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Reisen ist Abenteuer – wieviel Risiko steckt dahinter?

(Dieser Beitrag enthält Werbung) Seit gut 5 Jahren betreibe ich einen Reiseblog. Und bin jedes Jahr rund 37 Mal unterwegs in Europa und Nordamerika unterwegs gewesen. Nicht immer alleine, aber mit allerhand Reisezielen, in die ich vor knapp 10 Jahren wohl noch nicht alleine gereist bin.

War ich ein Schisser?

Definitiv Ja! Und doch hab ich das „ängstlich sein“ nicht ganz ablegen können. Erst vor wenigen Wochen war ich in Korsika unterwegs.

Die Straßen hinauf in die Berge haben bei mir für ganz wenig Wohlbefinden gesorgt. Ich hatte soviel Angst, viel lieber wäre ich die 10 Kilometer hinauf gelaufen.

Aber Nachts durch Städte laufen? In einem fremden Land Auto fahren? Als Frau alleine mit Bus und Bahn unterwegs zu sein? Ist für mich mittlerweile kein Problem.

Vielleicht auch deswegen, weil es nie brenzlige Situationen gab. Aber vielleicht auch, weil ich im Urlaub vier wichtige Regeln beachte.

Regel 1: Steh über deinen Ängsten!

Als ich 2008 das erste mal in den USA war, habe ich den Flug kaum ruhig sitzen können. Ich hatte Flugangst. Das komplette Programm. Und ganz ehrlich? Die unlogische Angst hat mich einige Jahre echt vom Fliegen abgehalten.

Ich habe dagegen angekämpft und so tolle Sachen erleben können! Mittlerweile hab ich zwar immer noch Respekt – die Angst ist aber weitestgehend weg. Ähnlich ist das mit der Sache mit den Straßen in Korsika. Ich schließe meine Augen und versuch mich von der Angst wegzudenken. Das klappt sehr oft – oder hilft mir eine Art Meditation, eine Situation zu überstehen.

Übrigens: Alleine durch Großstädte gehen macht mir mittlerweile überhaupt keine Probleme mehr. Ich war drei Tage in New York und einen Tag in Dubai allein unterwegs, sitze regelmäßig an größeren Bahnhöfen und warte auf Nachtzüge – Angst hatte ich noch nie. Das Risiko überfallen zu werden ist in touristischen Städten doch vergleichsweise gering.

Auch die Angst alleine zu verreisen ist unnötig. Du wirst unterwegs so viele tolle Menschen kennenlernen > Wenn du Regel 4 beachtest.

Regel 2: Hab immer einen Plan B!

Das Reiseleben ist nicht immer nur Friede Freude Eierkuchen. Mein Gepäck ist schon verloren gegangen, ich habe meine Kamera in einem schweizer Bahnhof liegen lassen, habe für einen Urlaub komplett die falsche Kleidung eingepackt und ein richtig schlechtes Hotelzimmer gebucht.

Das passiert – aber ist kein Grund einen Urlaub abzusagen oder deswegen Angst zu haben. Thema Dokumente – die habe ich alle in Kopie in einem Email-Postfach oder einer Art Drop-Box. Mittlerweile hab ich auch immer nen Notfallschlüpper und nen Kamm im Handgepäck und bevor ich von Zuhause aus eine Unterkunft buche, schau ich mir immer auf mehr als einem Portal die Zimmer an. Und wenn ich vor Ort bin und was doofes passiert? Das ist halt Risiko. Ich schau dann halt nach Alternativen. Sowas passiert ja auch zuhause. Thema: Restaurant. Oder?

Regel 3: Sichere dich ab!

Das Thema Versicherungen wird immer unterschätzt. In dem Punkt bin ich recht übervorsichtig, eine Reisekrankenversicherung habe ich schon seit gut 15 Jahren und für den Mietwagen habe ich auch immer eine Zusatzversicherung abgeschlossen. Falls mal was passieren sollte. Reisekostenrücktrittversicherung schließe ich nur ab, wenn der Reisepreis so hoch ist, das es mich schmerzen würde und Reisegepäck ist so ein Thema, was ich Zukunft auf jeden Fall mal angehen will.

Doch was ist, falls im Urlaub doch mal was passiert? Ich bin ja schließlich auch schon Fallschirm gesprungen und habe andere nicht ungefährliche Abenteuer erlebt – ein Risiko bleibt. Seit ich 14 bin, habe ich eine Lebensversicherung, die meine Lieben daheim absichert. Hier findest du einen Preisvergleich über Risiko-Lebensversicherungen*. Und irgendwie beruhigt es mich, mir darüber keine Sorgen zu machen.

Regel 4: Kommuniziere!

Auch wenn ich sicher nicht das Sprachen-Ass bin, ein paar Brocken der Landessprache versuche ich mir vor einer Reise schon beizubringen. Mit Bitte und Danke komme ich oft weiter als Gedacht und selten habe ich einen „Alleinreisen-Urlaub“ erlebt, bei dem ich nicht mit echt netten Leuten ins Gespräch komme. Aber auch daheim ist es gut, mindestens eine Person zu haben, die über deinen Aufenthaltsort informiert ist. Bei mir sind es allein schon durch die sozialen Netzwerke ein paar Leute mehr.

Auch ne Art der Kommunikation

Übrigens – selbst in Krankenhäusern in Europa gibt es fast überall jemanden, der Englisch spricht. Auch Polizei und die meisten Hotelangestellten können sich in dieser Sprache verständigen.

Das Kommunizieren solltet ihr aber nicht nur für den Notfall können. Schließt euch Free Walking Tours oder eine Greeter Tour an und trefft Gleichgesinnte!

Offenlegung: Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Cosmosdirekt. Der Inhalt des Artikels entspringt meiner eigenen Meinung. 

1 Kommentar

  • Ich bin schon immer gerne alleine gereist und hatte immer einen sehr leistungsstarken Schutzengel bei mir. Denn ich verlaufe, bzw. verfahre mich gerne einmal die Gegenden, die man laut Reiseführer meiden sollte.
    Ich habe immer eine Kamera bei mir, die zur Not als Waffe dienen könnte. Und in wirklich finsteren Ecken zünde ich mir eine Zigarette an, damit kann man sich auch schnell mal verteidigen. Ich habe festgestellt, dass man mit ein paar saftigen bayerischen Schimpfwörtern jede Person in jedem Land beeindrucken kann ;-)
    Aber wahrscheinlich hatte ich bislang einfach viel Glück.
    Was ich aber nie tun würde, wäre in fremden Städten mit einem Leihwagen herumkurven. Ich bin eine ganz miese Autofahrerin!
    LG
    Sabienes

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Über den Blogger

Janett

Hallo, ich bin Janett, die Gründerin des Blogs Teilzeitreisender.de
Schon immer war ich ein sehr großer Fan von Kurzreisen. Neben einer Teilzeitstelle an der Uni Düsseldorf pflege und hege ich deshalb dieses Projekt - und habe dafür schon das eine oder andere Abenteuer erlebt. Mehr über mich erfahrt ihr unter der Rubril "Persönliches"