Sachsen

4 Tipps für einen besonderen Stoppover in Dresden

Sicher kennt Ihr das auch: Eine Städtetour führt Euch an einen Ort, den Ihr vor einiger Zeit schon einmal besucht habt,  Ihr habt nur einen knappen Tag Zeit und wollt die Stadt mal anders erleben – also kein Touri-Standart-Programm.

So ging es mir im April als wir uns – quasi  auf der Durchreise – für  eine spontane Verlängerungsnacht in Dresden entschieden. Also nix Frauenkirche (die haben wir natürlich trotzdem gesehen…), Zwinger (sind wir auch durchspaziert…) und Co.

 Das Wyndham Garden Dresden – Gut erreichbar und abseits vom Trubel

Keine 5 min Fahrt von der Autobahn A 17 in Richtung City, gelegen am Rand eines Wohngebietes ist das Wyndham Garden im Süden von Dresden ein sehr guter Ausgangspunkt für eine Erkundungstour. Von hier aus erreicht man das Zentrum dank guter Busverbindung  in gut 25 min, die Haltestelle ist direkt vorm Hotel. Parkplätze sind auf dem Gelände und in der Tiefgarage ausreichend vorhanden, so dass der PKW auch mal stehen bleiben kann. Sollte das Wetter einmal nicht zu Sightseeing und Co. einladen, stehen im Hotel ein großzügiger Spa-Bereich mit Sauna und Whirlpool sowie ein Fitness-Raum zur Verfügung. Für das leibliche Wohl sorgt das hauseigene Restaurant mit leckerer regional inspirierter Küche.  Noch mehr  Infos zu Hotel und Buchung gibt es auf www.wyndhamgardendresden.com

Grandiose Aussichten mit den Bergbahnen

Wie?  Es gibt in Dresden eine Seilbahn??? Mit diesem typisch alpinen Fahrbewegungsmittel  hatte ich Sachsens Landhauptstadt bisher nicht in Verbindung gebracht. Vor Ort zeigte sich jedoch, dass es hier durchaus ein paar SEHR steile Hänge gibt und die Dresdner Bergbahnen nicht nur Touristenattraktionen sind.  Bereits seit 1901 befördert die Schwebebahn in gut 5 Minuten bis zu 40 Personen auf 84 Meter Höhe und  ist damit  tatsächlich die Älteste der Welt. Von der Aussichtsplattform der Bergstation auf der Loschwitzhöhe hat man phantastischen Blick auf das Blaue Wunder, über die Stadt und die Elbe – am besten genossen bei einem leckeren Kaffee. Nur wenige Gehminuten neben der Talstation der Schwebebahn befindet sich auch die Talstation der Standseilbahn. Sie verrichtet ihren Dienst bereits seit 1895 und befördert dank guter Pflege noch heute viertelstündlich Touristen und Anwohner auf den Weißen Hirsch. Oben angekommen lohnt ein kurzer Spaziergang zur Oberloschwitzer Sternwarte oder zu Dresdens kleinstem Museum, dem Schillerhäuschen.  Kombinierte Berg- und Talfahrt mit den Bergbahnen jeweils 5€ pro Person – Achtung: die regulären Tagestickets der DVB gelten hier nicht! Ticketautomaten finden sich direkt an den Stationen. Weitere Infos auf www.dresdner-bergbahnen.de

Zeitreise im Dresden 1900

Ein wenig hungrig durch die „Höhenluft“ zog es uns anschließend in Richtung Innenstadt. Etwas typisch Sächsisches sollte es sein und das fanden wir im „Dresden 1900“. Im diesem originell und liebevoll gestalteten Lokal mit Bahnhofsflair anno 1900 wird Museumsgastronomie gelebt. Freundliche Damen und Herren in Schaffneruniformen servieren Gerichte, wie sie vielleicht die ein oder andere Oma gekocht hat. „Dräsdnor Braadn vom zusamm gemährden Hackfleesch mit geschnibblden Boon und Garduffelbambe“ oder „Ä safdsches Stäk mit Würzfleesch und Gäse druff  dorzu Ärbsn und knacksche Bommes“ weckten bei mir Kindheitserinnerungen , obwohl  ich nicht in Sachsen aufgewachsen bin. „Hackbraten mit  Speckbohnen und Kartoffelpüree“ und „Schweinesteak mit Würzfleisch überbacken, Buttererbsen und Pommes“ gab es bei uns in Thüringen ja auch – nur mit anderem Dialekt… Beim Essen lassen sich unzählige Ausstellungsstücke mit Bezug zur Verkehrsgeschichte an den Wänden entdecken bis hin zur ältesten, noch erhaltene Straßenbahn von Dresden. Die „Helene“ ist der Mittelpunkt des historisch nachgebildeten Postplatzes im hinteren Teil des Restaurants. Dresden 1900 befindet sich direkt an der Frauenkirche. Mehr Infos und die Speisekarten mit noch mehr originalen und originellen Gerichten unter www.Dresden1900.de

 

Das Lebensgefühl genießen auf den Elbwiesen  & die beste Eisdiele der Stadt

Nur wenige hundert Meter vom Trubel der Altstadt entfernt fanden wir auf den Elbwiesen zwischen Augustus- und Carolabrücke eine Oase der Ruhe. Im Gras liegend bei herrlichem Sonnenschein genossen wir den Ausblick auf die Elbe, das Schloss,  die Hofkirche und die Brühlschen Terrassen – um  uns herum genossen die Dresdner ihrem wohlverdienten Feierabend.  Die Elbwiesen sind vom Zwinger oder Schlossplatz entweder in ca 15 Minuten zu Fuss über die Augustusbrücke erreichbar oder mit den Straßenbahnlinien 4, 8 und 9 ab Theaterplatz eine Station bis Neustädter Markt.

Als krönenden Abschluss eines sommerlichen Dresden-Besuchs gibt es nichts besseren als ein original Dresdner Eis. Im Eisgarten Huß findet jedes Schleckermaul seinen Favoriten. Neben den Standardsorten Schokolade, Vanille, Erdbeer oder Joghurt  sind jeden Tag andere Kreationen im Angebot. Insgesamt 12 wechselnde Sorten aus eigener Herstellung wollen getestet werden und am besten schleckt es sich gleich unter den schattenspendenden Bäumen im gemütlichen Garten. Und zum Preis von 70 Cent pro Kugel kann man auch mal ein mehr essen. Aktuelle Infos zu Dresdens bestem  Eis gibt es auf www.eisgartenhuss.de

Offenlegung: Wir wurden von Whyndham für eine Stop-Over-Ostern-Übernachtung nach Dresden eingeladen.

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Über den Blogger

Monique & Sven

Monique und Sven zog es früh von Thüringen aus hinaus in die Welt. Nach einer kurzen Begegnung der beiden im Jahr 2000 trennten sich ihr Wege. Sven ging zum Studium nach Stuttgart und Monique einige Jahre später nach Mittelfranken. Während sie an ihrem Reiseroman „Orlando“ schrieb, entdeckte er auf zahlreichen Reisen die Welt. Vor ein paar Jahren führte das Schicksal die beiden wieder zusammen und seit 2 Jahren sind Monique und Sven unser Team in Süddeutschland – immer zur Stelle, wenn es um Kulinarik und Genuss oder sportliche Themen geht. Sven ist eine der Sportskanonen unter den Teilzeitreisenden und für alles zu haben, was mit Mountainbiken, Klettern und Triathlon zu tun hat.