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Berlin

#Travelhard – Ein total verrücktes Wochenende in Berlin

Stellt euch vor, ihr reist nach Berlin und wisst nicht, was euch erwartet. Fremdgesteuert durch die Hauptstadt – für mich war dieses Experiment ein wirkliches Abenteuer.

#Travelhard – Die Idee

Unter Travel hard – Dream Sweet, der aktuellen Kampagne der Ibis Hotels – wurden vier deutsche Blogger in vier bekannte europäische Städte geschickt. Berlin, Leipzig, Wien und Stockholm. Ich bin ja für jeden Spaß zu haben und freute mich über eine Einladung – bis ich erfuhr, was mich erwartet. 48 Stunden fremdgesteuert durch eine Großstadt.

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Der Blick aus meinem Ibis Hotel – Zimmer (Rechts Bahnhof, Links Ausläufer der Spree)

Der einzige Luxus – ein kuscheliges Bett für zwei Nächte. Ich darf euch verraten, dass ich die Nächte wirklich gut geschlafen habe.

Die Anreise

Schon die Anreise hatte es in sich. 5 Stunden Arbeit und 4 Stunden in überfüllten Zügen – ich war ziemlich froh, dass mein Hotel nur wenige Meter vom Hauptbahnhof in Berlin entfernt ist. Für das Wochenende habe ich mir eine Berlin – Expertin an meine Seite geholt: Inka von Blickgewinkelt war mir eine riesige Hilfe für das wohl schrägste Reisewochenende meines Lebens.

Unser Plan

7 Sehenswürdigkeiten – 6 kulinarische Highlights sowie 2 Highlights für die Nacht standen auf unserer ToDo Liste. Wer einmal in Berlin unterwegs ist, wird nicht überrascht sein, dass uns die Tipps der Ibis-Fans vor große Herausforderungen stellten. Berlin ist riesig! Und wir haben nicht wirklich viel Zeit.

Bar im Ibis Hotel Berlin Hauptbahnhof
An der Bar im Ibis bekommt ihr richtig coole Insidertipps!

So kommt es auch, dass ich mein Zimmer im Ibis Berlin Hauptbahnhof am Freitag nicht wirklich lange genießen kann. Nur schnell ein Blick auf das große Zimmer mit tollen Blick auf Bahnhof und Kanal und schon geht es für mich und Inka auf Berlintour. Mit dem Bus geht’s zu unserem ersten Stopp am Checkpoint Charlie – dem Mauermuseum.

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Das Mauermuseum

In den letzten 25 Jahren war ich häufiger in Berlin, muss jedoch zugeben, dass ein Ort mich bisher so überhaupt nicht gereizt hat. Checkpoint Charlie. Jeden Tag stehen hier Massen an Touristen und machen Fotos – ganz als ob es die Grenze noch gibt.

Checkpoint Charlie
Schon schräg. Ich mit dem Pioniergruß am Checkpoint Charlie

Gleich daneben gibt es das Mauermuseum, bisher vermutete ich einen ähnlichen Informationswert. Ich wurde jedoch ziemlich überrascht. Das Museum informiert nicht nur über die Geschichte rund um die Mauer und den kalten Krieg, sondern berichtet über die Schicksale der „Republikflucht“. Das Museum hat am Freitag bis 22 Uhr auf – ideal also, um den ersten Stopp hier zu erleben. Unglaublich, wie schnell 2 Stunden vorbei sind. Als wir um 21 Uhr unser obligatorischen Touristenfoto am Checkpoint machen – meldet sich unser Hunger. Auf zum ersten „Food-Stopp“!

Lilys Burger und Donut Duck

Mit dem Taxi fahren wir Richtung Osten. Dort befindet sich Lilys Burger. Bulettenbrätereien gibt es viele in Berlin – das Restaurant kann sich jedoch mit Recht als einer der verrücktesten Burgerläden der Stadt bezeichnen.

Lilys Burger - einer der schrägsten Burger Läden der Stadt
Lily Burger – einer der schrägsten Burger Läden der Stadt

Ich bin neugierig und bestelle den bestimmt schrägsten Burger im Angebot. „DONUT DUCK“ bietet gutes Rindfleisch als Burger. Das jedoch ist das einzige, was ihn mit einem klassischen Burger vereint. Als „Brötchen“ dienen zwei süße Donuts und im inneren des Fleischs versteckt sich ein Schokoriegel. Ebenfalls auf dem Burger – Peperonies, Zwiebeln und eine leckere süß herbe Sauce.

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Das ist Donut Duck!

Das klingt im ersten Moment sehr „grenzwertig“ – war im Mund jedoch ein ganz besonderes Geschmackserlebnis. Auch das Restaurant selbst ist recht schräg und wirkt auf uns im ersten Moment wie eine Disko.

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Hier sieht alles ein wenig anders aus.

Laute Musik, dunkle Wände, Neonlicht und psychedelische Bilder – zum Restaurantkonzept passt es. Und wir haben sogar mit viel Glück ohne Wartezeit einen Sitzplatz bekommen.

Ein nächtlicher Besuch auf dem höchsten Gebäude der Stadt

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Gerne würden wir noch länger hier verweilen oder zum Märchenbrunnen hier um die Ecke spazieren – doch unsere Sightseeing-Tour durch Berlin ist noch nicht zu Ende. Wir haben uns ein Ticket für eine Auffahrt auf dem Fernsehturm von Berlin gegönnt. Extra vorbestellen hätten wir nicht müssen – denn außer uns war kaum jemand dort unterwegs.

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Das ist neu. Im Aufzug des Fernsehturms kann man jetzt die Fahrt nach oben mitverfolgen.

So kam es auch, dass wir die Auffahrt nur zu zweit erlebten. Seit ein paar Jahren kann man dort auch in den Aufzugsschacht schauen. Und ich bin das erste Mal seit 22 Jahren wieder ganz oben. In Berlin. Wahnsinn, was sich seitdem geändert hat.

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Die Stadt von oben genießen ist abends toll, Fotografieren eher schwieriger.

Wir können raus schauen – und sehen bei klarem Himmel das nächtliche Berlin – Fotografieren ist jedoch ein Ding der Unmöglichkeit. Mehrmals legen wir uns auf die durchaus informativen Schilder, um wenigsten ein wenig näher an die Fenster zu kommen.

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Der Eingangsbereich des Fernsehturms. Sehenswert!

Nur gut – das hier an diesem Abend nicht so viele Menschen unterwegs sind. Kennt ihr übrigens die Sage um die Rache des Papstes? Wenn nicht, solltet ihr euch diese unbedingt bei Wikipedia durchlesen!

Wir jedenfalls sind mehr als platt. An diesem Abend fallen wir einfach nur todmüde ins gemütliche Bett!

Eine Waffel zum Frühstück.

Habe ich euch eigentlich schon mal erzählt, dass ich Waffeln liebe? Wenn ich nix im Kühlschrank hab, die Zutaten für Waffeln finden sich immer irgendwie. Und genau deshalb wählte ich meinen Platz beim Frühstück direkt neben dem Waffeleisen. travelhard-berlin-9Und als erste Amtshandlung (noch vor dem Kaffee) füllte ich das Eisen mit Waffelteig. Das Frühstück im Hotel ist ausgewogen – doch da heute ein kulinarischer Tag ist, verkneife ich mir noch die anderen Leckereien.

Eine Bootsfahrt über die Spree

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Es gibt unglaublich viele Fahrten über die Spree. Schlussendlich hat für uns das Merkmal Zeit gezählt, denn unser Samstag hat noch viel zu bieten. Direkt hinter dem Hauptbahnhof starten die „Stadtkernfahrten“, die in 90 Minuten einmal bis zum Nikolaiviertel und zurückfahren.

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An diesen kühlen Novembertag sind wir gefühlt die einzigen Gäste an Bord. Zugegeben – besonders viel von den Geschichten rund um die Spree und die Gebäude um uns bekommen wir nicht mit – Frauen halt ;)

Ein Spaziergang zum Brandenburger Tor

„Wollen wir noch einen kurzen Abstecher zum Brandenburger Tor machen?“ fragt mich Inka. Zugegeben – ich stell mich zu diesem Zeitpunkt auf einen Fußmarsch ein.

Brandenburger Tor
Wie Touristisch: Brandenburger Tor

Umso erstaunter bin ich, das vom Bahnhof in knapp 1o Minuten schon am Reichstag und 5 Minuten später auch am Brandenburger Tor bin. Von „Unter den Linden“ kommen wir mit dem Bus aus leichter zu unserem nächsten Ziel.

Bärlin im Nikolai-Viertel

Der Berliner Dom
Der Berliner Dom

Am Berliner Dom steigen wir aus. Nur ein paar Stationen sind wir gefahren – und müssen jetzt auch noch ein paar Meter laufen. Unterwegs kommen wir an einer Statue vorbei – die meine Aufmerksamkeit fesselt. Die beiden kenne ich!

Marx und Engels - Talking Statues
Marx und Engels – Talking Statues

Friedrich Engels und Karl Marx waren in der kommunistischen DDR verehrt. Noch heute kann man das „Marx-Engels-Forum“ auf dem Weg zum Nikolaiviertel sehen. Die Statue ist ein echtes DDR-Relikt, sie wurde 1986 eingeweiht. Und das lustigste daran – die beiden rufen euch sogar an. Die „Talking Statues“ bestehen nicht nur aus den beiden Philosophen, davon gibt es noch einige mehr in Berlin.

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Das Rote Rathaus und der Fernsehturm

Der älteste Teil von Berlin

Wir ziehen weiter. Schließlich wollen wir uns das Nikolaiviertel anschauen. Dort angekommen, erklärt mir Inka erst einmal, warum das Viertel eine solche Besonderheit ist: „Das Nikolaiviertel ist der Ursprung von Berlin – hier hat alles begonnen“.

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Das Nikolaiviertel vom Wasser aus.

Wobei auch Cölln (nein nicht das im Rheinland) auf der anderen Spreeseite den Anspruch auf den ältesten Stadtteil von Berlin hegt. Heutzutage sind bis auf die Nikolaikirche nur Nachbildungen der ursprünglichen Häuserlandschaft zu sehen.

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Diese Berliner Bären haben wir im Nikolaiviertel getroffen.

In den 80er Jahren wurde hier alles aufgebaut und anlässlich des 750-jährigen Jubiläum wiederhergestellt. Charmant ist der Stadtteil dennoch und mir fallen vor allem die zahlreichen Berliner Bären auf, die hier herumstehen und sitzen.

Wem das touristische Berlin zu stressig ist – hier ist weniger los. Die Kirche kann man übrigens auch besuchen, dies kostet jedoch Eintritt.

Eine Ruine mitten in Berlin

Auf dem Weg zur U-Bahn entdecken wir unser nächstes Ziel eher zufällig. Die Franziskaner-Klosterkirche stammt zum Teil aus dem 13ten Jahrhundert und wurde im zweiten Weltkrieg schwer beschädigt.

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Seit gut 20 Jahren wird sie für Kulturevents unter freiem Himmel genutzt und kann kostenfrei besucht werden.

Als wir das Gebäude verlassen, kommt ein älterer Herr mit einigen Zahnlücken und einem verbrauchten Gesicht auf uns zu. „Wisst ihr ob hier der Zombiewalk stattfindet?“ Auch wenn die Situationskomik an nichts zu überbieten ist, werden wir neugierig.

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Nach einigen Recherchen auf Facebook werden wir fündig. Es stimmt tatsächlich, an jenem Oktoberwochenende startet von hier ein Spaziergang von Berliner Zombies. Das wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen und planen einen erneuten Besuch dieses Ortes ein.

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Einmal dekadent im KaDeWe

„Darauf haben wir uns jetzt ein Glas Champagner verdient!“ teile ich Inka mit, als wir die Treppen zur U-Bahn hinunterlaufen. Unser nächster Stopp ist also schon recht klar – das KaDeWe (Kaufhaus des Westens). Dort in der 4ten Etage gibt es eine große Kulinarikabteilung.

Für ein Glas Champagner ins KaDeWe
Für ein Glas Champagner ins KaDeWe

Hier wird nicht nur für den Heimgebrauch gekauft, sondern auch fleißig verkostet. Das lassen wir uns nicht zwei Mal sagen und sitzen bei einem der vier Champagneranbieter für ein Glas des edlen Getränkes.

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Prost!

Leicht schwindelig ist mir danach – Zeit etwas zu essen. Die Preise im KaDeWe sind uns jedoch etwas zu hoch, und die Auswahl spricht uns auf den ersten Blick nicht wirklich an – also geht’s für uns zur Markthalle 9!

Die Berliner Bulette in der Markthalle 9

Bei kundigen Berlinbesuchern ist die Markthalle 9 schon längt als „Kulinarikhotspot“ bekannt, regelmäßig finden hier auch Street-Food-Märkte statt.

Auch an diesem Samstag dreht sich alles um besondere Leckereien – die vom veganen Imbiss bis über exotische Spezialitäten bis hin zum besten Eis von Berlin reicht.

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Nachdem wir überall mal hingeschaut haben, wird es für mich eine Berliner Bulette und Kartoffelsalat – und ja, ihr dürft ruhig buhen angesichts dieser Kreativlosigkeit.

Die Zombies rufen!

Inka schaut auf die Uhr. Die Zombies rufen! Was ein Stress! Aber wer Zombies sehen will, muss leiden! Und so schnapp ich mir meine Frika… äähm Bulette und wir flitzen wieder zurück zur Bahn, um auf dem schnellsten Weg zur Ruine der Klosterkirche zu kommen.

Zombies vor der Klosterkirche
Zombies vor der Klosterkirche

Wir schlagen auf, als die Zombies lustig zu Thriller ihr Tänzchen aufführen – und falls ihr die Zombies mal live sehen wollt, schaut in die Infobox, dort habe ich die passende Facebookgruppe verlinkt!

Kommen sie morgen wieder!

Wir haben nicht lang Zeit, schließlich ist eine Tour durch die Unterwelten auf unserem Programm. Einmal quer durch die Stadt bis zum Gesundbrunnen – um dort festzustellen, dass alle bis auf eine Karte verkauft sind. „Kommen sie morgen früh wieder“ ist der Hinweis, den wir schweren Herzens so hinnehmen.

10 Minuten für eine Currywurst

„Ich brauch jetzt ne Currywurst!“ teile ich Inka mit.

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Sie schaut auf unsere schlaue ToDo-Liste und findet gleich den passenden Vorschlag. „Konnopkes Imbiss“ gibt es schon seit über 85 Jahren und auch dazu gibt es eine lustige Geschichte. Bei Konnopkes gab es die erste Currywurst in Ostberlin! Auf der Schönhauser Allee im Stadtteil Prenzlauer Berg werden seit 1960 die berühmte Berliner Currywurst mit leckeren selbstgemachten Saucen verkauft.

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Als wir ankommen, warten vor uns schon gut 20 Kunden (und es war 16 Uhr nachmittags). Ich bestell eine Currywurst mit Schrippe und sauren Gurken. Auch hier beweise ich mein Geschick für besondere Kombinationen. Es vergehen keine 10 Minuten und ich habe meine Currywurst. Ganz Imbisslike gibt’s die im Stehen an einem der zahlreichen Tische unterhalb der Hochbahnlinie. Lecker ist sie – und irgendwie passt hier alles. Im Winter fände ich es ein wenig zugig – aber sonst.

Ruhepause im Hotel

Für uns geht es zurück ins Hotel. Ein paar Stunden wollen wir ruhen, bevor der Abend mit einem Ausflug in die Karaoke Bar, in ein Raumschiff und ins Matrix lockt. Doch davon berichte ich euch in meinem zweiten Travelhard-Bericht.

Ruhe hatten wir hier auch - aber es war nicht so gemütlich.
Ruhe hatten wir hier auch – aber es war nicht so gemütlich.
Wichtige HinweiseAnreiseÜbernachtungsempfehlungWeitere Inspirationen?
  • Für Berlin sollte man vorab eine Reise planen. Die Stadt hat so viel zu bieten, wenn ihr in zwei Tagen möglichst viel sehen wollt, solltet ihr die Pläne des BVG genau studieren und ein zentrales Hotel suchen.
  • Gute Schuhe anziehen. Oft lohnt es sich, Strecken zu laufen, da eine Fahrt mit den Bahnen zu umständlich ist. Wir haben am gesamten Wochenende rund 31 km verlaufen.
  • Berlin ist anders. Wundert euch also nicht über Spontandemos mit lautstarken Boxen in der Innenstadt oder seltsam aussehenden Leuten in der Bahn oder vor dem Brandenburger Tor. Das gehört dazu.
  • Mauermuseum: Eintritt 12,50 Euro, Fotoerlaubnis 2 Euro, Haltestelle Stadtmitte mit Linie U2/U6
  • Lilys Burger: Preisklasse: Mittel (Burger ab 10 Euro), Reservierung empfohlen, Haltestelle Am Friedrichshain mit Linie M4, M5, M6, M8
  • Fernsehturm: Eintritt 13 Euro (Aussichtsetage), Tagsüber lohnt sich eine Vorbestellung, Haltestelle Alexanderplatz, es werden Sicherheitskontrollen vor der Auffahrt durchgeführt.
  • Bootstour auf der Spree (Fußweg 5 Minuten vom Hauptbahnhof, Ausgang Washingtonplatz entfernt). Die Stadtkernfahrt ist die kürzeste Fahrt, 1 – 1,5 Stunden bis zum Nikolaiviertel und zurück. Eine Rundfahrt kostet 13 Euro, ihr bekommt ein Buch mit Rabattangeboten und Infos über Berlin dazu.
  • Aktuell gibt es 5 Talking Statues in Berlin. Einfach vorbeigehen, QR-Code eingeben und ein Gespräch mit dem Denkmal führen.
  • Zombiewalks in Berlin werden veranstaltet von der Vereinigung „BerlinCityMobber„. Unbedingt folgen!
  • Champagner im KaDeWE gibt’s es zu den Öffnungszeiten des Kaufhauses. Es gibt 4 Champagnerbars, wir waren bei Jacquart. Preise: ab 9,95 Euro pro Glas. Haltestelle: Wittenbergplatz mit UU1, UU2, M19, U1
  • Die Markthalle 9 ist von Mo – Sa geöffnet und bietet verschiedene Aktionen und Märkte. Am besten könnt ihr die Markthalle mit der U1 (Haltestelle Görlitzer Bahnhof) erreichen.
  • Currywurst bei Konnopke – gibt es Montags – Samstag bis 20 Uhr. Der Preis ist recht günstig (unter 5 Euro für Currywurst mit Schrippe und sauren Gurken). Es kann schon mal was länger dauern – lohnt sich aber. Haltestelle Eberswalder Straße mit der UU2, M1, M10, Tram 12.
  • Mehr zur Kampagne und anderen Aktionen von AccorHotels und Ibis findet ihr auf der Homepage von Accor Hotels und der Facebookseite von Ibis.

Nach Berlin empfehle ich eine Anreise mit der Bahn. Wer hier Geld sparen will, sollte nicht bis Hauptbahnhof, sondern eher bis Berlin Gesundbrunnen fahren. Von dort aus seid ihr oft genauso schnell an eurem Ziel, aber oft rund 20 % günstiger. Von Düsseldorf fahre ich mit der Bahn rund 4 – 5 Stunden.

Ich habe im Hotel Ibis Berlin Hauptbahnhof übernachtet. Das Hotel befindet sich gegenüber dem Bahnhof, Ausgang Europaplatz. Eine Übernachtung gibt es hier ab 79 Euro, das Hotel wurde 2015 eröffnet und hat in Bezug auf Räumlichkeiten und Komfort einen sehr modernen Standard. Ich finde es sehr angenehm, dass die Fenster sich an kippen lassen, so dass man nicht nur mit Klimaanlage lebt. Straßenlärm ist bei geschlossenen Fenster nur als ganz leichtes Rauschen zu hören, die Betten sind sehr gemütlich und haben einen guten Schlafkomfort. Auch das Frühstück mit Waffelmaschine und Fruchtsaftpresse kann ich durchaus empfehlen. Wer Ausgehtipps sucht, der mexikanische Barmann (keine Sorge er spricht deutsch) hat da ein paar wirklich coole Tipps!


Kartenlegende: grün – Freitagsausflüge, blau – Samstagausflüge, lila – Sonntagsausflüge

Vielen Dank an Inka von Blickgewinkelt.de für die tollen Fotos und die Unterstützung!

Offenlegung: Dieser Bericht erfolgte im Rahmen der Travel Hard-Dream Sweet Image-Kampagne von Ibis, für die ich Ende Oktober nach Berlin gereist bin.

Über den Autoren

Janett

Hallo, ich bin die Gründerin des Blogs Teilzeitreisender.de
Schon immer war ich ein sehr großer Fan von Kurzreisen. Ich liebe kreative und verrückte Reisen, stehe auch auf Motorsport und Roadtrips. Als Experte in "Günstig in den Urlaub" kann ich sicherlich auch Tipps für eure nächste Reise geben!

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