Endlich wieder nach Caorle

Endlich wieder nach Caorle

Melanie kommt aus Österreich. Das Land selbst hat keinen Zugang zum Meer, aber die Adria ist in wenigen Stunden zu erreichen! Kein Wunder also – dass im Sommer viele hier ans Meer fahren. Eine Hass-Liebe teilt Melanie, die sonst auf urlaubsgeschichten.at schreibt mit dem Küstenort Caorle. Wieso? Lest selbst ;)

Caorle, Lignano, Jesolo – jeder Österreicher hat mindestens eine Kindheitserinnerung an einen dieser Adria-Orte, die man in Summe bei uns als „Hausmeisterstrand“ bezeichnet.

Mein geheimer Favorit an der oberen Adria ist aber unangefochten Caorle. Und eines ist sicher: Ein paar Tage an der italienischen Adria gehören zu einem perfekten Sommer für mich einfach dazu – und das immer im Kreise meiner Freundinnen.

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Auf Caorle ist einfach Verlass: Hinfahren und Ankommen!

Es gibt Orte auf der Welt, die scheinen sich nicht zu verändern. So z.B. die verwinkelten Gassen in der Altstadt von Caorle, das Gewusel der vielen Touristen darin und der breite Sandstrand – und das Meer, das oft auch mal stinkt wie eine Kloake. Aber das ist einem egal. Man ist ja in Caorle, endlich wieder. Und einem guten Freund verzeiht man viel.

Ähnlich ist es auch mit den Hotels in Caorle. Viele sind schon sehr alt und verlangen trotzdem horrende Preise. Aber egal, man ist ja endlich wieder in Caorle, sind ja nur ein paar Tage. Wir sind echt schon in schlimmen Kaschemmen abgestiegen – einfach weil’s halt günstig war – deshalb kann ich euch heute folgende Empfehlungen guten Gewissens weitergeben:

Hoteltipps: Getestet und für gut befunden

  • Hotel Cleofe
  • Hotel Stellamare
  • Park Hotel Pineta

Warum fahren wir immer wieder nach Caorle?

Am Tag heißt es einfach Entspannen am Meer. Frauenzeitschriften lesen, Karten spielen, quatschen und mit den Strandverkäufern handeln was das Zeug hält. Denn eine Tradition hat sich auch eingependelt: Mindestens 1 Badetuch wird immer gekauft! Die sind super und riesengroß und kosten so um die 10 EUR, je nach dem wie gut man im Feilschen ist ;-)

Nach einem ausgiebigen Sonnenbad darf’s dann auch gerne mal der ein oder andere Spritzer (Weißweinschorle) sein. Völlig entspannt geht’s dann abends rein in die Stadt – ich liebe es einfach, durch die Gassen zu schlendern, und der Trubel gehört einfach dazu – das liebe ich generell an Italien. Dann heißt es mal ein gutes Lokal fürs Abendessen zu finden. Was bei uns oft recht schwierig ist – weil wir meistens um die 8-10 Leute sind. Da ist es ratsam an eine Reservierung zu denken.

Meine persönlichen Lokaltipps

  • Birreria für Snacks und zum länger Sitzen bleiben – Zentrum von Caorle
  • Postiglione TOP Restaurant (Reservierung erforderlich) – Ende Einkaufsstraße
  • Pizzeria Belgau – ein echt tolles Fischlokal – Nähe des Turms

Nach dem Essen geht’s dann meist ein bisschen zum Shoppen und zwischendurch wieder auf das ein oder andere kühlende Getränk, bis wir schlussendlich wie jedes Jahr in unserem Stammlokal der „Birreria“ landen – und keine Angst, hier gibt’s nicht nur Bier ;-) Ach, Tradition hat schon seine guten Seiten – ich mag das.

Caorle: Ein Kurztrip für alle Fälle

Caorle ist ein Ort, wo jeder Urlaub macht: Familien, Singles, Pensionisten und so wie wir es machen im Kreise der Freundinnen – und das seit nunmehr sicher schon 15 Jahren.

Wie gesagt, ich habe sie alle besucht: Jesolo, Lignano, Bibbione – aber Caorle ist einfach anders als seine Nachbarstädte an der oberen Adria – ein bisschen malerischer, ein klein wenig chicer – einfach charmant.

Einmal im Jahr brauch ich Vitamin C – Caorle!

Gastblogger Teilzeitreisender

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