Nordhorn in 2 Tagen: Sehenswürdigkeiten in der Wasser- und Fahrradstadt

Nordhorn in 2 Tagen: Sehenswürdigkeiten in der Wasser- und Fahrradstadt

Dieser Beitrag enthält Werbung für die Stadt Nordhorn

Die eine oder andere Reise hat mich schon Richtung Norden geführt. Wie oft bin ich dabei die ewig zu fahrende A31 hinauf gefahren. Dieses Mal jedoch biege ich links ab. Mein Ziel? Nordhorn – die Wasserstadt. Warum die Stadt in der Grafschaft Bentheim diesen Namen trägt obwohl sie weder an einem großen Fluss liegt noch am Meer?

Nordhorn in 2 Tagen: Sehenswürdigkeiten in der Wasser- und Fahrradstadt

Dem wollte ich auf den Grund gehen. Bei meiner 2tägigen Reise habe ich nicht nur viel Wasser sondern auch zahlreiche sehenswerte Ausflugsziele entdeckt.

Nordhorn – Die Wasserstadt

Der Quell der Stadt Nordhorn ist der Fluss Vechte. Das recht ruhige Gewässer umfließt die Innenstadt von Nordhorn und verbindet die Bentheimer Grafschaft schon seit vielen tausend Jahren mit dem Ijsselmeer. So wurde von hier aus schon im 12ten Jahrhundert Bentheimer Sandstein über die Niederlande in alle Teile Europas verschifft. Eine zweite Besonderheit traf ebenfalls zu – denn Nordhorn befindet sich an einer mittelalterlichen Handelstraße. Die idealen Bedingungen um hier zu siedeln.

Nordhorn in 2 Tagen: Sehenswürdigkeiten in der Wasser- und Fahrradstadt

Mittlerweile lässt sich die Innenstadt übrigens “umschiffen”, und seit den 1970er Jahren gibt es auch den Vechtesee. Dieser wurde als Hochwasserschutz gebaut und ist mittlerweile ein beliebtes Naherholungsgebiet. Wo man in Nordhorn hinschaut – überall gibt es Wasser. Und es soll noch mehr werden. Aktuell gibt es Pläne in Nordhorn ein Hafenbecken anzulegen.

Nordhorn und seine Sehenswürdigkeiten

Als ich während meiner Reise nach Nordhorn live berichtete bekam ich mehrere Zuschriften von Lesern und Zuhörern. Ehemalige Bewohner der Stadt, Reiseblogger die aktuell dort wohnen und auch einige Einheimische die mich über die Ortstags auf Instagram gefunden hatten gaben mir das gleiche Feedback: Nordhorn ist wirklich sehenswert und muss unbedingt bekannter werden.

Povelberg Nordhorn - die höchste Erhebung
Povelberg Nordhorn – die höchste Erhebung der Stadt

Da gebe ich ihnen recht. Die Stadt ist schon sehr bekannt für Radtouristen – eignet sich aber auch ideal für einen zweitägigen Städtereisen-Trip. Damit ihr in eurem nächsten Urlaub in der Stadt auch ein paar Sehenswürdigkeiten kennt – hier meine Empfehlungen.

Vechte & Vechtesee

Eure Entdeckungsreise durch Nordhorn solltet ihr mit einer Bootstour beginnen. Die startet beim VVV-Stadt- und Citymarketing Nordhorn e.V. auf der Firnhaberstraße und führt euch via Elektroboot einmal um die Innenstadt von Nordhorn.

Nordhorn in 2 Tagen: Sehenswürdigkeiten in der Wasser- und Fahrradstadt

Die Tour auf der ruhigen Vechte ist wirklich entspannt – zumindest so lange bis eine Brücke kommt. Dann heisst es in vielen Fällen: “Köppe einziehen”. Der Skipper gibt dafür auch Haltungsnoten! Während der Tour gibt es so einiges zu sehen. Von der Vechtepromenade im Stadtzentrum bis hin zu den magischen Bänken im Stadtpark durch den Stadtteil “Wasserstadt Povel” über den Vechtesee zurück an Schleusse und Vechtekanal vorbei zum Ausgangspunkt.

Ich hatte gleich doppelt Glück, neben unseren Skipper bekam ich auch durch eine Stadtführerin spannende Informationen.

Shopping-Bummel im Stadtzentrum

Nach so vielen Informationen war mir etwas nach Zerstreuung. Mein Ausgangspunkt an der Firnhaberstraße erwies sich als ideal – gleich gegenüber befinden sich die Vechte-Arkaden und keine 200 Meter Richtung Stadt-Zentrum befand sich in bunter Mix aus kleinen und großen Geschäften, darunter viele inhabergeführte Läden aber auch bekannte Filialbetriebe. Ich muss zugeben – ich hab darüber hinaus ein wenig die Zeit vergessen. Und leider wurde mein Geldbeutel auch um einige Euro leichter. Sofern man das heute bei Kartenzahlung noch so sagen kann.

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Mit dem Wetter hatte ich wirklich Glück. Auf den zahlreichen Bänken der Stadt saßen Menschen mit einem Eis, Kinder tobten durch die Wasserspiele und alles wirkte auf mich so herrlich normal. Kleinstadtidylle halt.

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Mir ist auch positiv aufgefallen das es kaum geschlossene Geschäfte gab. Dafür tragen sicherlich auch so Aktionen wie Heimatshoppen und Ladies Night bei, die jedes Jahr im Stadtzentrum stattfinden. Ein zweiter Pluspunkt: Auch nach 17 Uhr sind fast alle Geschäfte noch geöffnet – ideal für Berufstätige.

Nordhorn in 2 Tagen: Sehenswürdigkeiten in der Wasser- und Fahrradstadt

Wer übrigens eher nach kulinarischen Leckereien sucht, dem sei der Markt am Mittwoch und Samstag empfohlen. Neben klassischen Ständen für Obst- und Gemüse gibt es hier auch regionale Bäcker und Fleischer, aber auch Blumengeschäfte und Spezialitätenhändler. So konnte ich lecker Bentheimer Nudeln erstehen. Natürlich hab ich sie probiert – richtig gut!

Die Museen von Nordhorn

An den beiden Tagen meines Besuches gab es wirklich herrliches Spätsommerwetter – warum dann ins Museum gehen? Nun – für mich gab es zwei gute Argumente. Zum einen erfahrt ihr eigentlich nur noch im Stadtmuseum Nordhorn über die Geschichte der Textilindustrie in Nordhorn etwas, zum anderen gehört für mich zu einem Städtetrip auch immer ein Museumsbesuch dazu.

Der Nino Hochbau Nordhorn
Der Nino Hochbau Nordhorn

Ich habe mir bei meinem Besuch “nur” das Stadtmuseum im Nino – Hochbau angeschaut, zum Stadtmuseum gehört auch noch der Treppenaufgang im Povel-Turm und die “Alte Weberei”, in der Geräte aus der Textilfertigung vorgeführt werden. Alle drei Standorte waren einst mitten auf dem Gelände der drei großen Textilunternehmen Niehues & Dütting (N&D), ab 1950 NINO genannt,  Ludwig Povel & Co und B. Rawe & Co..

Ich muss zugeben, dass mir keines der Unternehmen was sagt – und dennoch war die Führung durch das Museum im Nino Hochbau sehr spannend. Hier findet sich nicht nur etwas zur Geschichte – sondern auch unglaublich spannende Fotografien, die einen Einblick in die Arbeit in den Fabriken Mitte des 20ten Jahrhunderts geben. Zuviel möchte ich eigentlich nicht verraten – denn ich finde dieses Museum muss man erleben. Für mich als “Ich probiere alles aus” – Mensch gab es dann auch noch ein besonderes Highlight: Der Dressing Room! Dort können Kleidungsstücke der drei Unternehmen anprobiert werden. Das habe ich natürlich sofort mal ausprobiert (letztes Bild). Und ich finde, dieser Mantel steht mir!

Gut zu wissen!
  • Der Eintritt in das Museum im NINO Hochbau kostet 4 Euro.
  • Wer sich die Weberei anschauen will, bezahlt 3 Euro
  • Das Museum im Povelturm kostet keinen Eintritt, kann jedoch nur in Kombination mit einem Besuch des Museumscafés dort angeschaut werden.
  • Ich empfehle euch eine Führung durch die Museen.
  • Termine Führungen, Öffnungszeiten und weitere Informationen findet ihr auf der Homepage des Stadtmuseum.

Tierpark Nordhorn

Etwas abseits vom Stadtzentrum befindet sich eines der bekanntesten Ausflugsziele der Stadt: Der Tierpark Nordhorn. Schon über 70 Jahre kommen Einheimische wie auch Gäste aus Deutschland und den Niederlande in den “Zoo” von Nordhorn. Den Tierpark Nordhorn in einigen wenigen Sätzen zu beschreiben fällt schwer – denn er ist schon etwas besonderes.

Alpaka im Tierpark Nordhorn

Es gibt hier keine Elefanten und auch keine Tiger, was nicht heißen soll, dass es nicht auch exotische Tiere in der Anlage zu sehen gibt. 103 Tierarten finden auf 12 Hektar Land Platz. Und das nicht einfach so hinter Zäunen – denn hier war ich mittendrin. Mein Tipp: Kauft euch im Shop vor eurem Rundgang Tierfutter. Ich verspreche euch – ihr werdet richtig viele neue Freunde haben.

Das fängt schon an bei den Bisons, geht weiter bei den Sika-Hirschen (die auch gerne lustige Selfies machen) und endet noch lange nicht bei den Steinböcken. Die Ziegen und Schafe haben für die grünen 0-Kaloriensnacks sogar diverse Kunstwerke vollführt. Auch Abseits von der Fütterung gibt es im Tierpark viel zu sehen.

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Viele der Tiere sind vergesellschaftet – bei den Steinböcken sind dann auch die Gänsegeier untergebracht und bei den Bisons sind die frechen Pekari-Schweine untergebracht. Eine Besonderheit ist auch der “Hof im Park”. Im Zentrum des Tierparks befindet sich der historische Vechtehof – auf dem ich den Alltag auf einem Bauernhof der Region entdecken konnte.

Hier gibt es sehr viele regionale Tiere zu beobachten und selbst ein Bauer verrichtet hier regelmäßig sein Werk und steht für neugierige Fragen zur Verfügung.  Auch für mein kulinarisches Wohl wurde gesorgt.

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Erst mit einer leckeren Waffel und zum Abschluss mit einer Currywurst vom Bentheimer Schwein. Achso – und bevor ich es vergesse – auch im Vogelhaus konnte ich mit ein wenig Futter punkten.

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Nicht nur mit Kindern macht ein Rundgang im Tierpark Spaß. Auch ich hatte 2 1/2 Stunden richtig viel Freude!

Gut zu wissen!
  • Der Tierpark liegt etwas außerhalb vom Stadtzentrum, ihr kommt hier jedoch recht gut mit dem Rad, Auto und auch Bussen her.
  • Eine Tageskarte für Erwachsene kostet 11,50 €, für Kinder beträgt der Preis 7 €. Am besten kauft ihr euch diese vorab online
  • Die Snacks für die Tiere könnt ihr im Shop direkt neben dem Eingang erwerben. Die Tüten kosten zwischen 2 – 4 Euro.
  • Der Tierpark Nordhorn bietet zusätzlich zum klassischen Besuch auch besondere Dinge rund um eure Lieblingstiere an. So gibt es die Möglichkeit eine Patenschaft zu übernehmen, Tierpfleger für einen halben Tag zu werden oder eine Abendführung durch den Tierpark zu machen.

Der magische Stadtpark

Wer direkt neben der Augustinuskirche über die Vechte geht gelangt nach kurzer Zeit an einen ganz besonderen Ort – den Stadtpark von Nordhorn. Warum nenne ich ihn magisch? Nun – weil eben dieses Gefühl mich an diesem sonnigen Septembermorgen beschlich.

Zahlreiche Bäume ließen nur vereinzelt Sonnenstrahlen auf den Boden – auf der Tribüne mitten im Park hatte ich fast das Gefühl das gleich Elfen tanzen würden. Im Stadtpark versteckt sich hinter gefühlt jeder Ecke ein Kunstwerk und mitten im Park gibt es das Café Zeitlos.

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Mein Highlight jedoch war der Wasserfall der Vechte, den ich am Rande des Parks entdeckte. Einfach magisch. Übrigens gibts hier auch besondere Bänke. Diese lassen sich in eine beliebige Richtung biegen.

Marktkirche, St. Augustinuskirche und Kloster Frenswegen

Viele besondere Geschichten habe ich über die drei bekanntesten Gotteshäuser in und um Nordhorn gehört oder gelesen. Die Marktkirche ist die wohl sichtbarste Kirche. Rund um diese Kirche gibt es viele Geschichten – eine der makabersten ist jedoch die Tatsache, dass der Gehweg zur Kirche mit alten Grabsteinen ausgelegt wurde. Wer genau hinschaut kann noch Inschriften erkennen.

Nordhorn in 2 Tagen: Sehenswürdigkeiten in der Wasser- und Fahrradstadt

Auf den Kirchturm kann man von April bis Oktober jeden Sonntag um 17.00 Uhr im Rahmen einer Turmführung auch aufsteigen – sollte jedoch vorab im Gemeindebüro Nordhorn anfragen.

Die St. Augustinuskirche wurde erst im Jahr 1913 fertiggestellt und steht an dem Ort – wo bis Anfang des 20ten Jahrhundert Reste der alten Burg von Nordhorn waren.

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Die Kirche ist (außerhalb von Gottesdiensten und Feierlichkeiten) jederzeit öffentlich zugänglich und nicht nur von außen wirklich sehenswert. Dem Baustil von italienischen Rundkirchen angelehnt bildet das Innere der Kirche ein Achteck. Mich hat vor allem die Deckenbemalung und die kleine Kapelle begeistert.

Das Kloster Frenswegen kann aktuell aufgrund der Coronabestimmungen nur im Rahmen von Fortbildungen oder einigen wenigen Veranstaltungen besichtigt werden. Auch mein Plan hier zu übernachten klappte nicht – dies ist aber durchaus möglich. Ich bin dennoch zum Kloster gefahren und habe es nicht bereut.

Um den Klosterbau gibt es eine wunderschöne Gartenanlage und auch ein Café. Auf dem Parkplatz! fand während meines Besuches ein Yogakurs statt – eine Workshop-Gruppe grillte hinter dem Haus. Alles wirkt entspannt. Ein idealer Ort für eine Auszeit!

Radwege in und um die Stadt

Besonders beliebt in und um die Stadt Nordhorn sind Radtouren. Kein Wunder, denn hier gibt es ideale Bedingungen. Gut ausgebaute Radwege, kaum Anstiege, eine tolle Umgebung und zahlreiche Einkehrmöglichkeiten entlang der Radstrecken. Vor allem die Radtour am Nordhorn – Amelo – Kanal war für mich ein Highlight – und ich plane fest ein, diese Tour auch noch mal komplett zu erfahren.

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Von Nordhorn sind es nur wenige Kilometer bis zur Deutsch-Niederländischen Grenze – so wurde hier vor kurzem das in den Beneluxländern etablierte Knotenpunkt-System eingeführt. Fahrräder leihen könnt ihr übrigens beim VVV Nordhorn.

Gut zu wissen!
  • Beim VVV-Stadt- und Citymarketing Nordhorn e.V. kostet ein Rad 15 Euro, ein E-Bike 25 Euro pro Tag. Da nur ein begrenztes Kontingent an Rädern vorhanden ist, wird um Reservierung gebeten. Mehr Infos (auch zu Ladesäulen in Nordhorn) bekommt ihr auf der Internetseite vom VVV Nordhorn
  • Inspiration für spannende Radtouren in der Grafschaft Bentheim findet ihr auf dieser Seite.
  • Im Sommer fährt durch die Grafschaft auch ein Fietsenbus/Fahrradbus

Geheimtipps für Nordhorn

Natürlich will ich euch hier auch ein paar Geheimtipps für Nordhorn präsentieren. Der Einheimische wird jetzt sagen “Was das nennt sie Geheimtipps?”. Ja – ich finde schon. Ihr kennt noch mehr coole Orte die ich bei einem erneuten Besuch von Nordhorn noch entdecken soll? Schreibt es in die Kommentare!

Alter Friedhof am Gildkamp

Wer von den Grabsteinen vor der Marktkirche weiss will natürlich auch wissen, von welchem Friedhof diese stammen. Auch ich frage unsere Stadtführerin – die mich daraufhin zum alten Friedhof am Gildkamp führt. Auf den ersten Blick ist der ehemalige Friedhof ein netter Park, erst beim näheren hinschauen entdecke ich die alten Grabsteine.

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Der Friedhof hat viele Jahre im Dornröschenschlaf gelegen und wird durch einen Förderverein seit ein paar Jahren wieder auf Vordermann gebracht. Hier gibt es viele tolle Motive und auch ein wenig Zeitgeschichte zu entdecken!

Kunstwegen

Eher zufällig wurde ich auf die Skulpturenroute “Kunstwegen” aufmerksam. Auf dem Vechtesee befindet sich das Kunstwerk Parabolic Triangular-Pavilion I von dem Künstler Dan Graham. Auf einem Steg befindet sich am Ende eine Glasscheibe, die je nach Perspektive reflektiert und anders wirkt. Es kann vom Boot oder vom Land aus bestaunt werden und ist eines der 10 Kunstwegen – Werke rund rum Nordhorn.

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Der Skulpturenroute kann man übrigens auf einer Länge von 140 km entlang der Vechte von der Grafschaft Bentheim bis in die niederländische Provinz Overijssel folgen. Insgesamt 80 Kunstwerke gibt es in einem der größten offenen Museen Europas zu bestaunen.

Alte Schleuse

Rund um Nordhorn gibt es ein paar Schleusen – die heute jedoch nicht mehr sehr häufig verwendet werden. In der Zeit als in Nordhorn noch Steine in Richtung Niederlande transportiert wurden, waren die Wasserwege der Region mehr befahren. Auch heute noch ist die historische Schleuse von Nordhorn beschiffbar – Industrieschiffe fahren hier jedoch schon lange nicht mehr.

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Die Schleuse an sich ist jedoch ein tolles Fotomotiv und kann mit dem Fahrrad (oder zu Fuß) auch überquert werden.

Der Brunnen am Markt

Etwas unscheinbar zwischen Vechte und Altem Marktplatz befindet sich ein alt wirkender Brunnen, welcher aus dem 18ten Jahrhundert stammt und ursprünglich in der Hauptstraße vor den Häusern Erken und Wolf stand.

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Der Brunnen wirkt auf mich wie ein Relikt aus einer anderen Zeit und ist vielleicht gerade deshalb so besonders. Angeblich soll es sich sogar um Trinkwasser handeln, vom Genuss wurde mir jedoch von Einheimischen abgeraten.

Wo kann ich in Nordhorn übernachten?

Nordhorn hat eine Vielzahl von spannenden Unterkünften. Ursprünglich wollte ich eine Nacht im Kloster Frenswegen verbringen, leider waren die Zimmer an meinem Wunschtermin schon ausgebucht.

Riverside Hotel Nordhornn
Riverside Hotel Nordhorn

Im Stadtzentrum gibt es ebenfalls ein paar Übernachtungsmöglichkeiten (Hotel am Stadtring und In-Side-Hotel). Wer am Wasser schlafen will, sollte sich ein Zimmer im Riverside-Hotel am Vechtesee buchen. Für Sportinteressierte und Familien mit Kindern oder Budgetreisende empfiehlt sich eine Nacht im moveINN.

Zimmer im MoveINN
Zimmer im MoveINN, Nordhorn

Übrigens: Auch im Tierpark Nordhorn gibt es Übernachtungsmöglichkeiten. Dort werden Ferienwohnungen vermietet. Ebenfalls spannenden ist der Seepark Nordhorn, in dem es auch Ferienwohnungen für einen längeren Urlaub gibt.

Essen gehen in Nordhorn

Ich war nur zwei Tage in der Stadt – viele kulinarische Highlights sind von mir deshalb unentdeckt geblieben.

Ich habe mich jedoch ein wenig durch die “Stadt” probiert und kann euch ein paar Restaurants und Cafés empfehlen.

  • Frühstücken gehen könnt ihr wirklich gut im Zeitlos im Stadtpark Nordhorn.
  • Im Café Nino gibt es Mittags ein leckeres Menü – auf der Terrasse könnt ihr mit Blick auf Wasser und Nino Hochbau entspannen.
  • Vietnamesisch genießen könnt ihr im An Nam – die Gartenterrasse liegt direkt am Vechtearm und bietet einen tollen Blick!
  • Für Freunde des Bieres wird ein Abend im Grafschafter Brauhaus empfohlen.
  • Einen Cocktail genießen lässt sich recht gut am Pier 99 bei Sonnenuntergang. Ebenfalls empfohlen wurden mir auch die Cocktails im Povelturm.

Wie komme ich nach Nordhorn?

Ich muss zugeben – vom Rheinland ist die Reise nach Nordhorn mit dem Zug etwas umständlich. Via Münster kommt ihr in gut 4 Stunden in die Grafschaft Bentheim.  Ich bin knapp 2 Stunden mit dem Auto unterwegs gewesen – das ging natürlich wesentlich schneller.

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In und um Nordhorn gibt es zahlreiche Parkplätze in städtischer Hand (Parkplatz Neumarkt oder Parkpalette Vechteinsel), die 0,50 Cent pro halbe Stunde und maximal einen Tagessatz von 4 Euro kosten. Der Parkplatz vor der Touristeninformation und das Seilerbahnparkhaus sind sehr zentral und gehören dazu.

Spannende weiterführende Links über Nordhorn

Offenlegung: Meine Reise erfolgte im Rahmen einer bezahlten Zusammenarbeit mit Nordhorn. Die Empfehlung von “Übernachtungsmöglichkeiten” und “Essen gehen” basiert auf einer eigenen Auswahl und wurde selbst finanziert.

Janett

Hallo, ich bin Janett, die Gründerin des Blogs Teilzeitreisender.de
Schon immer war ich ein sehr großer Fan von Kurzreisen. Neben einer Teilzeitstelle an der Uni Düsseldorf pflege und hege ich deshalb dieses Projekt - und habe dafür schon das eine oder andere Abenteuer erlebt.

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