Zürich – ein(e) 2. Versuch(ung)

Ist ja nicht so, als hätte ich Zürich nicht schon längst kennenlernen wollen, leider durchkreuzte die Deutsche Bahn (wegen eines Zugunfalls, was die Bahn nicht zu verantworten hatte) meine Pläne. Dadurch wurde der geplante Tages-Kurztrip (Frankfurt – Zürich – Frankfurt an einem Tag) zu eine Ultra-Kurztrip. Die vorgesehenen 9 Stunden Aufenthalt schrumpften auf ca. 4 Stunden ein, trotzdem reichte die Zeit zu dem Fazit: Zürich hat definitiv eine zweite Chance verdient!

20140615 Zürich Postamt Fraumünster

Auch wenn die Zuganbindung nach Zürich ab Frankfurt am Main sehr gut ist (wie bereits geschrieben: theoretisch kann man einen Tagesausflug unternehmen), sind wir dieses Mal mit dem Auto gefahren. Auch kein Problem, Autobahn ist bis Zürich prima ausgebaut.

Zürich

Übernachtet haben wir im 25hours Hotel, über das ich sicherlich noch einmal separat berichten werde.

An der Touri-Info am Züricher Hauptbahnhof (Öffnungszeiten 2014: 1. November-30. April: Mo-Sa 8:30-19 Uhr und So 9-18 Uhr, 1. Mai-31. Oktober: Mo-Sa 8-20:30 Uhr und So 8:30-18:30 Uhr) kann man sich als Gast mit allen wichtigen Informationen eindecken. Ein Stadtplan gehört natürlich zur „Grundausstattung“, wir finden, dass man sich in Zürich aber auch schnell ohne zurecht findet. Alle interessanten Plätze und Sehenswürdigkeiten kann man locker zu Fuß erkunden, mit der Straßenbahn (Tram) und den Limmatschiffen kann man aber auch mal abkürzen.

Was Ihr sehen / machen solltet:

  • Eine ZürichCARD kaufen, es lohnt sich.
  • Boot Fahren auf dem Limmat / Zürich See. Eine komplette „Runde“ dauert ca. 60 Minuten, eine gute Gelegenheit die stadt-müden Füße mal auszuruhen. Die Limmatschiffe sind Teil des ÖPNV und die Fahrt ist mit der ZürichCARD kostenlos.
  • Am Stadtrundgang „Altstadt Geschichten – das historische Zentrum neu entdecken“ teilnehmen. Die verwinkelten Altstadtgässchen bergen so manches interessante, kuriose oder lustige Detail, das Ihr ohne Stadtführer leicht überseht. Der Rundgang dauert ca. 2 Stunden und vergeht wie im Flug.
  • Die Bahnhofstraße (= Einkaufsmeile) entlang bummeln und Nase an den Schaufenstern platt drücken.
  • Auffahrt ab Haltestelle „Central“ zur ETH (Eidgenössische Technische Hochschule) / Universität mit dem „Polybähnli“ (Standseilbahn). Ist übrigens – genauso wie die Limmatschiffe – Teil des ÖPNV und kann mit entsprechendem Fahrschein oder der ZürichCARD ohne weitere Kosten benutzt werden.

Für die Leckermäuler unter Euch:

  • Unter den Bögen einer Eisenbahnbrücke findet Ihr die Markthalle im Viadukt. Dort werden Feinkostspezialitäten aus der Schweiz und den Nachbarländern – zum sofort genießen oder mitnehmen – feil geboten. Dieses Schlemmerparadies erreicht Ihr mit der Tram Nr. 4, wenn Ihr an der Haltestelle Dammweg aussteigt.
  • Noch mehr Feinkost findet Ihr bei „Kolonialwaren Schwarzenbach“, ein alt-eingesessener Spezialitätenladen mit exotischen Gewürzen, Trockenfrüchten, Essigen, Ölen etc.
  • Für die süßen Leckermäuler unter Euch: Gönnt Euch unbedingt im Café Schober etwas von den köstliche Torten, Kuchen, eine heiße Schokolade oder ein Frühstück. Eine Sünde – eben noch auf Deinem Teller, Morgen schon auf Deiner Hüfte – aber göttlich!
  • Luxemburgerli – haben wir vor kurzem in Paris als „Macarons“ genossen – bei „Sprüngli“ vernaschen, entweder in der Bahnhofstraße oder kurz vor der Heimreise als „Reiseproviant“ in der Filiale im Bahnhof mitnehmen!

Um die Lecker-Schmecker-Kalorien wieder abzutrainieren, könnt Ihr im Großmünster den Kirchturm besteigen und werdet – außer mit einem guten Gewissen – mit einer tollen Aussicht über Zürich und den Züricher See belohnt.

Durstige Touristenseelen (und auch die Einheimischen) können ihren Wasserhaushalt jederzeit an einem der vielen öffentlichen Brunnen ausgleichen. Das Wasser ist trinkbar, sehr schmackhaft und kommt gut gekühlt aus der Tiefe (was besonders immer Sommer perfekt ist).

Weitere Infos zu und über Zürich gibts hier: www.zuerich.com/de/Besucher.html

Offenlegung: Wir wurden von Zürich Tourismus für 2 Tage eingeladen, um die Stadt zu erkunden und die Zürich Card zu testen.

Andreas und Milena
Andreas und Milena

Wir, Andreas und Milena sind in Frankfurt am Main beheimatet und nun schon seit mehreren Jahren als Teilzeitreisender.de-Autoren aktiv. Neben Beiträgen aus „unserer“ Bankenmetropole Frankfurt am Main und dem Rhein-Main-Gebiet liegt unser Hauptaugenmerk auf Kulinarik, Wellness und unentdeckten touristischen Schätzen in Deutschland und Europa. Da wir mittlerweile zu dritt sind, schauen wir uns unsere Reiseziele nun auch mit Kinder- und Elternaugen an.

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