Großbritannien Städtereisen

Ein Wochenende in Cardiff – Ausflugstipps in der Hauptstadt von Wales

Ich war neugierig. Viel hatte ich vorab von Wales gehört und gelesen. Würde es wirklich so anders sein als im Rest von Großbritannien? 10 Tage würde ich Wales mit der Bahn bereisen. Von Bristol aus starteten wir mit Bahn und Bus zur Hauptstadt von Wales – Cardiff. In meinem Artikel berichte ich euch davon, warum dieser Ort perfekt für den Einstieg in die walisische Lebensart ist.

Die bekannteste Sehenswürdigkeit von Cardiff: Cardiff Castle
Die bekannteste Sehenswürdigkeit von Cardiff: Cardiff Castle

Angekommen in Cardiff, Wales

Mit dem Zug wollten wir von Bristol nach Cardiff. Doof nur, wenn unterwegs die Bahnstrecke aufgrund von Bauarbeiten (natürlich am Wochenende!) gesperrt ist. So brachte uns ein Bus von Bristol über den Fluss Severn nach Cardiff. Auch wenn wir nur etwas mehr als eine Stunde unterwegs waren – dank Wetterwechsel und Stau auf der Brücke kam mir die Reise ewig vor.

Unser Hotel am Bahnhof von Cardiff

Wir erreichen den Bahnhof von Cardiff am frühen Nachmittag. Unser Hotel befindet sich direkt neben dem Bahnhof. Wie gut – denn auch wenn ich mit Rucksack unterwegs bin – lange Laufwege zur Unterkunft finde ich ziemlich nervig im Urlaub. Unser Zimmer im Clayton Hotel Cardiff? Klassisch, Sauber, recht weit oben und mit Blick auf die Gleise des Bahnhofes. Davon jedoch haben wir in zwei Nächten nichts gehört. In der Ferne kann ich von unserem Raum im 10ten Stock sogar das Meer und den Hafen erkennen.

Hotel in Cardiff
Unser Hotel in Cardiff

Oder waren es nur Nebelschwaden? Das Wetter jedenfalls besserte sich. Ich war neugierig und so ging es für uns auf eine erste kurze Erkundungstour durch die Stadt.

Die Altstadt von Cardiff

Natürlich will ich euch eine kleine Zeitreise nicht vorenthalten. Bis vor rund 250 Jahren war Cardiff ein kleine, recht unbedeutende Siedlung. Erst der Kohleabbau in Wales und damit auch die Beförderung der Kohle in alle Welt machten aus Cardiff eine recht große und wirtschaftlich florierende Stadt.

Die Altstadt von Wales ist gut belebt - vor allem am Wochenende
Die Altstadt von Wales ist gut belebt – vor allem am Wochenende

Die Altstadt von Cardiff jedoch ist schon um einiges älter. Im 11 Jahrhundert wurde mit dem Bau von Cardiff Castle begonnen – im 12ten Jahrhundert bildete sich Caerdyf um die Burg herum. Auf einer Karte aus dem 16 Jahrhundert ist deutlich die St. Marys-Kapelle und auch die High Street erkennbar.

Heute ist von der alten mittelalterlichen Stadt nichts mehr erkennbar – dafür sind zahlreiche Einkaufspassagen erhalten, die älteste davon stammt aus dem Jahr 1856 (Die Royal Arcade). In der „Altstadt“ befinden sich heute viele Bars, Restaurants, Cafés und kleine Shops. Vor allem am Samstag ist dieser Teil der Stadt auch recht belebt – wer wie wir eher die Ruhe sucht, sollte sich unbedingt unseren nächsten Tipp anschauen.

Spaziergang und Tea Time im Bute Park

Rund ein Zehntel von Cardiff sind Parkanlagen. Alle Grünanlagen haben wir in der Kürze der Zeit zwar nicht entdecken können – einen Besuch im Bute Park konnten wir uns jedoch nicht entgehen lassen. Die Anlage befindet sich am Ufer des „Taff“ und bietet vor allem an sonnigen Tagen viele schattige Plätze zum verweilen.

Wir treffen einen Bekannten der uns gleich auch noch ein Highlight des Bute Parks zeigt – die Pettigrew Tea Rooms. Am Westgate des Bute Parks befindet sich das tolle Café in einem kleinen Wärter-Haus direkt neben dem Eingang.

Wir genießen im Sonnenschein einen Tee und ein leckeres Stück Möhrenkuchen. Der Bute Park? Für mich der perfekte Auszeit-Ort nach einem Spaziergang durch die Altstadt.

Bootstour vom Bute Park zum Cardiff Bay

Entspannung wird bei uns auch die nächste Stunde groß geschrieben. Wir entdecken durch Zufall ein Schild im Bute Park: Boat Trip to Cardiff Bay. Klar das wir uns ein Ticket kaufen. Auch die Zeit passt – denn nur 10 Minuten nach unserer Entscheidung hält ein Schiff am Anleger „Cardiff Castle“. Jetzt ratet mal wo wir standen. ;)

Auf dem Taff fahren wir in ruhigem Tempo an Wohngebieten, Schwankolonien und einer Brauerei vorbei. Auf der etwas anderen Hop On – Hop Off Tour erfahren wir auch einiges über die Industrie in Cardiff und die Ups and Downs im Verlauf der Stadtgeschichte von Cardiff.

Im Hintergrund seht ihr das Pierhead Building

An einem Bootsanleger warten eine Vielzahl von Möwen auf uns. Ob sie hoffen das noch was vom Möhrenkuchen übrig geblieben ist? Ich muss sie enttäuschen – und steige mit Blick auf die tolle Kulisse des Cardiff Bay aus.

Eine Spaziergang am Cardiff Bay

Das Pierhead Building von 1897 sticht mir sofort ins Auge. Im Neogotischen Stil erbaut dient es heute als einer der Standorte für das walisische Parlament. Vielen ein Begriff ist es auch unter dem Namen „Walisischer Big Ben“. Und ja – Ähnlichkeit hat es.  Daneben steht an diesem sommerlichen Junitag ein Karussell, im Hintergrund erhebt sich das Wales Millennium Centre – das Kunstzentrum der Stadt. Gerne hätte ich mir das von innen angeschaut – aber wir haben an diesem Samstag Abend leider Pech. Geschlossen.

Wales Millennium Centre

Ich tröste mir mit einer Runde Karussell fahren und wenige Minuten später mit einem guten walisischem Bier in einem typischen britischen Pub. Mir gefällt der Kontrast hier am Cardiff Bay. Zwischen modernen Büro und Wohngebäuden gibt es auch einiges „Altes“ zu entdecken. Mit einem Pint britischem Bier im Bauch treten wir den Rückweg in die Innenstadt an. Immer am Fluss Taff entlang zelebrieren wir Langsamkeit. Ein Tag in Cardiff und die zahlreichen Eindrücke machen halt auch ziemlich müde. Wir kommen an einer Brauerei vorbei. „Noch ein Bier? Sind wir bald da?“ frage ich meinen Freund. Er schaut mich nur mit großen Augen an.  Keine 50 Meter weiter sehe ich endlich unser Hotel.

Essen in der Kirche

Eigentlich würde ich gerne schlafen. Ein kleines Problem hindert mich jedoch an der ersehnten Bettruhe. Inzwischen habe ich recht viel Hunger. Wir entscheiden uns spontan für ein wenig „Fast Food“ in der Kirche. Die Chapel ist ein Restaurant in Cardiff – gebaut 1877 mit zahlreichen neugotischen Elementen als Pembroke Terrace Chapel. Seit dem zweiten Weltkrieg kamen immer weniger Besucher in die Kirche, so das dieses Haus in den 80er Jahren ein wenig in Vergessenheit geraten ist.

Seit 2008 befindet sich in dem dreistöckigen Gebäude ein Restaurant – was zumindest bei unserer Visite auch sehr gut besucht war. Zwischen ein paar Fernsehern und viel Bier kommt hier zwar nur bedingt romantische Kirchenstimmung auf – dafür fand ich das Ambiente wirklich cool! Und ja – auch das Essen war recht gut!

Streetart in Cardiff

Wie auch in jeder anderen englischen Stadt befindet sich auch in Cardiff das eine oder andere schöne Wandgemälde. Anders als in Bristol oder in London habe ich hier jedoch ein wenig länger suchen müssen. Und einige der coolsten Streetarts habe ich leider auch nicht entdeckt. (Grund genug für einen weiteren Besuch in Cardiff, oder??)

Beeindruckt hat mich Home (Ein Bild mit einem Alten Mann und einem Haus) von Wasp Elder im Stadtzentrum. Auch recht zentral aber schon ein wenig gruselig ist der Golden Skull von R-Mer (ausgesprochen Armour). R-Mer ist für weitere Kunstwerke in Cardiff bekannt. Wenn ihr ein paar weitere Street-Art Orte entdecken wollt, Giulia hat einen Artikel darüber geschrieben.

Cardiff Castle und die Prinzessin in mir

Am nächsten Morgen begrüßte uns ein trüber Himmel. Ist dies der britische Sommer von dem alle reden? Nach einer entspannten Nacht gehts für uns zum Frühstück. Ich stehe ja total auf Baked Beans und Pilze zum Frühstück und so dauert es auch einige Zeit bis wir unsere Entdeckungstour durch Cardiff fortsetzen. Für heute haben wir uns fest eine Führung auf Cardiff Castle vorgenommen und eine entspannte Tea Time. Die Altstadt wirkt heute wie ausgewechselt. Kaum eine Menschenseele ist zu sehen, als wir gegen 11 Uhr vom Hotel aus losgehen.

Cardiff Castle ist wohl die Sehenswürdigkeit der Stadt. Und doch hält sich der Andrang an diesem Sonntag Vormittag in Grenzen. Nur eine Handvoll andere Touristen sind mit uns auf der Jagd nach Fotos und Eindrücken. Im Eintritt enthalten ist ein Besuch der mittelalterlichen Burg und eine Führung durch ein neugotisches Herrenhaus sowie durch die Tunnel der Burgmauern.

Wir starten mit der mittelalterlichen Burg Cardiff.

Hier hat alles begonnen. Cardiff Castle war der Grundstein der Stadt und noch heute sticht die normannische Burg ins Auge. Der Weg nach oben ist steinig. So einige Treppen müssen wir überwinden, bis wir im Inneren der aus dem zwölften Jahrhundert stammenden Shell Keep (Wohn- und Wehrturm) sind. Dieser Turm hat viel gesehen. Hier waren einige wichtige Personen des Mittelalters zu Besuch – hier spielten sich Dramen ab. Und doch bin ich erstaunt wie gut das Gebäude erhalten ist.

Da wir mit unserer Tour durch das Herrenhaus noch etwas warten mussten ließen wir uns mit der Eroberung der Burg etwas Zeit. Auf schmalen Treppen gelangten wir ins innere – von hier aus boten sich tolle Blicke auf das riesige Gelände und auch die Stadt selbst.

Würde ich euch jetzt von dem Auf und Abs – von den Besitzern und Architekten von Cardiff Castle erzählen – dieser Bericht würde wohl einer der längsten in der Geschichte dieses Blogs werden. Ich mach es mir einfach und verlinke euch einfach den hilfreichen Wikipedia Artikel zu Cardiff Castle und erzähle euch von unserem Besuch im Herrenhaus. Davon hat mir mein Freund schon in unserer Kennenlernphase vorgeschwärmt – neugierig wie ich bin wollte ich mir das natürlich nicht entgehen lassen.

Ein Besuch im Herrenhaus der Familie Bute

Täglich zur vollen Stunde (während der Öffnungszeiten) starten die 50 Minütigen Touren und entführen in eine prunkvolle und kunterbunte Welt voller Geschichten und Entdeckungen. Bis in die 30er Jahre diente das Schloss der Familie Bute als Wohnsitz. Und auch heute scheint es fast so als wenn im Kinderzimmer gleich ein paar Geschwister herumjagen, als wenn sich der Herr des Hauses in der Bibliothek verzieht und die Frau das wunderschön gestaltete Badezimmer für ihr tägliches Ritual nutzt. Und ja – die Familie Bute hatte auch einen Wellnessbereich. Definitiv ist dies ein Ort – den sich ein jeder auf seiner Reise nach Cardiff anschauen sollte. Wusstet ihr, das hier auch Filme wie Sherlock oder Dr. Who gedreht wurden?

Der Tunnel in der Mauer von Cardiff Castle

Am Ende des Rundganges bekamen wir einen weiteren Tipp. Der „Wall“ – also die Außenmauer des Schlossgeländes ist ein langes Tunnelkonstrukt. Dort befindet sich der Luftschutzbunker aus dem zweiten Weltkrieg und natürlich erfährt man auch etwas zur Verteidigung der Burg. Der Besuch dieses Teiles – das muss ich ehrlich zugeben – hat mich ziemlich fertig gemacht. In den Tunnelanlagen werden Geräusche von einschlagenden Bomben wiedergegeben und die Dunkelheit und das Umfeld machen schon bewusst wie schwer das Leben auch hier während des Krieges war.

Der Regen und das National Museum Cardiff

Inzwischen hatte der Regen Cardiff voll im Griff. Was tun an einem Sonntag nachmittag? Für eine Teatime war es noch zu früh, Geschäfte haben zu und allzu weit weg vom Schloss wollten wir auch nicht laufen. Unsere Idee? Ein Besuch im National Museum Cardiff.

Das Museum ist für alle Besucher kostenfrei – eine freiwillige Spende ist jedoch möglich. Im Inneren erwartete uns eine Zeitreise. Neben Kunst gibt es hier auch Sammlungen aus der Naturwissenschaft und Geschichte von Wales und stetig wechselnde spannende Ausstellungen – die wirklich sehenswert sind. Und wenn ihr eine Pause braucht gibts im Museumsfoyer ein Café für einen „English Breakfast“.

Ich mag britische Museen. Sie sind meist in architektonisch wunderschönen Häusern untergebracht, oft sehr hell und weitläufig und immer auch für kleine und große Spielkinder gedacht. In Cardiff zum Beispiel wurde ich dabei erwischt wie ich ein Kunstwerk erschaffen habe. Tja – ich bin halt talentiert!

Barker Tea House – Tea Time mit Scones

Es war kurz vor drei als ich erwartungsvoll mit den Füßen scharrte. „Zeigst du mir jetzt das tolle Café?“ fragte ich meinen Freund erwartungsvoll. Vom Tea House hatte er mir vor der Reise vorgeschwärmt und ja – er hatte nicht zu viel versprochen. Ich war nicht nur begeistert über die tolle Lage in einem der Arkaden (inzwischen hatte es sich draußen eingeregnet) sondern auch über das gemütliche Ambiente.

An diesem Sonntag waren nur wenige Gäste vor Ort. Ich machte es mir in einem großen urigen Ohrensessel gemütlich, schlürfte meinen Tea und genoss einen leckeren Scone mit frischer Erdbeermarmelade und Clotted Cream. So muss Urlaub sein! Die Zeit? Habe ich völlig vergessen. Irgendwann teilte uns die Bedienung mit das hier bald geschlossen wird. Sonntags – so erfahre ich später – haben viele Tea Rooms nur bis 16:30 Uhr geöffnet.

Wir bummeln noch ein wenig durch die Stadt (vor allem durch die menschenleeren Arkaden) und entschließen uns ins Hotel zurückzukehren. So ein Spätnachmittagsnickerchen ist doch nichts schlechtes oder?

Ein Bier zum Abschied

Schon mal was von Brain’s, Buckley’s and Hancock’s gehört? Nun – diese Biersorten werden alle in Cardiff hergestellt. Auch sonst ist die Stadt recht „Bieraffin“ – im Internet habe ich gelesen das es hier sogar Biertouren gibt. Wir jedoch haben an diesem Abend eher Lust auf einen entspannten Ausklang unseres Cardiff – Besuches und entschließen uns daher für einen Besuch in der Filiale der Zero Degrees Brewery. Die ist zwar nicht typisch für Cardiff – die Filiale direkt gegenüber des bekannten Millenium Stadiums machte jedoch einen gemütlichen und wenig überlaufenen Eindruck. Perfekt also für einen Sonntag Abend in Cardiff.

Und ja – unsere Wahl sollte sich als eine gute Wahl herausstellen. Wir probierten uns durch diverse Vorspeisen, genossen ein wirklich leckeres britisches Bier (und wenn ich das sage soll das schon was heißen und schauten immer wieder hinaus auf die regennasse Straße und das menschenleere Stadium. Cardiff? Ich werd dich vermissen. Das waren meine letzten Gedanken, als ich an diesem Abend einschlafe. Morgen Früh geht es weiter. Nach Pembrokeshire. Aber das ist eine andere Geschichte.

Die wichtigsten Sachen zu Cardiff kurz zusammengefasst!

Wichtige HinweiseHotelempfehlungAnreiseWeitere Inspirationen
  • Cardiff Castle ist bis auf wenige Ausnahmen täglich geöffnet. Ab 9 Uhr könnt ihr euch die verschiedenen Teile des Schlosses anschauen. Rund 3 Stunden braucht ihr schon um das ganze entspannt zu genießen. Das Castleticket kostet 13,50 Pfund, die Tour durch das Herrenhaus noch mal extra 3,75 Pfund (für Erwachsene)
  • Rund 10 Gehminuten vom Castle befindet sich das National Museum Cardiff. Der Eintritt ist frei, das Museum hat von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet (Dienstag bis Sonntag, Montag ist geschlossen). Auch für das Museum könnt ihr gut 2-3 Stunden einplanen – je nach Interessensgebiet.
  • Die Arkaden von Cardiff sind jeden Tag geöffnet – die Geschäfte jedoch nicht. Gerade bei Regenwetter ist es jedoch echt nett durch die überdachten Sträßchen zu laufen.
  • Die Bootstour von Bute Park zum Cardiff Bay kostet 4 Pfund (One Way) und startet 10:30 (und dann stündlich). Die Tour dauert nur 25 Minuten – ist aber recht entspannt.
  • Kulinarisch kann ich euch empfehlen:
Wir haben im Clayton Hotel Cardiff übernachtet. Das Hotel ist gut 5 Gehminuten vom Bahnhof entfernt – bietet ruhige Zimmer und ein recht gutes und umfangreiches englisches Frühstück. Der Preis liegt im Durchschnitt bei 100 Pfund, wenn ihr über die Homepage des Hotels bucht spart ihr 10 Pfund.
Cardiff ist gut mit der Bahn erreichbar. In knapp 8 Stunden (via London) könnt ihr hier mit der Bahn anreisen. Als Alternative bietet sich ein Flug (leider aktuell nur mit Umstieg möglich) nach Cardiff oder Bristol.

Offenlegung: Die Übernachtung im Hotel wurde uns durch Wales Tourismus ermöglicht. 

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