Hamburg

Eine Hamburgtour mit Waterkant – Mit nem Bulli anner Elbe entlang

Hamburg?! So geht das nicht! Früher einmal hast du meine Besuche mit gutem Wetter beehrt. Du hast es teilweise richtig warm werden lassen, hast viel Sonne präsentiert und mir so eine wirklich schöne Zeit präsentiert. Das – liebes Hamburg – hatte ich eigentlich auch dieses Mal von dir erwartet.

Schietwetter in Hamburg

Hamburch mal anders – eine Tour mit ‘nem VW-Bus. „Da wird se schon nicht so nass“ hast du dir wohl gedacht. Pustekuchen. Das kriegst du besser hin! So wie bei der Kompasstour von Caro und Martin im letzten Jahr.

Einmal quer durch Hamburg

In Hamburger Einkaufszentren findet man diese Postkarten! Echt Entdecken? Da bin ich dabei!

Sei es drum. Denn gelohnt hat es sich trotz Schietwetter. Eine Tour an der Elbe entlang – eine Kombination von „Geheimtipps“ und „Bekanntheiten“ – das lohnt sich nicht nur für Touristen und Reisende. Unsere Reise beginnt in einer U-Bahnhaltestelle der Linie 4. Und sie endet kurz vor der Haltestelle „Sternschanze“. Dazwischen liegen vier Stunden mit zahlreichen Stopps, ein paar kleinen Spaziergängen und Ausflügen und ein Drink mit Ausblick.

Es ist Zeit – Tschüss zu sagen. Bye Roger!

Die neu entdeckten Stopps und die zusätzlichen Tipps von unserem Guide wecken bei mir vor allem eines – Neugier – auf noch mehr Hamburg. Und den Wunsch – meine bisherigen Hamburgerfahrungen endlich mal zu verbloggen. Denn wenn mir die Tour eines gezeigt hat – dann das ich schon richtig viel von Hamburg kenne.

Überrascht wurde ich dennoch. Nicht beim Spaziergang durch den alten Elbtunnel und auch nicht bei einem Besuch im alten Kesselhaus, welches ich schon vor drei Jahren entdeckt habe.

Der alte Elbtunnel – lang ist es her

Auch nicht die Fahrt im alten VW-Bus war für mich das Highlight – sondern die besondere Kombination, die man bei einer normalen Stadtführung niemals sehen würde. Die hamburgische „Golden Gate Bridge“, den Wilhelmsburger Energiebunker, die Elbe „von der anderen Seite“ und die aktuelle U-Bahn-Endhaltestelle der U4 (Universität) hätte ich wohl so nie entdeckt.

Ein Drink mit Blick auf die Elphi. Geht doch!

Kein Standard – Sightseeing

All diese Orte sind keine Sehenswürdigkeiten im klassischen Sinne. Ein klassischer „Tagestourist“ und „Erstbesucher“ passt zu dieser Tour also vielleicht nicht ganz. Für mich und all diejenigen, die von der Hansestadt jedoch nicht genug bekommen können, ist diese Tour ideal.

Um altbekanntes wieder zu entdecken, neues zu erforschen – mit Einheimischen und anderen Hamburgfans ins Gespräch zu kommen und vor allem aber auch – um das beste Fischbrötchen von Hamburg zu probieren. Die Tour mit einem der Guides dauert gut 4 Stunden.

Nein – das ist kein Postauto ;)

Ein echtes Hamburgabenteuer

4 Stunden in denen ich kreuz und quer durch Hamburg getigert bin – in dem ich viel Bekanntschaft mit Roger (unserem VW Bus) gemacht habe und mich mit Tuula – unserem Hamburgguide – über die Verwandlung der Stadt, über das für und wider der Kreuzfahrtschiffindustrie und über das Leben in Hamburg unterhalten habe. Wusstet ihr, das es in Hamburg sogar einen „Centralpark“ gibt? Seht ihr? Ich auch nicht. Und dabei war der von meinem Hotel quasi „umme Ecke“

Maximal 6 Personen sind auf diesem Miniroadtrip „on Tour“ – ideal um sich auch persönlicher kennenzulernen. In vier Stunden erfährt man so einiges voneinander, ist jedoch auch „unter sich“ wenn man das möchte.

Viel mehr will ich euch an dieser Stelle aber über die Reiseziele nicht verraten. Denn eine Waterkamptour kann man nicht beschreiben – die muss man erleben.

Wichtige HinweiseAnreiseÜbernachtungsempfehlungenWeitere Inspirationen
  • Die Kompasstour (lang) kostet 55 Euro und findet bei fast jedem Wetter statt.
  • Das Team von Waterkant hat noch weitere Touren im Angebot, so könnt ihr auch eine „Lotsentour“ oder eine individuelle Tour buchen. Die Buchung erfolgt online und sollte vor allem für den Sommer rechtzeitig geplant sein.
  • Ihr entdeckt eine „Massentourismusziele“ – fahrt aber wohl an ihnen vorbei. Auch ein allgemeiner Ausblick auf Hamburg kommt auf eurer Reise also nicht zu kurz.
  • Die Touren sind weitestgehend wetterunabhängig, für einen kleinen Spazierganz (ca. 15 Minuten one way) solltet ihr jedoch festes Schuhwerk anhaben.
  • Ihr erhaltet vorab eine Info über den genauen Treffpunkt und eure Ansprechperson. Keine Sorge – an der Haltestelle der U4 ist selten viel los – man findet sich also auf jeden Fall!
  • Die Autos des Waterkant – Teams sind alles besondere Fahrzeuge, einige sogar Oldtimer. Welches Auto man bekommt ist Glückssache, wir waren jedoch mit „Roger“ recht glücklich. Roger wurde nach Roger Federer benannt, der wohl auch schon mal in dem VW T4 Caravelle gesessen haben soll.
  • Mehr Infos über alles rund um Waterkant findet ihr auf deren Homepage und den Social Media Kanälen.
  • Getränke on Tour sind inklusive, Getränke beim Fischbrötchen darf jeder selbst bezahlen
  • Es gibt unterwegs immer mal wieder Möglichkeiten, das Bier oder so wegzubringen ;)
Vom Hauptbahnhof könnt ihr mit der U4 bis Haltestelle Hafencity fahren. Sucht euch frühzeitig einen Parkplatz, da die Reise mit einem VW Bus durchgeführt wird und es wenig Parkplätze in der Hafencity gibt.
Ich habe im 25hours Hafencity übernachtet, welches sich für diese Tour hervorragend eignet. Ihr könnt den knappen Kilometer von hier aus laufen, oder eine Station mit der U4 fahren. Das Hotel ist ideal als „Stadthotel“ und bietet neben ruhigen Zimmer auch ein recht gutes Frühstück.

Offenlegung: Ich wurde zur Kompasstour von Waterkant eingeladen.

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Über den Blogger

Janett

Hallo, ich bin Janett, die Gründerin des Blogs Teilzeitreisender.de
Schon immer war ich ein sehr großer Fan von Kurzreisen. Neben einer Teilzeitstelle an der Uni Düsseldorf pflege und hege ich deshalb dieses Projekt - und habe dafür schon das eine oder andere Abenteuer erlebt. Mehr über mich erfahrt ihr unter der Rubrik "Persönliches"

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