Nordrhein Westfalen

Düsseldorfer Aussichten für mobile Auszeiten – ein etwas anderer Besuch in der Rheinmetropole

Immer nur dem besten Bild nachjagen?

Was mir in der heutigen Zeit mal wieder extrem auffällt, ist die öffentliche Nutzung von mobilen Gerätschaften. Hier ein Tablet, da wieder ein Smartphone, ab und an mal eine Smartwatch und wieder ein Smartphone. Laut aktueller medizinischer Beobachtungen ist die Hälfte aller in Deutschland lebenden Kinder und Jugendlichen Kurzsichtig, Tendenz steigend.

Gar erschreckend empfinde ich es gerade zur Winterzeit morgens in eine Bahn zu steigen und überall strahlen einem die digitalen Begleiter entgegen. Niemand schaut auf, alle sind in ihre digitalen Welten versunken. Teilweise fast mit der Nasenspitze auf dem Display.

Ich selbst, Ende 30, die Handy-„Revolution“ voll mitbekommen, kann mich da leider nicht ausnehmen. Dennoch werde ich nicht müde, mich diesem Zwang zu entziehen, aufzuschauen, in die Ferne, einen Ausblick zu wagen. Das Handy wegzustecken und meine Umgebung aufzusaugen. Aus diesem Grund habe ich hier ein paar kleine aber feine Örtlichkeiten in Düsseldorf aufgelistet, die es einem nicht wirklich schwer machen sollten, auf das flache Teil mal ein paar Minuten zu verzichten.

Die Düsseldorfer Kö

Reges buntes Treiben wohin man schaut. Ob im Winter oder Sommer. Sichert Euch einen schönen Platz in der Sonne, lehnt Euch zurück und staunt über das Wuseln der Wohlbetuchten und der des Düsseldorfer Durchschnittsbürgers. Klar – Fotomotive gibt es hier auch einige, viel spannender ist jedoch das „Großstadtleben“ der bekanntesten Straße von Düsseldorf zu beobachten.

Ach übrigens: Sucht euch euren „Sitzplatz“ mit Bedacht – denn in den Bäumen auf der Kö sitzen zahlreiche Halsbandsittiche.

Riesenrad auf dem Burgplatz

Beobachtet die mitfahrenden Gäste beim Fotos machen durch verwetterte Scheiben (glaubt mir es wird selten etwas anständiges aus den Fotos) oder besser noch: schaut in die Ferne, genießt die Aussicht über die Rheinpromenade und den Burgplatz, erzählt es weiter, denn das Riesenrad ist in der Winterzeit eine wirkliche Institution geworden.

Ein echtes „High“light – Das 25hours Hotel

Wer mich kennt, weiß, dass ich Probleme mit Höhen habe, aber hier konnte selbst ich nicht widerstehen. In der luftigen 17. Etage läd die Bar des The Paris Club im 25hours Hotel zu einem Kaltgetränk mit Aussicht. Wem der Magen knurrt und auf ebenso hohem Niveau etwas dinieren möchte, findet in der 16. Etage seine „Erfüllung“. Die Aussicht ist genial. Ein internationales Service Team sorgt sich hier ebenso um Euer Wohlbefinden, wie in der Bar.

Wem der Weg nach Speis und Trank zu weit ist, kann sich hier direkt zwei Etagen darunter einnisten. Die Zimmer im französisch anmutenden Retro-Chic sind außergewöhnlich durchgestaltet und bieten in den oberen Etagen bereits aus der verglasten Dusche einen genialen Ausblick.

Ein Cocktail in der höchsten Bar Düsseldorfs

Der Rheinturm darf auf keinem Bild der Düsseldorfer Skyline fehlen. Aber wollten wir heute denn nicht mal das Handy weglegen? Was bietet sich dann mehr an als ein Besuch des Rheinturmes bei Nacht?

Ab 22:00 Uhr kostet die Auffahrt auf den Rheinturm nur 5 Euro, die Cocktails oben sind definitiv auch bezahlbar und der Ausblick ist zwar richtig cool – aber mal so gar nicht tauglich für schöne Fotos. Am Wochenende könnt ihr hier noch entspannt 2 Stunden verweilen, bis um 24 Uhr die Luken schließen.

Düsseldorfs Seeseiten beim Saunagang

Wisst ihr was das schöne an einem entspannten Saunanachmittag ist? Fast immer sind Mobiltelefone und andere Elektrogeräte außen vor. Zeit nur für sich und seinen Körper. In Düsseldorf geht das sehr gut im vor kurzen eröffneten Vabali Spa am Eibsee.

Der ist Naturschutzgebiet und Sommer wie Winter eine Ruheoase. Glaubt mir – beim Schwimmen im Infinitypool mit Blick auf See könnt ihr nur genießen.

Mit dem Rad oder dem Segway eine kleine Tour an der Rheinpromenade

Im Straßenverkehr gibt es zwar immer noch einige, die ihr Handy nicht aus der Hand legen können – besser ist es jedoch, das kleine Helferlein für die Fahrt in der Tasche zu belassen. Gleiches gilt für Rad oder Segway-Touren, die nicht nur für Touristen in den letzten Jahren immer Häufiger in Düsseldorf angeboten werden.

Janett hat eine Segwaytour schon vor ein paar Jahren ausprobiert, ihren Bericht könnt ihr hier nachlesen. Mittlerweile gibt es in Düsseldorf zahlreiche Bikesharing – Anbieter, so das die Suche nach einem passenden Gefährt nicht so schwer ist.

Untertauchen im Aquazoo

Fast jeder Düsseldorfer war irgendwann schon mal im Aquazoo. Nachdem er aufgrund einiger Renovierungen erst 2017 wieder eröffnet wurde, strahlt er jetzt im neuen alten Glanz im Nordpark weiter. Drinnen ist es recht dunkel – wirklich gute Fotos bekommt ihr hier auf die schnelle eh nicht wirklich gut hin.

Dafür könnt ihr im Aquazoo untertauchen. Lasst euch von Wassertierchen aller Art begeistern und schaut den Pinguinen und den Schildkröten beim spielen zu.

Wichtige HinweiseAnreiseÜbernachtungsempfehlungWeitere Inspirationen
  • Das Riesenrad findet ihr in Düsseldorf von Anfang November bis Ende Januar. Die Fahrt kostet 7,50 Euro.
  • Der Eintritt im Aquazoo kostet 9,90 Euro. Mit der DüsseldorCard, die auch alle öffentlichen Transportmittel der Stadt inkludiert ist der Eintritt frei.
  • 2 Stunden im Vabali Spa kosten knapp 30 Euro. Noch mehr Wellness findet ihr in unserem Wellness im Rheinland Artikel
  • Eine Tour mit dem Segway dauert gut 1 Stunde und kostet ca. 50 Euro. Im Hotel 25 Hours Das Tour könnt ihr euch Fahrräder ausleihen. Bei uns hat das leider nicht ganz so geklappt – vielleicht beim nächsten mal ;)
  • Die Bar im Hotel und auch auf dem Fernsehturm sind für jedermann zugänglich.
Düsseldorf hat zahlreiche Möglichkeiten der Anreise. Der Hauptbahnhof liegt sehr gut gelegen in der Innenstadt – in der es sich auch hervorragend ohne Auto leben lässt. Der Flughafen Düsseldorf bietet ebenfalls die Möglichkeit einer einfachen Anreise.

Wir haben im 25hours Hotel Das Tour übernachtet. Es gibt zwei Arten von Zimmern. Die teurenen Zimmer verfügen über eine Badewanne auf dem Balkon! Aber auch unser Zimmer war ganz nett. Buchen könnt ihr die Zimmer schon ab 76 Euro (lt. Google). Die Betten sind sehr gemütlich und das Frühstück recht gut!

Offenlegung: Uns wurde eine Übernachtung im 25hours Hotel Das Tour ermöglicht.

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