Reisen Weltweit

Meine liebsten Ausflugsziele zum Thema Bahn

Ich liebe Bahnfahren!

Für Bahnfreunde gibt es in Deutschland und Europa so viel zu entdecken! Wenn ich euch verspreche, das wir garantiert keine Verspätung haben – begleitet ihr mich dann? Hier und heute und jetzt kommen meine Lieblingsausflugsziele zum Thema Bahn. Und ja – meinem Lieblingsthema fröhne ich selbst in anderen Ländern.

Das DB Museum in Nürnberg und Koblenz

Das es in Nürnberg (der Geburtsstadt des deutschen Bahnverkehrs) ein Museum der Deutschen Bahn gibt, wissen recht viele. Dort wo 1835 die erste Bahn „on Tour“ war, passt ein Museum auch gut hin.

Die Ausstellung? Anders als ich erwartet hatte, jedoch nicht minder gut. Die Geschichte der deutschen Bahn von ihren Anfängen bis hin zur Aufteilung während des kalten Krieges bis zur Neuzeit ist sehr anschaulich aufbereitet. Gut 2 Stunden habe ich hier verbracht, bin im ICE eingestiegen und habe dabei auf den Nachbau der ersten Bahn in Deutschland geschaut.

Ganz anders in Koblenz. Dort ist die Anreise zum DB-Museum etwas komplizierter, dafür reist ihr schon beim Ticketkauf in der Zeit zurück. Die Kartonagen, die hier als Eintrittskarten verteilt werden sind unter Fans begehrte Sammelstücke. Drinnen erwartet mich eine Werkshalle, in der jede Menge Züge stehen. In fast alle darf ich einsteigen. Ich entdecke den Zug der Queen, steh wie ein Zugführer auf einer Dampflok, verquatsche mich mit anderen Bahnbegeisterten an gerade zu restaurierenden E-Loks und genieße die entspannte Atmosphäre inmitten zahlreicher ehrenamtlicher Helfer und Fans.

Eintrittspreis:
Nürnberg: 5 Euro / Koblenz: 3 Euro

Der Bahnhof von Antwerpen

Für mich ist der Bahnhof in der belgischen Stadt Antwerpen einer der schönsten von Europa. Auch wenn er auf den ersten Blick etwas zu viel Prunk propagiert – dieser Bahnhof hat Stil.

Die zahlreichen Treppen, die kleinen und großen Details, die ich innen und außen entdecken konnte und vor allem die große Wartehalle mit einer Kuppel die einer Kirche würdig ist machen den Bahnhof zu einem besonderen Ort.

Manche fühlen sich dort in einen Harry Potter Film zurück versetzt. Ich selbst war nie der große Potterfan – ob das also stimmt, müsst ihr euch selbst anschauen. Dafür kann ich allen Besuchern empfehlen, bei einem Antwerpen-Besuch unbedingt auch den Bahnhof zu besichtigen.

Ganz nett ist auch das „Le Royal Café“ auf der rechten Seite vom Haupteingang kommend. Dort könnt ihr auch ein belgisches Bier trinken, wenn euch Kaffee oder Tee zu unbelgisch sind.

Eintrittspreis:
Kostenfrei

Schwebebahn fahren in Wuppertal

Wisst ihr das die Schwebebahn in Wuppertal eines der ersten Ausflugsziele war, welches ich nach meinem Umzug nach NRW besichtigen wollte.

Warum auch immer – ein paar Jahre hat es bis zu meiner ersten Fahrt gedauert. Mittlerweile bin ich nicht nur mit der klassischen Wuppertaler Bahn gefahren sondern habe auch schon eine Zeitreise mit dem Kaiserwagen gemacht.

Wuppertal Kaiserwagen (7)

Im letzten Jahr dann habe ich bei meinem Besuch im Wuppertaler Zoo auch endlich einen der neuen Wagen entdeckt. Die haben eine große Glasscheibe auf der Rückseite, von der ich wunderbar auf die Wupper und das beeindruckende Gerüst der Schwebebahn schauen konnte. Wuppertal Kaiserwagen (20)Die nächste Fahrt? Ist schon geplant. Und ist dank meines Verkehrsverbundstickets noch nicht mal so teuer.

Eintrittspreis:
Pro Strecke 2,80 Euro für Standardfahrt, eine Kaiserwagenfahrt kostet 27,50 Euro

Locorama in Romanshorn, Schweiz

Vor ein paar Jahren habe ich eine Rundreise mit der Bahn in der Schweiz gemacht. Es war toll, keine Frage, am meisten jedoch habe ich mich auf meinen Besuch im Locorama gefreut. Eigentlich hat das nur am Wochenende geöffnet – da dort aber just an dem Tag gebastelt wurde, an dem ich dort war, durfte ich einen Blick in die heiligen Hallen werfen.

Und ja, auch wenn im DB Museum sicher sehr viel mehr zu lesen ist – für alle Fans von Loks ist hier ein Eldorado. Es gibt soooo viele davon, das ich gar nicht alle einfangen konnte. Neben meinem Artikel über den Swiss Pass ist die Geschichte von Romanshorn bisher von dieser Reise das einzige, was ich im Blog berichtet habe. Vielleicht sollte ich das mal aufbereiten. Was meint ihr?

Eintrittspreis:
 6 CHF (Rund 5,30 Euro)
Mehr Infos:

Digitale Zeitreise mit der Straßenbahn durch Köln

Mit einer alten Straßenbahn durch das alte Köln fahren? Das ist seit Ende 2017 möglich. Am alten Markt – unscheinbar zwischen Restaurants gelegen befindet sich das „Time Ride“. Schon beim Eintritt in die etwas andere Sehenswürdigkeit wurde ich auf eine Zeitreise mitgenommen.

An einem alten Bahnticketschalter kann ich Tickets kaufen und erfahre in einer Art Wartesaal so allerhand spannendes rund um Straßenbahnen und das Köln des beginnenden 20ten Jahrhunderts. Nach einem spannenden Zeitreisefilm geht es dann weiter in eine Straßenbahn der damaligen Zeit. Nun heißt es Platz zu nehmen und die Virtual Reality Brillen aufsetzen.

Und plötzlich befand ich mich in einer anderen Zeit. Am Ufer des Rheins zur Kaiserzeit fuhr ich mit einer Bahn entlang. Auch wenn in Zukunft sicherlich noch einiges in dieser Richtung entwickelt wird – das Erlebnis ist beeindruckend. Ich spüre leichten Fahrtwind, kann in alle Richtungen schauen und sitze in einer alten Bahn. Ein einmaliges Erlebnis – was ich so schnell nicht vergessen werde

Eintrittspreis:
12, 50 Euro

Emirates Air Line (Seilbahn)  in London

Ja – Seilbahnen gibt es viele. Und doch finde ich die Air Line in London noch mal einen Tick beeindruckender. Sie schwingt sich über die Themse und das an einem Ort, der touristisch nicht wirklich viel zu bieten hat.

Fast vor den Toren der Stadt wurde sie anlässlich der olympischen Sommerspiele 2012 eröffnet und verbindet zwei damalig wichtige Spielorte (Das O2 und das Excel Exibition Centre).

Auch heute noch gibt es hier einiges zu sehen und die Überfahrt ist schon allein deshalb beeindruckend, weil es bis zu 77 Meter in die Höhe geht. Von hier aus sieht man auch die Schleusen, die London vor Hochwasser schützen. Alles in allem ist eine Überfahrt auf jeden Fall ihr Geld wert.

Eintrittspreis:
  4,50 Pfund (One Way, mit OysterCard zu bezahlen)
Mehr Infos:

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Über den Blogger

Janett

Hallo, ich bin Janett, die Gründerin des Blogs Teilzeitreisender.de
Schon immer war ich ein sehr großer Fan von Kurzreisen. Neben einer Teilzeitstelle an der Uni Düsseldorf pflege und hege ich deshalb dieses Projekt - und habe dafür schon das eine oder andere Abenteuer erlebt. Mehr über mich erfahrt ihr unter der Rubrik "Persönliches"