Meine Stockholm-Tipps für vier Tage Urlaub in der schwedischen Hauptstadt

Meine Stockholm-Tipps für vier Tage Urlaub in der schwedischen Hauptstadt

Wie lange dauert es um Stockholm zu entdecken? Bei meinem ersten Besuch habe ich in 5 Stunden immerhin Gamla Stan, das Stadthuis und auch den Aussichtspunkt am Strömmen erlaufen können. Bei Besuch Nummer 2, diesmal im Mai, hatten wir ganze vier Tage Zeit für die Hauptstadt der Schweden. Zeit also meinen ersten Artikel über Stockholm einem kompletten Update zu verpassen.

Meine Stockholm-Tipps für vier Tage Urlaub in der schwedischen Hauptstadt
Wer in Stockholm nicht mit der U-Bahn fährt hat wirklich was verpasst! Hier die Station: Radhuset

Übrigens: Am Ende gibts noch eine Empfehlung über einen etwas anderen Reiseführer für Stockholm! Mit Gewinnspiel!

Der Klassiker: Gamla Stan

Der wohl bekannteste Stadtteil von Stockholm bietet vor allen in den kleinen Gassen viel sehenswertes. Gamla Stan kann in mehreren Stadtführungen erkundet werden, er wird auch den Kreuzfahrttouristen immer wieder gerne gezeigt und ist vor allem für einen ersten Stockholmbesuch ein Muss für alle Besucher der Stadt.

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Wer den Massen entgehen will, sollte in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend hier vorbeischauen. Auf Gamla Stan befindet sich auch das Stockholmer Schloss, die offizielle Residenz des Königs. Ebenfalls sehenswert ist die Sankt Nikolai Kirche aus dem Mittelalter.

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Sehr beliebt vor dem Schloss sind übrigens die regelmäßigen Wachwechsel.

Gut zu wissen!
  • Der Wachwechsel vor dem königlichen Palast ist durchaus sehenswert. Täglich um 12:15 Uhr (Sonntags 13:15 Uhr) findet der Wachwechsel am Stockholmer Schloss statt.
  • Es empfiehlt sich vor allem im Sommer früh da zu sein – das Event ist sehr beliebt.

Ein Besuch in Skansen

Schon bei meinem ersten Besuch 2015 war mir klar: Sollte ich noch einmal nach Stockholm kommen, dann steht die Insel Djurgården auf meiner „Unbedingt-Besuchen-Liste“. Damals war es lustigerweise Gröna Lund – welches mich gereizt hat.

Gröna Lund Freizeitpark
Das ist der Gröna Lund Park vom Wasser aus gesehen.

Gröna Lund ist der Freizeitpark, welcher schon von weiten Sichtbar ist. Einmal angekommen war der Reiz der Achterbahnen und Freefall-Tower aber plötzlich nicht mehr so groß. Lag es vielleicht daran das ich gerade gut gefrühstückt hatte? Wir entschlossen uns für einen Nachmittag im Freilichtmuseum Skansen. Und ja, auch das ist an einem Feiertag nicht unbedingt die beste Idee in Schweden. Ganz grundsätzlich jedoch fand ich die Stunden dort wirklich schön!

Skansen Freilichtmuseum
Auch an diesem Feiertag im Mai gab es ruhige Ecken im Freilichtmuseum Skansen

Am Eingang gab es einen „Parkplan“. Wir haben auch noch ein Ticket für die Bergbahn mit gekauft. Die Fahrt war recht nett und hat nur umgerechnet 3 Euro gekostet – noch mal würde ich mir das Zusatzticket jedoch nicht ziehen. Dafür war die Tour durch den Park wirklich spannend und vielfältig. Es gibt eine kleine Zoo-Anlage und viele „Zeitreisen“ in die Geschichte von Schweden.

Bergbahn in Skansen

Gut zu wissen!
  • Für das Ticket haben wir 250 Kronen inkl. Bergbahn bezahlt (Umgerechnet 25 Euro).
  • Rechnet für den Ausflug nach Skansen gut 3-4 Stunden ein – hier gibt es wirklich viel zu entdecken.
  • Wer den Warteschlangen an der Kasse von Skansen entgehen will, der sollte wie wir die Tickets vorab online kaufen.
  • Mit diesen lässt sich dann ganz einfach und ohne Schlangen das Drehkreuz passieren.
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Mit den Fähren in den Schären unterwegs

Da wir zur Zeit unseres Urlaubes sehr wechselhaftes Wetter vorhergesagt bekommen hatten, haben wir unsere „Schärenfahrt“ am Tag mit dem wenigsten Regen gelegt. Das ist nicht immer einfach – denn das Wetter kann sich hier wie überall am Meer schnell ändern. Wir haben uns bewusst von den touristischen Anbietern ferngehalten und haben eine der beiden Fähranbieter gewählt.

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Auf der Hinfahrt sind wir mit dem Dampfschiff von 1910 der Reederei Waxholmsbolaget gefahren. Diese Tour findet zwar nicht so häufig wie die klassische Fährfahrt von SL statt, war jedoch für mich ein kleines Highlight. Wie eine kleine Zeitreise wirkt die Fahrt im Salon, mit einem Vorraum für die Damentoilette und dem lauten Tuten und dem Charme des alten Schiffes.

Angelegt haben wir auf Vaxholm, der Hauptstadt der Schären. Sie lässt sich auch mit dem Auto erreichen – aber die Bootsfahrt hatte definitiv mehr Flair. Auf der Insel entschieden wir uns dann für eine Rundwanderung – die zwar an machen Ecken (entlang der Straße) etwas anstrengend wirkte, aber definitiv auch viele traumhafte Schwedenmomente offenbarte. Vor allem am westlichen Ende der Insel – wo wir auch ein kleines Picknick gemacht haben – wären wir am liebsten nie mehr gegangen.

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Scheinbar haben wir dabei so sehr getrödelt das ein Besuch beim Vaxholmer Kastell zeitlich nicht mehr möglich war. Von der Seeseite haben wir es dann jedoch bestaunen können – denn aus versehen sind wir auf die falsche Fähre gestiegen, die uns jedoch mit einem kleinen Umweg dennoch sicheren Fußes wieder nach Stockholm zurückbrachte.

Gut zu wissen!
  • Es gibt mehrere Möglichkeiten auf die Schären zu fahren. Zu den Inseln fahren Ausflugsschiffe und Fähren. Nur knapp 150 der 24.000 Inseln sind überhaupt bewohnt, etwa 10 – 15 davon können je nach Saison besucht werden.
  • Die Ausflugsschiffe kosten etwa 35 Euro und dauern ca. 3 Stunden. Sie sind vor allem für einen kurzen Blick auf die Schären geeignet.
  • Wer etwas mehr Zeit auf den Schären verbringen will, sollte die Fähren von Waxholmsbolaget und vom Stockholmer Verkehrsverbund. Växholm wird etwa alle zwei Stunden angefahren, auch bis in die Abendstunden. Die Fährpreise pro Strecke liegen zwischen 7 – 14 Euro.

Das Stockholmer Stadthuis (Rathaus) – Ein Ort der Ruhe

Ist das Stadthuis wirklich das Rathaus? So ganz bin ich mir da nicht sicher, denn etwas weiter oben gibt es eine Haltestelle Radhuis und dort auch passende Verwaltungsgebäude. Sei es drum – das Stadthuis an sich sollte definitiv auf einem Besuch in Stockholm auf einer ToDo-Liste stehen. Es ist nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt und eignet sich deshalb in Kombination mit Gamla Stan auch für einen kurzen Stopover in Stockholm.

Den Turm des Stadthuis könnt ihr in den Sommermonaten besteigen, ebenso gibt es Führungen durch das sehenswerte Gebäude. Wir haben uns das Haus jedoch nur kurz angeschaut und anschließend  in der kleinen Parkanlage einfach nur entspannt aufs Wasser geschaut.

Gut zu wissen!
  • Die Touren im Stadthuis finden mehrmals täglich statt, von Montag bis Sontag, dauert ca. 45 Minuten und kostet 130 SEK, circa 12 Euro.
  • Alle Termine und wichtigen Hinweise findest du hier.

Schlechtwetteralternativen für Stockholm

Wusstet ihr das es in Stockholm vier Monate gibt, in denen es an 15 Tagen regnet? Im Durchschnitt sind es 13,7 Regentage – und definitiv ein Grund sich ein paar spannende Schlechtwetteralternativen für die schwedische Hauptstadt zu suchen.

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Auch eine Schlechtwetteralternative – eine Tour mit dem Hop On-Hop Off Bus

Ein Hinweis vorab: Nehmt ein paar wetterfeste Schuhe mit. Es gibt viele Pfützen und meine Füße waren nach einem halben Tag bei Stockholm im Regen richtig nass!

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Museen in Stockholm

In Stockholm gibt es über 50 Museen – für jeden ist da was dabei. Ob im Stockholmer Schloss, im Mittelaltermuseum versteckt unter dem Reichstag, ob im ABBA-Museum oder das Vasamuseum (bitte das unbedingt später oder an Wochentagen besuchen!) – für jeden ist da was dabei! Die meisten Museen haben täglich von 10 – 17 Uhr geöffnet – es gibt gelegentlich jedoch Tage an denen ihr auch länger ins Museum gehen könnt.

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Für das nordische Museum waren wir zu müde. Vor allem für Kunstinteressierte ist das jedoch ein Muss!

Museen sind an den Regentagen natürlich ideale Ausflugsziele – wir hatten „Glück“ das wir eigentlich nur einen richtigen Schlechtwettertag in Stockholm hatten und deshalb nur zwei Museen besucht haben. Wir waren im Mittelaltermuseum und im Vasa-Museum. Und das an einem Sonntag. Ich darf euch verraten – es war sehr sehr kuschelig. Vor allem das Vasa-Museum war sehr beliebt – und daher auch hoffnungslos überfüllt. Würde ich nochmals einen Museumstag in Stockholm einplanen, dann wäre ich recht früh oder recht spät unterwegs. Als wir das „Vasa-Schiff“ verließen, so gegen 16 Uhr – war kaum noch was los. Aber lasst mich kurz die zwei besuchten Museen vorstellen

Das Mittelaltermuseum (Medeltidsmuseum) Stockholm

Das Mittelaltermuseum von Stockholm ist recht zentral, aber gar nicht so einfach zu finden. Es befindet sich auf der „Reichstag“ – Insel. Wir sind einmal um die Ecke gelaufen um dann festzustellen: Der Weg über die Norrbro-Brücke und dann die Treppen hinunter ist der beste Weg. Hier unten befindet sich für schöne Tage auch ein schöner Park. Das Museum kostet keinen Eintritt – gerne könnt ihr jedoch spenden.

Ich empfehle euch die Sachen einzuschließen – an manchen Ecken im Museum kann es durchaus Eng werden. Es geht – wie der Name schon sagt – um die Geschichte von Stockholm im Mittelalter. Wir haben hier gut eine Stunde verbracht und vieles spannende – auch über den Handel und über das Leben im Mittelalter gelernt. Auch ein Stück Stadtmauer ist hier noch zu finden!

Das Vasamuseet

Eigentlich hatte ich das Museum rund um das Kriegsschiff Vasa gar nicht auf den Schirm. Dann kam jedoch von mehreren Seiten die Empfehlung: Das musst du dir mal anschauen! Ich muss zugeben – ich wäre vorab lieber ins ABBA-Museum gegangen. Damit kann ich etwas mehr anfangen als mit Schiffen. Zumal die Geschichte der „Vasa“ wirklich schräg ist.

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Das Schiff ist keine 200 Meter weit gekommen bei der Jungfernfahrt und dann untergegangen. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts gelang es das Schiff (in recht gutem Zustand) zu bergen und zu konservieren. Das ganze ist wirklich beeindruckend – das Museum jedoch auch sehr beliebt.

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Noch spannender fand ich jedoch eine Vorführung auf der Insel – hier ist jemand mit einer alten Taucherglocke auf dem Kopf getaucht. Das ganze sah schon von weitem richtig schwer aus. Übrigens: Auf der Djurgården – Insel gibt es eine Vielzahl von Museen – selbst an einem Tag lässt sich das nicht alles schaffen.

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Vor allem zum Thema Wasser und Schiffe gibts hier einige kleine Museen zu entdecken.

Gut zu wissen!
  • Das Vasa Museum ist täglich geöffnet, den Sommermonaten sogar noch etwas länger
  • Der Eintritt für Erwachsene kostet 190 SEK, ungefähr 20 Euro.
  • Im Museum ist es immer etwas kühler, deshalb auch im Sommer eine Jacke mitnehmen.
  • Für das Museum solltet ihr circa. 2 – 3 Stunden einplanen, wer sich zum Thema Schiffe und Meer noch mehr informieren kann, rund um das Vasa Museum gibt es allerhand kleinere und spannende Maritim-Museen und im Sommer verschiedene Aktionen.

Die Tunnelbana (U-Bahn) in Stockholm

Bei schlechtem Wetter lässt sich eine weitere Besonderheit von Stockholm sehr gut erkunden – die Stockholmer U-Bahn (Tunnelbana). Viele Stationen in der Innenstadt wurden kunstvoll in den letzten 40 Jahren gestaltet und sind heute die „längste Kunstgalerie der Welt“. Als „Eintritt“ müsst ihr euch nur ein Ticket für den Nahverkehr in Stockholm kaufen, ein Tagesticket kostet 16,50 € (165 Kronen), wir haben jedoch Einzeltickets für ungefähr 37 Kronen mit der Kreditkarte gekauft.

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Auch die Stadion-Station in Stockholm ist mit dem Regenbogen sehr schön anzusehen.

Als Vorbereitung oder auch unterwegs empfehle ich euch stockholmartwalk.se, hier gibt es zu den bekanntesten Stationen hilfreiche Informationen. Es gibt auch Führungen, die dann aber 2 – 3 Stunden gehen. Hier stelle ich euch drei meiner liebsten Stationen in Stockholm vor.

Kungsträdgården

Kungsträdgården ist der Name eines im Stadtzentrum befindlichen Parks (wo auch immer etwas los ist). Der Künstler der U-Bahn-Station ist Ulrik Samuelson, der sich vom ehemaligen Schloss Makalös und dem Barockgarten drumherum inspirieren ließ und die Station mit Marmorskulpturen, vielen Farben wie einen unterirdischen Barockgarten wirken lässt. Für mich definitiv die schönste Station in Stockholm, es ist nur wichtig auf welcher Seite man aus dem Bahnhof geht. (Blaue Linie)

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Rådhuset

Der Künstler Sigvard Olsson hat sich bei dieser Station Rådhuset im Jahre 1975 von den Farben im afrikanischen Atlasgebirge inspirieren lassen. Hier sind allerhand Dinge aus der Geschichte Kungsholmens zu finden, dafür solltet ihr euch etwas genauer an dieser Station umschauen. Die Station findet ihr auf der blauen Linie.

Hier ist vor allem am Abend wenig los, daher eignet sich die Station super für Fotos.

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T-Centralen

Die wohl am meisten frequentierte Station ist T-Centralen, sie befindet sich unter dem Hauptbahnhof von Stockholm. Die Station T-Centralen wurde von Per Olof Ultvedt entworfen. Es wurde bewusst blaue Farbe verwendet um diesen trubeligen Ort ruhig wirklen zu lassen. Während bei den Rolltreppen Ranken zu finden sind, befinden sich im Mittelgang Zeichnungen von Personen an den Decken – eine Homage an alle Helfer. Unbedingt auch den Boden bestaunen (blaue Linie)
Meine Stockholm-Tipps für vier Tage Urlaub in der schwedischen Hauptstadt

Shopping in Stockholm

Wie in jeder Großstadt gibt es natürlich auch in Stockholm ein großes klassisches Einkaufsangebot. Die bekannten Marken haben sich entlang der bekanntesten Einkaufsstraßen – der Drottninggatan und der Hamngatan – angesiedelt.  Für Schlechtwettertage ein idealer Zeitvertreib.

So schön ist Stockholm (3)

Wer lieber etwas individueller einkaufen gehen will, der sollte sich in den Seitenstraßen umschauen oder einen Abstecher ins Zentrum des Stadtteils Södermalm machen. Dort gibt es viel Second Hand Kleidung und auch viele Vintage-Artikel. In Gamla Stan gibt es zudem auch einige Handwerksbetriebe, die in den Seitenstraßen zu finden sind. Und natürlich Souvenirs.

Genießen in Stockholm (Restaurants, Fika und mehr)

Oh, was haben wir gut gegessen in Stockholm. Und wir haben uns ernsthaft gefragt wie es die Schweden denn schaffen so schlank zu bleiben. Vier kulinarische Highlights will ich euch hier vorstellen – vielleicht verschlägt es ja den einen oder anderen von euch auch dahin.

Frühstück in der Wilmer Kaffeebar

Eher durch Zufall sind wir bei der urigen Wilmer Kaffeebar vorbeigekommen. Direkt an einer Straße unweit des Rathauses kann man frühstücken und einfach die Zeit genießen. Ich fand vor allem die Selfmade Lemonade und die Sandwiches toll, wenngleich ich Rosinen in Kombination mit Lachs auf dem Brötchen noch nie probiert habe.

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Abendessen im Mälarpaviljongen

Eines meiner Highlights in Stockholm. Im Sommer kann man in einer Art Biergarten und in kleinen Pavillions was trinken und einen netten Abend verbringen. Auch Essen gibts hier – und mein Hering mit Knäckebrot war ein Traum! Wir haben nicht reserviert – waren aber recht früh da. Das Restaurant ist etwas außerhalb des Stadtzentrums.

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Fika im Skroten-Café-Skeppshandel

Auf dem Rückweg von Skansen sind wir über das Skroten-Café gestolpert, was eine Mischung aus Café und Dekoladen ist. An der Decke hängt allerhand Fischerzubehör und das Viertel bietet viel Kunst. Wir haben hier den Nachmittag bei leckeren Beerencrumble und Tee genossen. Und am liebsten hätte ich die Deko aufgekauft!

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Tappas mal anders im Cravings

Auch das Cravings ist etwas abseits vom Stadtzentrum, ungefähr 200 Meter von der Haltestelle Stockholm Odenplan entfernt. Hier gibt es Tappas mal anders – kleine Portionen von gesunden aber leckeren Dingen. Ob Wassermelonensalat oder Halloumi als Bowl oder Trüffelpommes – ich verspreche euch ihr landet im Foodhimmel! Auch wenn das Verknügen nicht ganz günstig ist – reserviert euch hier unbedingt einen Tisch!

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Ein Kakao im Karla Cafe

Den besten Kakao habe ich im Karla Café im Zentrum der Stadt genießen dürfen. Wir hatten Glück einen Platz zu erwischen, üblicherweise ist hier richtig viel Betrieb, das Café ist gleichermaßen bei Einheimischen wie auch bei Touristen beliebt. Auch wenn ich etwas länger warten muss, dafür hat es sich gelohnt.  Anschließend war ich für den Rest des Tages auch noch ziemlich satt!

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Probiert euch durch die schwedische Küche in der Markthalle von Stockholm

Im Stadtteil Östermalm gibt es nicht nur eine Vielzahl von guten Restaurants, wer sich durch die Spezialitäten der schwedischen Küche probieren will, dem sei ein Besuch in den Östermalms Saluhallen empfohlen.

Meine Stockholm-Tipps für vier Tage Urlaub in der schwedischen Hauptstadt

Wir haben die Halle rund eine halbe Stunde vor Schließung besucht, wo angenehm wenig los war. Wer also dem Trubel entgehen will, am besten am Nachmittag hier vorbeischauen!

Fika in Gamla Stan im Café Chokladkoppen

Ihr habt nur kurz Zeit für Galma Stan? Dann empfehle ich euch einen Besuch im Café Chokladkoppen. Der Kuchen. Ein Traum. Die heiße Schokolade – total lecker. Das Café wird von drei jungen Männern betrieben. Es ist recht wenig Platz dort, warten lohnt sich aber. Ihr finden das Café schräg gegenüber vom Nobelmuseum.

Die unscheinbaren Schönheiten von Stockholm

Wer aufmerksam durch die schwedische Hauptstadt wandelt, wird zwar wenig Street-Art finden, aber dennoch eine Stadt gefüllt mit zahlreichen Kunstwerken. Ein paar besondere Kunstwerke möchte ich euch hier vorstellen.

Die Skulptur Gud-Fader-på-Himmelsbågen befindet sich am Schiffsanleger Nacka Strand brygg etwas außerhalb der Stadt. Die Statue ist 23 Meter hoch, aus ihrem „Ende“ strömt Wasser. Auf dem Ende des Bogens ist Gott dargestellt, der Sterne im Himmel platziert. Unten steht seine Assistenz – ein kleiner Engel, der ihm neue Sterne anreicht. Die Statue könnt ihr sehr gut auf einer der zahlreichen Fähren der Stadt Stockholm entdecken – schaut einfach nur, dass eure Fähre „Nacka Strand“ anfährt. Und keine Angst – alle sind angezogen ;)

 

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Die Margaretha-Krook-Statue hätte ich auf den ersten Blick vollkommen ignoriert. Nur ihr leuchtender Bauch machte mich aufmerksam auf das Bildnis der ehemaligen Schauspielerin. Ich war neugierig und musste natürlich auch mal „anfassen“. Und war überrascht. Trotz kalten Temperaturen war die Statue warm. Tatsächlich wird die Statue durch warmes Wasser im inneren ständig beheizt, wer also Kalte Hände hat – besucht doch mal Margaretha vor dem Royal Dramatic Theatre in Nybroplan!
Meine Stockholm-Tipps für vier Tage Urlaub in der schwedischen Hauptstadt
Zum Man on Highheels konnte ich bis auf ein paar Fotos nichts im Internet finden. Vielleicht habe ich aber auch nur falsch gesucht? Die riesige Figur steht etwas unscheinbar im Eingang eines Kaufhauses auf der Einkaufsstraße Mäster Samuelsgatan vor den Galleria Passagen.

Von der Haltestelle Kungsträdgården ist diese Figur nur ein paar 100 Meter entfernt. Auch wenn seine Farbe eher unscheinbar wirkt – so fällt die Figur doch definitiv auf, oder?

Wir sind an diesem Tag der Straße weiter gefolgt mit dem Gedanken die wunderschöne Bibliothek von Stockholm zu besuchen. Diese wird aktuell jedoch umgebaut – wenn sie im kommenden Jahr wieder eröffnet wird ist sie definitiv auch eines der Ziele die ihr euch für Stockholm vormerken müsst.

Meine Stockholm-Tipps für vier Tage Urlaub in der schwedischen Hauptstadt

Meine Übernachtungsempfehlung für Stockholm

Die Suche nach einem passenden Hotel in Stockholm ist nicht einfach. Viele Hotels bieten zwar günstige Zimmer an, die sind dann jedoch ohne Fenster oder manchmal auch mit Gemeinschaftsbad. Wir haben daher lange gesucht und ein doch recht gutes Hotel gefunden.

Meine Stockholm-Tipps für vier Tage Urlaub in der schwedischen Hauptstadt

Die Zimmer waren zwar wirklich recht klein und wir konnten auch nur über eine App einchecken, dennoch war der Preis mit knapp 500 Euro für 4 Nächte durchaus vertretbar. Das Hotel Fridhem befindet sich in Kungsholmen, ein riesiger Supermarkt und eine Bahnhaltestelle sind innerhalb von 3 Minuten erreichbar. Das Bett war für zwei Personen ausreichend und wir haben gut geschlafen. Ein kleines Bad war auch dabei – bis auf einen Tag konnten wir auch warm duschen. Und wir hatten ein Fenster!

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Meine Buchempfehlung: Stockholm Stadtabenteuer

Auf der Suche nach einem passenden Reiseführer, der uns nicht zu den klassischen Sehenswürdigkeiten sondern eher zu den kleinen Besonderheiten in und um Stockholm führt bin ich auf den Reiseführer „Stockholm Stadtabenteuer“ von Antje und Johannes Möhler aufmerksam geworden. Auf dem Rücken steht „Die Stadtabenteuer fangen dort an – wo die meisten klassischen Reiseführer aufhören„.

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Schon vor unserer Reise habe ich mich quer durch die 240 Seiten gelesen, ganz viele Marker verteilt und Pläne gemacht. Tatsächlich haben wir aufgrund der Buchempfehlung die Markthallen und in die U-Bahnen entdeckt, den Waldfriedhof, die Tour auf den Spuren der Wikinger, das Zuhause von Astrid Lindgren haben wir in unseren 3 Tagen leider nicht geschafft.

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Was ich am Buch sehr gut finde sind die Tagebuchartig geschriebenen Ausflugsziele, den kurzen Steckbrief mit den wichtigsten Infos, die tollen Grafiken die sich komplett vom alltäglichen unterscheiden und vor allem die Rubrik „Wenn man schon mal hier ist“ mit zusätzlichen hilfreichen Tipps.

Das Buch „Stockholm Stadtabenteuer“ könnt ihr beim Michael Müller Verlag oder in der Buchhandlung eures Vertrauen für 17,90 € als Taschenbuch bestellen. Die ISBN lautet 978-3-96685-102-2. Erscheinungsdatum: 2022.

GEWINNSPIEL!

Mein Rezensionsexemplar „Stockholm Stadtabenteuer“ verlose ich unter allen treuen Lesern.

Die Teilnahme ist ganz einfach. Verratet mir unser diesem Beitrag in den Kommentaren, ob ihr schon einmal Stockholm besucht habt oder es plant und was euer Highlight dort ist. Teilnahmeschluss ist der 31.10.2022

Keine Offenlegung, alles Privat bezahlt. Der Reiseführer wurde uns vom Michael Müller Verlag zur Verfügung gestellt. 

Janett

Hallo, ich bin Janett, die Gründerin des Blogs Teilzeitreisender.de
Schon immer war ich ein sehr großer Fan von Kurzreisen. Neben einer Teilzeitstelle an der Uni Düsseldorf pflege und hege ich deshalb dieses Projekt - und habe dafür schon das eine oder andere Abenteuer erlebt.

Mehr über mich erfahrt ihr unter der Rubrik Persönliches

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