Wer steckt eigentlich hinter Teilzeitreisender.de: Kerstin

Wer steckt eigentlich hinter Teilzeitreisender.de: Kerstin

Seid gegrüßt Ihr Alle da draußen in der großen Welt!

Auf Wunsch unserer Chefin (ich weiß, sie hört das gar nicht gerne *grins) möchte auch ich ein paar Worte über mich selbst verlieren (obwohl ich nicht gerne über mich selbst schreibe) und erzählen, wie es dazu kam, dass ich ein Teilzeitreisender wurde.

In meinem Kopf existieren schon seit Ewigkeiten Geschichten und Dinge, die ich unbedingt los werden muß (da ich das Gefühl habe, ansonsten zu platzen). In meiner Kinderzeit (also so vor ca. 40 Jahren) mussten meine Mitmenschen live ertragen, was ich alles so zu sagen hatte. An´s Schreiben dachte ich damals noch nicht (oder ich weiß es nicht mehr).

Kerstin-unschuldig

Doch bereits vor der Jahrtausendwende (da war ich um die 20) begann ich in einem Onlinespiele-Forum, mich mit Mitspielern zu unterhalten. Eins kam zum Anderen und schwupps war ich sehr aktiv im entsprechenden Blog vertreten. Und hatte Spaß dabei. Sehr großen sogar. Bald ging es nicht mehr nur um das Game, sondern auch viel um Privates.

Nach der Geburt meiner Tochter und der Trennung vom Kindsvater wurde bald ein eigener Blog geboren und dieser ist zwar nicht mehr jung, aber immer noch mein Baby.

Sonst kann man mich eigentlich immer und überall mit einem Buch antreffen – Lesen ist die andere große Leidenschaft von mir. Vor allem auf dem Arbeitsweg lasse ich mich gerne in die unterschiedlichsten Welten fallen.

Wie ich nun Teilzeitreisender wurde?

Stimmt ja, das wollte ich eigentlich erzählen. Gehört ja aber irgendwie alles zusammen. Denn durch meinen Blog habe ich Janett kennengelernt. Erst durch Kommentare, dann über Facebook und irgendwann auch live. Tja… Was soll ich sagen? Wir schwimmen schon auf der gleichen Welle (soll heißen, wir ticken sehr ähnlich) und vor einiger Zeit erzählte sie von dem Traum für Teilzeitreisende etwas zu machen. Viele Gespräche später erblickte Teilzeitreisender.de das Licht der Bloggerwelt und ich saß mit im Boot.

Klar: zuerst hauptsächlich, um etwas über meine Stadt Berlin zu berichten. Doch durch Janett habe ich immer mehr Lust gewonnen, mir auch andere Orte und Gegenden anzuschauen und darüber zu schreiben. Mittlerweile wieder mit „kompletter“ Familie ist das natürlich nicht so einfach, da meine Süßen mich nicht wirklich ziehen lassen wollen. Aber ab und an klappt das schon (ich komme ja schließlich wieder!). Was ich dabei so erlebe, könnt Ihr nun hier lesen.

Janett meinte, ich soll mehr über mich selbst erzählen… Tja, wenn sie das so will:

Schon immer (mittlerweile über 40 Jahre) Berliner Pflanze, die ohne ihre Stadt nicht kann und will, kann ich behaupten, einige Tiefen und Höhen durchlebt zu haben (Beziehungstechnisch, beruflich und was so alles dazu gehört). Und auch, wenn es mich derzeit ein bisschen nach außerhalb verschlagen hat: Berlin ist und bleibt „meine Stadt“.

Derzeit auf einem meiner Höhepunkte (denn wieder frisch verliebt, toller Job, liebe Freunde), bin ich rückblickend froh, über alles, was ich erlebt habe, denn ohne diese Erfahrungen wäre ich nicht ich.

Kerstin-und-Buecher

Doch nicht nur (Ex)-Berlinerin, sondern auch ein Ostkind. Ich muss jedoch gestehen, dass ich die Wende damals nicht als so wichtig erachtet habe (zu der Zeit hatte ich echt andere Dinge – na gut – Jungs im Kopf). Erst im Nachhinein wurde mir bewußt, was es für uns alle bedeutet hat. Und bin jeden Tag aufs neue glücklich, dass der Umschwung kam.

Reisen… auch ein Thema, dass ich ansprechen sollte…

Wir waren in der glücklichen Lage, dass meine Großeltern ein Grundstück mit Häuschen im Thüringer Wald besitzen und wir somit (obwohl wir drei Kinder zu Hause waren) dort unsere Ferien verbrachten. Naja… Irgendwann fand ich das nicht mehr so toll: jedes Jahr das Gleiche zu sehn und jeden Stein einzeln mit Namen begrüßen zu können. Da ich nun schon einige Jahre nicht mehr dort war (ca. 20 km von Suhl entfernt), habe ich schon Lust, meiner eigenen Familie die Gegend dort zu zeigen.

Meine erste große Reise (mit Flug in einer russischen Militärmaschine) führte mich in die Russerei (wie wir hier so sagen). Abschlußklassenfahrt 10. Klasse. Das war schon aufregend. Für damals eine nicht so selbstverständliche Sache. Von der Kilometeranzahl gesehen auch mein weitestes Ziel bisher.

Am meisten hat mich bis jetzt Venedig beeindruckt: diese Stadt surfte ich nun schon ein paar Mal besuchen und will immer wieder hin. Dann damals hat es mich beim ersten Mal volle erwischt: ein paar Schritte und ich hatte mich verliebt… Kennt Ihr das? Eigenartig… sich in eine Stadt zu verlieben und dann immer Sehnsucht nach einem Wiedersehen zu verspüren… Wann immer ich kann, schaue ich mir Bilder und Berichte an. Und: Venedig lockt mich, egal zu welcher Jahreszeit und Wetterlage.

Meine Reisewunsch-und-Traumliste:

  • Noch einmal mit den anderen Hexen an meinem Geburtstag in der Walburgisnacht mit dem Besen über den Hexentanzplatz fliegen.
  • Einmal wie ein Ägypter gehn und in die Geheimnisse der Pyramiden eintauchen.
  • Einmal vom Eiffelturm spucken.
  • Venedig im Winter entdecken.
  • In Hamburg bis morgens durchs Rotlichtviertel spazieren und sich danach auf dem Fischmarkt anschreien lassen.
  • Gemütlich über den Wiener Prater schlendern.
  • Einem Löwen in Afrika in die Augen schaun.
  • Im Buckingham Palace wie eine Prinzessin fühlen.
  • In Rom die Gladiatoren bejubeln.
  • Meiner Tochter Pinguine in ihrem Lebensraum zeigen.
  • Scarlett nach Irland folgen, auf den Klippen stehen mit sehnsuchtsvollem Blick auf das Meer.

Oft könnte ich es auch mit dem folgenden Song zusammenfassen, da bestimmte Ziele gar nicht fassbar und erklärbar für mich sind:

Kerstin & René

Kerstin und René genießen entspanntes Reisen. Hier gibt es Kurzreisetipps für Slow Travel!

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