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Mein Roadtrip von Hamburg nach Düsseldorf – mit Flixbus unterwegs

Wenn man kein eigenes Auto hat, die Strecken zu weit zu Fuß oder mit dem Fahrrad sind, dann muss man sich Optionen zum Fortbewegen überlegen. Wenn dann noch die Reisekasse knapp ist, schrumpft die Anzahl der Möglichkeiten natürlich beträchtlich.

In einem Mai, der so vollgeladen mit Feier/Brücken und Urlausbtagen ist, wie in diesem Jahr, ist es so gut wie unmöglich, günstige Tickets für Bahn und Flugzeug zu bekommen. Mir für Einwegstrecken einen Mietwagen zu nehmen, und vielleicht ein paar Mitfahrer mitzukarren, währe zwar eine Option, ist mir aber manchmal einfach zu stressig.

Flixbus in Düsseldorf am Busbahnhof

Seit es im letzten Jahr von der Liberalisierung von Fernbussen in Deutschland gehört habe, wollte ich das ganze auch mal ausprobieren. Und so buchte ich ein Ticket für Samstag, den 11.05. von Hamburg nach Düsseldorf mit Flixbus. 19 Euro sollte das ganze kosten, mit Abzug eines Gutscheines von Quicker kam ich dann auf 11 Euro. Ein Schnapper, bedenkt man die Strecke und die Fahrtzeit.

Flixbus unterwegs - von innen

Allgemein fiel mir auf, das die Strecken in Norddeutschland erst so langsam im Aufbau sind, der Süden von Deutschland ist uns hier mit einem schon recht gut ausgeprägten Fernbus-Strecken-Netz um einiges vorraus.

Flixbus – Das Unternehmen meiner Wahl, fährt mit ganz normalen Reisebussen. Am Hamburger Busbahnhof (ca. 2 Gehminuten vom normalen Bahnhof entfernt) gibt es Extra einen Bussteig dafür.

Beinahe hätte ich meinen Bus auch verpasst, dank eines lieben Busfahrers, der trotz minimaler Verspätung auf mich wartete, durfte ich dann doch noch die Reise antreten.

Bei „Flixbus“ gibt es keine reservierten Plätze und so gilt, wer zu spät kommt muss sehen was übrig bleibt. Jeder bekommt einen Sitzplatz, aber für Wunschplätze lohnt es sich, schon was früher da zu sein. Mein Fernbus war sowohl von außen wie auch von Innen in einem top Zustand und recht modern.

Münster - Ein Zwischenstop des Flixbus

Ich war recht überrascht von den anderen Mitfahrern. Hatte ich erwartet, das sehr viele Studenten, Schüler und Backpacker diesen Bus nutzen, so stellte sich heraus, das auch Rentner und Business-Menschen (Leute in Anzügen) mit diesem Fortbewegungsmittel unterwegs sind.

Der Bus fuhr über Bremen, Münster und Düsseldorf weiter nach Köln. Knapp 5 1/2 Stunden waren wir auf den Autobahnen der Republik unterwegs. Der Bus hat Klima, WC, gemütliche Sitze, Getränke (zu kaufen) und WLAN. Wobei letzteres eher so ein Pseudowifi ist, ich habe zwar mit meinem Smartphone verbinden können, wirklich funktioniert hat es jedoch nicht.

Für den Preis von 5 Euro kommt man von Hamburg nach Bremen, und das wussten wohl recht viele, denn in der Hansestadt leerte sich der Bus plötzlich recht stark…

Fazit Flixbus... Lohnenswert

Die restliche Fahrt war entspannt. Es war ruhig im Bus, leises Getuschel und viele entspannte Reisende. Auch in Sachen Stau hatten wir Glück und waren so auch nur knapp 15 Minuten nach geplanter Ankunftszeit in Düsseldorf.

Mein Fazit: Ausprobieren ! Günstige Preise, angenehme Mitfahrer und auch nur knapp 1 1/2 Stunden langsamer als der ICE. Am WiFi kann sicherlich noch gearbeitet werden, da es aber kostenlos ist, kann ich „Aussetzer“ auch verkraften.

Ein weitaus umfangreicheres und interessantes Fernbus-Abenteuer hat übrigens Yvonne von Annoras Lifestyle hinter sich gebracht. Hierüber könnt ihr auf ihrem Blog nachlese. Ein interessanter Artikel von Weltvermessen.de vergleicht auch gleich mal die beiden bekanntesten Fernbusse miteinander. Lesenswert !

Übrigens: lest auch unsere Reiseberichte von „Mein Fernbus“ und „City2City

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Dieser Bericht erschien erstmalig auf Blo-g.info und wurde übertragen

Über den Autoren

Janett

Hallo, ich bin die Gründerin des Blogs Teilzeitreisender.de
Schon immer war ich ein sehr großer Fan von Kurzreisen. Ich liebe kreative und verrückte Reisen, stehe auch auf Motorsport und Roadtrips. Als Experte in "Günstig in den Urlaub" kann ich sicherlich auch Tipps für eure nächste Reise geben!

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