Stopover-Reise-ABC

Eine Billigfluglinie für einen Flug über den großen Teich? Bisher war für mich diese Option nicht vorstellbar. Und doch habe ich eben dieses Abenteuer gewählt. Und Abenteuer war meine Tour mit Wowair von Berlin via Keflavik (Island) nach Newark (New Jersey) und Brooklyn (New York) nach Manhattan (New York) und zurück nach Frankfurt schon. Doch so vielfältig und verschieden die Eindrücke waren – so kompliziert ist es jetzt, das Ganze in einen Bericht zu packen.

Denn eines ist sicher: Diese Reise lässt sich nicht so einfach in einen Artikel passen. Schon das „Inselhopping über den großen Teich“ war spannend. Ich habe das ganze mal in ein Stopover-ABC verpackt.

A wie Abflug und Ankunft

Mein Hinflug startete von Berlin, mein Rückflug landete in Frankfurt. Im Sommer gibt es auch noch Flieger von Düsseldorf. Die günstigste Destination ist Berlin. Hier bekommt man durchaus schon mal Schnäppchenflüge und kann für knapp 200 Euro mit Wow Air nach Island und zurück. Während eigechecktes Gepäck ganz klassisch wie bei allen Airlines abgefertigt wird, war der Boardingprozess immer anders.

In Berlin sind wir zum Flieger gelaufen, in Island und Newark erwarteten uns Busse oder wir waren direkt am Terminal. Das Gate wurde in allen Fällen erst kurz vor dem Abflug bekannt gegeben. Wir waren immer recht pünktlich und auch das Personal an Bord war durchgehend gut gelaunt.

B wie Buchung

Wer schon einmal im Internet einen Flug gebucht hat, der wird das auch bei WOW Air ganz gut hinbekommen. Wenn ihr wie ich einen längeren Aufenthalt in Island plant, dann wählt ihr bei der Flugsuche den Punkt „Stopover“ und könnt dann die angepassten Datumsangaben machen.

Es gibt vier verschiedene Klassen. Bei Basic könnt ihr quasi nur einen kleinen Rucksack (42x32x25 cm) mitnehmen. Die Zubuchung eines Gepäckstückes ist möglich und kostet bei Sofortbuchung 19 Euro für Handgepäck und 31,99 Euro für eingechecktes Gepäck. Sitzplatzreservierungen gibt es ab 3,99 Euro. Wem egal ist wo er sitzt kann diese 3,99 Euro jedoch sparen.

Screenshot von www.wow-air.de

Die Gebühren für Bezahlung mit Kreditkarte kosten aktuell 11,67 Euro. Für Debitkarte und Sofortbezahlung fallen keine Gebühren an. Übrigens könnt ihr im Buchungsvorgang auch Touren für Island und Mietwagen buchen. Im Anschluss bekommt ihr eine E-Mail mit euren Fluginformationen. Achtet auf die Richtigkeit eures Namens. Und wenn es dann soweit ist, könnt ihr hier einchecken.

C wie Checkliste

So eine Checkliste mit allen wichtigen Punkten ist eine nette Sache oder? Wenn das für euch interessant ist, würde ich eine solche erstellen. Ansonsten kann ich euch die Packliste von Anja empfehlen – ich war erstaunt mit wie wenig Gepäck sie auf unserer Reise ausgekommen ist.

D wie Duty-Free

In Island könnt ihr euch die Zeit bis zum Abflug entspannt in einem Food Corner oder in einigen Läden mit Souvenirs, Kleidung und Duty-Free vertreiben. Einen wirklich großen Preisunterschied habe ich nicht gesehen, es gibt jedoch ständig „Sale Artikel“. Durch diesen Bereich sind wir auch bei Ankunft gekommen, so das „noch mal schnell eine Postkarte aus Island schreiben“ theoretisch auch möglich ist, wenn ihr aus Nordamerika zurückkommt und überhaupt nicht nach Island einreist. Briefmarken bekommt ihr am Flughafen auf jeden Fall auch.

E wie Elektronik

In den Fliegern von WOW-Air gibt es keine TV-Screens und auch kein Unterhaltungsprogramm, wie ich es sonst auf Langstreckenflügen gewohnt bin. In den ersten Reihen gibt es zwar eine USB-Buchse zum Aufladen von Handy und Tablet – wer sich jedoch nicht mit einem Buch zufriedengeben will, sollte eine Powerbank dabeihaben. Für die Reise habe ich nur meine kleine Kamera und mein kleines Netbook dabeigehabt.

In Sachen Entertainment war ich dennoch aufgeschmissen – an Bord gibt es kein Internet und ich hatte auf die Schnelle weder Film noch Musik auf mein Handy oder meinen Rechner geladen. Sofern ihr euch an die Sicherheitsregeln von Flughäfen und Airline haltet, könnt ihr eure Elektronik mit ins Handgepäck nehmen.

F wie Finanzen

Eure „Euros“ könnt ihr zuhause lassen. Island und auch die USA haben natürlich eine andere Währung. Am Flughafen Keflavik gibt es im Terminal mehrere Geldautomaten, die Arion Bank hat dort auch einen Geldwechselservice. In vielen Fällen könnt ihr auch in Island mit Kreditkarte zahlen, an manchen Tankstellen geht dies nur mit PIN. In den USA hatte ich auch ohne PIN keine Probleme mit der Bezahlung. Wieviel Gebühren ihr für das Abheben im Ausland bezahlen müsst, könnt ihr bei eurer Bank erfragen.

G wie Gepäck

Da ich in New York ohne Auto unterwegs war, bin ich mit Rucksack gereist. Eine weise Entscheidung, denn vor allem die zahlreichen Metro-Treppen lassen sich mit Rückengepäck einfach leichter bewältigen.

Gepäck, welches eingecheckt werden muss, kostet bei WOWair extra (Aktuell knapp 32 Euro). Nur mit Handgepäck würde ich bei so einem Stopover nur reisen, wenn ich mir ausschließlich die Städte (Reykjavik und New York) anschauen würde. In New York gibt es zwar Laundry Stations (Waschsalons), aber wollt ihr euren Urlaub dort verbringen? In Island wird das Gepäck für Wow Air an einer zentralen Station abgegeben. Keine Sorge – das funktioniert recht gut!

H wie Handgepäck

Für das Handgepäck gebe ich euch gleich eine wichtige Empfehlung, denn das habe ich leider verpasst. In den Fliegern von Wowair war es recht frisch und ich ziehe mir für Nachtflüge immer gerne die Schuhe aus. Notorisch kalte Füße haben dann jedoch leider auch verhindert, dass ich wirklich schlafen konnte. Daher mein Tipp: Warme Socken ins Handgepäck! Auch ist es recht hell in einigen der Flieger, ziemlich geärgert habe ich mich also auch darüber, dass ich keine Schlafmaske für die Augen mit dabeihatte. Wollt ihr also schlafen, dann sorgt gut vor. Oversized Schal inklusive ;)

Etwas zu trinken und ein paar Lieder oder ein Film auf dem Handy – dann habt ihr für fast alles vorgesorgt.

I wie Island

Ein Land, welches zugegen ermaßen nicht wirklich auf meiner Reisewunschliste stand und mein Herz dennoch im Sturm erobert hat. Für unsere Reise haben wir vier Tage für Island eingeplant, von denen jeweils ein halber Tag für An und Abreise eingeplant werden sollte. Bleiben drei Tage für die Insel.

Die haben wir effektiv genutzt. Einen Tag ging es auf den golden Circle, an einem Tag sind wir die lange Strecke bis zur Eislagune gefahren (250 Kilometer) und am dritten Tag haben wir uns einige Wasserfälle angeschaut und am Abend Nordlichter bestaunt.

J wie Jetlag

Auf der Hinreise habe ich keinen Jetlag bekommen – überhaupt war der Zwischenstopp in Island sehr praktisch. Der Flug von Deutschland nach Island dauert knapp 4 Stunden und der Flug weiter nach New York mit knapp 6 Stunden. Auf dem Rückweg tat mir der Zwischenstopp in Keflavik ganz gut – ein wenig Jetlag lies sich dennoch nicht vermeiden. Beim Nachtflug habe ich etwas gefroren und deshalb nur wenig Schlaf abbekommen.

K wie Kleidung

Grundsätzlich war für mich für beide Reiseziele wichtig auf fast alles vorbereitet zu sein. Ich habe diesmal (das erste Mal in meinem Leben) ein wenig Geld in Outdoorkleidung investiert und damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Sachen sind nicht nur leicht, sondern auch platzsparend. Auch nach 3 Tagen tragen haben vor allem die Oberteile angenehm gerochen.

Ansonsten habe ich auf den sogenannten Zwiebellook gesetzt und konnte so auch in New York dank Sweat Jacke auf die warme Winterjacke verzichten. Ich habe zwei Paar Schuhe mitgenommen. Einmal Sneaker für die Stadt und einmal Wanderschuhe für die Insel. Für nett zum Ausgehen habe ich eigentlich ein paar recht leichte Slipper, die habe ich diesmal jedoch zuhause gelassen. Die warmen Wandersocken waren auch ideal für die isländischen Unterkünfte, die man häufig nur ohne Schuhe betreten darf.

L wie Low Budget

Wie ihr schon bei Buchung sehen könnt – Reisen mit WOW air über den großen Teich können recht günstig oder auch recht teuer sein. Wenn ihr günstig sein wollt, dann könnt ihr quasi nur mit kleinem Rucksack reisen. Ich würde daher immer empfehlen, zumindest ein Handgepäckskoffer mitzunehmen und die 20 Euro mehr zu investieren. An Bord gibt es kein Fernsehprogramm, Kein Internet, es wird in der Nacht nicht ganz dunkel gedimmt und Getränke sowie Speisen (Pizza und Sandwiches) gibt es nur gegen Bezahlung.

Das Wasser ist bei allen Flughäfen trinkbar, so dass ich euch empfehle, eine leere Flasche mitzunehmen. Bei Essen müsst ihr aufpassen – nicht alles darf seinen Weg ins Land finden. So dürfen deutsche Früchte nicht nach USA mitgenommen werden.

Die Option Couchsurfing und Trampen sowie Wildcampen gibt es sicherlich, sie machen die Reise jedoch auch aufwändiger. Hier gibts ein paar hilfreiche Tipps für Island. In New York ist Couchsurfing zwar eine Option, auch gibt es einige Fähren, die kostenlos sind, insgesamt ist hier jedoch schon mehr Geld auszugeben.

M wie Mietwagen

Was habe ich mir zu diesem Thema Gedanken vor allem in Bezug auf Island gemacht. Kann ich Allrad fahren? Und wie werden die Wetterverhältnisse? Vorab konnte ich sowas gar nicht einschätzen, habe jedoch auch schon die eine oder andere abenteuerliche Geschichte zum Thema „Autos mieten in Island“ gehört. Versicherungen sind wichtig, sagte man mir – ein Grund warum ich auf die unschlagbaren Angebote von billiger-mietwagen.de zurückgegriffen habe. Für unser Auto haben wir 240 Euro für 4 Tage bezahlt. Inklusive Vollkasko. Vor Ort war das Einlösen des Gutscheines kein Problem, es gibt jedoch einen Punkt, der gerade bei kleinen Mietwagenanbietern zum Tragen kommt.

Als Selbstbeteiligung bei Mietwagen werden in Island recht hohe Summen zurückgestellt. Da bei kleinen Anbietern die Versicherung über einen Drittanbieter läuft, der erst im Nachhinein erstattet – müsst ihr vor Ort die gesamte Selbstbeteiligung selbst absichern. In meinem Fall wären das über 2000 Euro gewesen, die ich nicht mehr auf meiner Kreditkarte hatte. Einzige Lösung? Für 149 Euro eine Haftungsreduzierung kaufen. Das ist ärgerlich und kann vermieden werden, indem man eine gewisse Summe auf die Kreditkarte zahlt. Mit unserem Fiat 500X Crossover sind wir jedoch sehr gut gefahren und auch die Tankkosten haben sich im Zaum gehalten.

Für die amerikanischen Großstädte wie in meinem Fall New York lohnt sich ein Mietwagen nicht. Dort sind die öffentlichen Verkehrsmittel die beste Wahl.

N wie New York

Nicht nur NY ist im „Stopover-Programm“ von WOW Air. Auch Chicago oder Boston, Detroit oder Miami oder Toronto könntet ihr mit so einem Stopover anfliegen. Ich habe mich für New York entschieden, weil ich die Stadt erleben wollte. Es hat sich gelohnt, denn auch wenn das Wetter nicht wirklich ideal war, so habe ich in knapp 3 Tagen viel gesehen und erlebt. Klar. Hotels in New York sind recht teuer, ich bin in Brooklyn untergekommen.

Viele Sehenswürdigkeiten jedoch kann man gratis entdecken. Die Public Libary und die Central Station zum Beispiel. Oder die Fähre nach State Island (die einen tollen Blick auf die Freiheitstatue bietet). Auch die Fähre Richtung Long Island ist lohnenswert. Genauso wie das Eis, was es für ein paar Dollar unter der Brooklyn Bridge essen kann. Wo ich gleich bei der nächsten kostenlosen Sehenswürdigkeit bin.

In New York könnt ihr hip und teuer essen, oder einfach mal einen Hot Dog auf die Hand genießen. Lecker isses allemal. Ein Auto braucht ihr in dieser Stadt nicht, ein Leihfahrrad ist aber durchaus eine sinnvolle Investition. Mein Geheimtipp? Unbedingt zum Sonnenuntergang nach Coney Island fahren. Das sitzen am Strand oder der Gang auf der Pier kostet auch nix.

O wie Öffentliche Verkehrsmittel.

In Island gibt es einen Airport Express nach Reykjavik (14 x am Tag ab 4 – 22 Uhr). Die Fahrtzeit beträgt knapp 50 Minuten. Wollt ihr ohne Mietwagen durch Island fahren, so könnt ihr das auch. Das öffentliche Busnetz ist sehr gut ausgebaut und wird von BSI verwaltet. Deren Zentrale liegt am Busbahnhof von Reykjavik.

In New York solltet ihr bedenken, das ihr mit WOW Air am Flughafen Newark landet. Nach Manhattan fahrt ihr dort mit verschiedenen Bahnen ungefähr eine Stunde. Vor allem die Rückfahrt über Penn Station fand ich „unterirdisch“ schwierig. Ich habe mich verlaufen und habe nur knapp die passende Bahn bekommen, die alle 20 Minuten fährt. Falls ihr also mit der U-Bahn in NY fahrt, lieber noch mal an die „Großstadtluft“ und oberirdisch zur Penn Station laufen.

Meine IPhone App hat mich übrigens hervorragend durch das Öffinetz von New York navigiert. Es gibt jedoch auch überall Schilder, mit ein wenig Englisch kommt man hier gut von A nach B.

P wie Planung

Eine „Stopover-Reise“ ist sicherlich ein wenig komplexer und planungsaufwändiger als eine Pauschalreise. Eine solche Reise lässt sich fast nur individuell planen – von daher ist der Rechercheaufwand wesentlich höher als bei Reisen, die man nur in eines der beiden Länder plant.

Für Island hat bei meiner dieser Reise dankenswerterweise die liebe Inka die Organisation übernommen. Während ich für New York nur die Unterkunft gebucht habe und sonst nichts weiter geplant habe, war die Organisation von Mietwagen und Unterkünften für Island sehr hilfreich. Wenn ihr ebenfalls gerade euren Trip nach Island organisiert – schaut euch Inkas Kurzreise – Artikel über Island an.

Neben der Buchung von Flug und Hotel sowie Mietwagen ist eine Auslandskrankenversicherung und für die USA auch das ESTA (wenn ihr länger dort seid, Visum) relevant. Wer noch keine Wanderschuhe hat, sollte sich ein paar feste Schuhe für Island zulegen. Ich war froh, zwischen Schotter, Eis und auf glitschigen Steinen ein paar Schuhe anzuhaben, die mir stabilen Halt gaben. Übrigens – auch Wasserfeste Kleidung lohnt sich (vor allem wenn ihr Wasserfälle sehen wollt).

Wer einmal Island umrunden will, der sollte mindestens 8 Tage einplanen. Wir haben nur die kleine Tour gemacht, wie du beim Punkt Island nachlesen kannst.

Q wie Quellen

Ach ja, natürlich braucht es Inspirationen. Und davon gibt es einige. Denn sowohl Island als auch New York sind in vielen Blogs beschrieben. Drei Artikel, die mir auf meinem Weg in die USA via Island weitergeholfen haben, findet ihr hier:

R wie Reisezeit

Ein nicht allzu unwesentlicher Faktor für die Reiseplanung ist natürlich die Reisezeit. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich Anfang Oktober mit den widrigsten Wetterverhältnissen gerechnet habe. Das wir 3 Tage nur Sonnenschein und im Durchschnitt 11 Grad Temperatur in Island hatten und auch New York mit knapp 25 Grad aufwartete, kann ich diesen Zeitraum generell empfehlen.

ABER! Auf Island kann es um diese Jahreszeit auch stürmen und schneien – in New York habe ich an zwei von drei Tagen nur Regenwetter gehabt. Der Herbst ist deshalb praktisch, weil die Preise für Flüge und Hotels annehmbar sind und beide Orte nicht mehr so voller Touristen sind. Denn – das habe ich leider in Island festgestellt – das Land ist längst nicht so einsam, wie das der eine oder andere Reiseführer glaubhaft machen will.

Vor allem in Bezug auf die Suche nach Unterkunft solltet ihr mir der Reiseplanung so früh wie möglich beginnen. Sowohl für Island als auch für New York haben wir unsere Unterkünfte schon 3 Monate vorher gebucht.

S wie Sprache

In den USA kommt ihr mit Englisch sehr weit, in Island habt ihr damit vor allem in den touristisch stark frequentierten Regionen auch keine Probleme. Um jedoch mit Einheimischen in Kontakt zu kommen, lohnt es sich, das eine oder andere Wort Isländisch zu lernen. Im Flieger werden Informationen auf Isländisch und Englisch vorgetragen.

T wie Touren

Wer es sich einfach machen will, der kann direkt bei der Buchung des Fluges schon Touren einkaufen. Golden Circle, Eislagune, Blaue Lagune werden von verschiedenen Anbietern in Island offeriert. Die Touren finden dann mit Reisebussen statt. Wer individueller unterwegs sein will, findet sich sowohl in Island als auch in New York anhand der Ausschilderung gut zurecht. Ein Mietwagen für Island ist dann jedoch unbedingtes Muss, denn es gibt keine Bahn auf der Insel.

Für Island-Anfänger empfiehlt sich der Golden Circle, auf dem ihr Wasserfälle, Tektonische Platten und Geysire beobachten könnt. Fahrt früh oder sehr spät, in der Mittagszeit sind alle Sehenswürdigkeiten gut besucht.

Wer nur mal kurz in New York ins Leben von Manhattan „reinschnuppern“ will, dem empfehle ich eine Bustour. Auf meinem Tagestrip nach NY habe ich eine solche ausprobiert.

U wie Unterkunft

Für beide Destinationen gilt: Unbedingt vorab die Unterkünfte buchen! Ob in Island oder in New York, wer ein sauberes Bett und einen bezahlbaren Preis bezahlen will, der sollte hier nicht einfach so anreisen. In den USA braucht ihr zudem auch für die Einreiseunterlagen einen Platz für die erste „Nacht“, so dass sich eine Suche vor allem für eine „kurze Reise“ nicht vermeiden lässt.

Ich hatte das Glück, das ich mich in Sachen Unterkunft in Island auf Inka verlassen konnte, dir wirklich schöne Ferienwohnungen gefunden hat. Wir haben die Unterkünfte über Airbnb und Booking.com gefunden. In New York habe ich im Lefferts Manor Bed & Breakfast übernachtet. Die Nacht hier gibts schon ab 90 Dollar.

V wie Verpflegung

Hunger? Hatte ich auf unserer Reise nicht. Für die kurzen Flüge habe ich mir ein paar Riegel eingepackt und meine Wasserflasche aufgefüllt, in Island haben wir gleich am ersten Abend einen halben Supermarkt leergekauft und uns die vier Tage gut selbst versorgt. In New York habe ich auf Fast Food zurückgegriffen.

Jetzt krieg ich auch Hunger.

Beim Flug mit WOW Air hat es nach Pizza und Pasta gerochen. Da ich in der ersten Reihe saß, hatte ich ständig den Geruch davon in der Nase. Probiert habe ich es dennoch nicht – da ich noch gut satt war. Auch die Sandwiches habe ich verschmäht.

W wie WOW Air

WOW Air verbindet via Keflavik auf Island Nordamerika (vorrangig USA) und Europa. 2011 gegründet ist es eine sehr junge Airline. Rund 3,6 Millionen Gäste nutzen die Verbindungen pro Jahr, egal ob aus den USA oder aus Europa. Vorrangig wird mit einem A321 geflogen.

Der hat auf jeder Seite drei Sitzplätze, eine wirklich große Maschine wie sonst bei Langzeitflügen ist aufgrund der kürzeren Distanz nicht möglich. Die Farbe der Flotte ist pink, auch in den Flugzeugen findet sich die Farbe und auch lustige Sprüche und die jung ausgestalte Airline wieder.

Z wie Zeit

Durch den Zwischenstopp verliert ihr im Gegensatz zu Direktflügen rund 1-2 Stunden. Die Umstiege sind jedoch immer recht gut getimed, die Maschinen warten auch durchaus aufeinander. Was New York und Island angeht – nehmt euch so viel Zeit wie möglich zum Anschauen. Beides hat so unglaublich viel zu bieten.

Offenlegung: Der Flug wurde uns von WOW Air ermöglicht. Alle anderen Kosten haben wir selbst bezahlt.

5 Kommentare

    • Hallo Bernie,

      Schön das ich dich erheitern konnte. Ich bin kein Journalist – wohl aber Blogger. Und tatsächlich hab ich es mehr als einmal an verschiedenen Flughäfen in den Staaten erlebt, das dort Leute ankamen, die gar kein Englisch konnten. Außerdem gibt es Orte, wie z.B. Miami, wo überwiegend spanisch gesprochen wird. Und ja – zum Thema Sprache passt es, darauf hinzuweisen :D.

      Achso – auch mit britischen Englisch habe ich mich schon das eine oder andere mal in amerikanische Sprachfettnäpfchen gesetzt. Vielleicht sollte ich das noch ergänzen.

      Viele Grüße von der anderen Rheinseite.

      Janett

  • Hach, Island und New York in einem. Wie schön! Ich habe schon Eure Live-Berichte gerne verfolgt. Die Variante mit dem Stop-Over klingt echt cool! Das werde ich auch mal in Erwägung ziehen.
    Schön, dass Du auch alle Details beschrieben hast, das sind gute Tipps!
    Vielen Dank auch für die Erwähnung zu meinen New York Artikeln.
    Liebe Grüße! Ich freu mich schon auf die nächsten Berichte!

Hier kannst du einen Kommentar abgeben

Über den Blogger

Janett

Hallo, ich bin Janett, die Gründerin des Blogs Teilzeitreisender.de
Schon immer war ich ein sehr großer Fan von Kurzreisen. Neben einer Teilzeitstelle an der Uni Düsseldorf pflege und hege ich deshalb dieses Projekt - und habe dafür schon das eine oder andere Abenteuer erlebt. Mehr über mich erfahrt ihr unter der Rubrik "Persönliches"