Ein Roadtrip durch Illinois entlang der Great River Road

Habt ihr schon mal etwas von Great River Road gehört? Nun, meine erste Reise in die USA führt mich mit einer kleinen Gruppe von Reisenden für knapp eine Woche in diese wunderschöne Region entlang des Mississippi. Ich habe nicht nur zahlreiche Eindrücke gewonnen, sondern vor Ort auch ganz besondere Orte und Menschen kennengelernt. Was ich so alles erlebt habe und wie meine Route aussah, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Was ist die Great River Road?

Wer kennt nicht Tom Sawyer und Huckleberry Finn? Die Protagonisten des Bestsellers von Mark Twain haben ihre Abenteuer genau erlebt. Doch was genau ist den die Great River Road? Es handelt sich eine Ansammlung von unterschiedlichen Highways, State Routes und County Roads entlang des mächtigen Flusses Mississippi. In Illinois umfasst diese Road 800km und zieht sich von East Dubuque bis nach Cairo. Doch auch neben den Straßen wird es spannend.  Zu bestaunen gibt es zahlreiche Naturlandschaften, mit der dort lebenden Tierwelt (Weißkopfseeadler, Pelikane, Schwäne, Reiher), historische Städte, mit einer zauberhaften Atmosphäre und einer beeindruckenden Geschichte.

Unsere geplante Route auf der Great River Road

Die Route führt uns von Quincy – Nebo – Quincy – Nauvoo – Moline –  Galena. Eine spannende Tour. Aber lest selbst!

Die Anreise nach Illinois

Meine Reise begann am frühen Morgen. Von Köln bin ich mit dem ICE nach Frankfurt gedüst, um mit einem Flieger der United Airlines in der Economy Plus Kategorie nach Chicago zu fliegen (es war bequemer als ich erwartet habe). Dort gelandet sollte es eigentlich recht zügig weiter nach Quincy gehen, um von dort aus nach Nebo mit dem Auto zu fahren.

Leider verbrachte ich mehr Zeit am Flughafen von Chicago als geplant, mein Anschlussflug hatte eine dicke Verspätung. Nach einer langen Wartezeit, Chicken Nuggets von McDonalds und jeder Menge Eistee ging es dann weiter.

Von Chicago nach Quincy

In einem super kleinen Flugzeug bin ich in dem kleinen Flughafen in Quincy gelandet, in dem sich das kleinste Gepäckrollband befindet, das ich in meinem Leben bisher gesehen habe. Für uns in Deutschland unvorstellbar? Der Flughafen war eigentlich schon geschlossen, wurde für die wenigen Reisenden aus Chicago noch einmal geöffnet. Die Zeit scheint hier ein wenig langsamer zu laufen, das half die Hektik und Anstrengung der Anreise hinter sich zu lassen und anzukommen.

Nach Chicago haben wir es leider nicht geschafft.

Schon am Flughafen wurden wir von zwei Reiseleitern willkommen geheißen. Sie überraschten uns mit mit selbst gemixten Magaritas und Beef Jerkey! Kann man sich was Tolleres vorstellen?

Von Quincy nach Nebo (und zurück)

Mit dem Auto ging es dann zu unserer ersten Unterkunft, der Harpole’s Heartland Lodge in Nebo, ein Rückzugsort inmitten der Natur des Mittleren Westens. Dieses Urlaubsparadies besteht aus mehreren Unterkünften, die alle ein edles rustikales Ambiente haben, das mit viel Liebe zum Detail, Gemütlichkeit ausstrahlt. Eine perfekte Unterkunft also nach so einer langen Reise.

 

Durch unsere Verspätung haben wir das Abendessen fast verpasst. Die Hausherrin hatte jedoch Verständnis und nachdem wir beim Betreten die Schuhe ausgezogen haben (darauf bestand sie), sprach sie ein Tischgebet und wir durften doch noch im wunderschönen Haupthaus dinieren.

Ein besonderes Highlight? Nach dem Essen ließen wir den langen Tag am Lagerfeuer mit ein paar Marshmallows und Bier abklingen. 

Durch dem Mittleren Westen reiten?

Am nächsten Morgen erwartete uns ein super leckeres Frühstück. Wieder bei vollen Kräften, ging es zum nächsten Highlight: es stand eine Reittour durch das große Grundstück und Tontaubenschießen auf dem Programm. Mit Pferden habe ich so meine Probleme. Ich habe einen immens großen Respekt vor diesen Tieren. Das Pferd(chen), was ich bekommen habe, hatte schon einen kranken Fuß und sollte eigentlich ganz gehorsam und pflegeleicht sein.

Ein liebes Pferd?

 

Wie auch schon bei meiner letzten Reittour ist es anders gekommen. Das Tier ist dauernd vom Weg abgekommen und machte eigentlich was es wollte: ins Grüne laufen und so viel Gras wie möglich schnappen.

Die Tour war trotzdem ein großartiges Erlebnis, da man auf dem Weg viele (ja, echt, suuuuper viele!) Rehe, Vogelarten, Fasane zu sehen bekam und; umgeben von der grasgrünen Landschaft; abschalten konnte. Im Anschluss probierten wir uns an einer einer etwas anderen Freizeitbeschäftigung. Tontaubenschießen. Und ja, es ist ein Erlebnis für sich. Ich hatte noch nie eine Waffe in der Hand und hatte keinerlei Vorstellung, wie schwierig es eigentlich ist, etwas mit einer Shotgun zu treffen. Getroffen habe ich keine einzige Scheibe, spaßig war es trotzdem.

Ein Tag in Quincy

Am Mittag sind wir dann weiter nach Quincy gefahren (wo wir eigentlich den Tag zuvor gelandet sind). Quincy ist eine idyllische amerikanische Kleinstadt, in der man viele interessante Ecken entdecken kann.

Zuerst ging es für uns in das Maid Rite, eine über 93 Jahre alte Institution, in der amerikanisches Fast Food serviert wird. Ich habe mich für Spezialität des Hauses entschieden, das sogenannte „Original Maid-Rite“, ein Burger mit losem Hackfleisch, Cheddar und sauren Gurken. Sehr ungewöhnlich, aber pretty yummy. Man kann ja nicht nach Amerika fahren und kein Fast Food probieren, oder?

Eine Fahrradtour durch Quincy

Gestartet sind wir am beeindruckenden Gebäude des Tourismusbüros der Stadt, der Villa Katharine. Meine Empfehlung? Schaut euch unbedingt das Gebäude von innen an! Es erinnert an einen orientalischen Palast mit nordafrikanischer Prägung und ist ein Nachbau einer tunesischen Moschee. Anschließend könnt ihr im Tourismusbüro ein paar Fahrräder für eine Tour durch Quincy mieten.

Der schönste Teil Quincys ist der „East End Historic District“, in dem sich viele elegante Häuser und Villen entlang der Straße befinden.

 

Infos

Die vielen besonderes Häuser können nicht nur von außen bestaunt werden. Es gibt viele Hauseigentümer, die Touren durch ihre Häuser anbieten. Das ist eine schöne Möglichkeit, um in Kontakt mit den Bewohnern der Stadt zu kommen, ihre Geschichten kennenzulernen und die Architektur der Privathäuser von Innen zu entdecken.

Natürlich habe ich auch an so einer Haustour teilgenommen. Der Eigentümer war ein alter Mann, der sich nach seinem Renteneintrittsalter in Quincy niedergelassen und schon über 40 Jahre Antiquitäten gesammelt hat. Das Haus war unglaublich liebevoll eingerichtet mit zahlreichen persönlichen Schätzen.

Nach der Haustour sind wir zu der alten Bäckerei „Underbrink’s Bakery“ weitergeradelt und haben uns mit süßem Gebäck eingedeckt. Unsere Radtour ist hier vorbei. Wir müssen weiter…

Von Quincy nach Nauvoo


Gut eine Stunde dauert die Fahrt von Quincy zu unserem nächsten Reiseziel. Nauvoo (hebräisch für „schöner Ort“) ist eine kleine Stadt mit knapp 1000 Einwohnern, und ein besonderer historischer Ort entlang der Great River Road. Denn dort hat die Glaubensgemeinschaft der Mormonen ihre erste feste Ansiedlung errichtet. Die Mormonen wurden aus anderen Bundesstaaten vertrieben und fanden nach einer langen Zeit der Flucht, einen Ort, an dem sie sich ein Leben aufbauen konnten und ihren Glauben frei praktizieren konnten. Die Stadt besitzt über eine Vielzahl von sehr gut erhaltenen historischen Gebäuden, die eine besondere Rolle in der Stadtentwicklung spielen.

Auch wenn man nicht an Religionen glaubt, so ist dieser Zwischenstopp des Roadtrips eine gute Möglichkeit, in Berührung mit Andersdenkenden zu kommen und ihre Sichtweisen kennenzulernen. Auch wenn ich mal „heikle“ Fragen gestellt habe, so wurde ich doch stets mit Respekt behandelt.

Infos
Zu erwähnen ist noch, dass nicht weit entfernt sich der Ort Hannibal befindet, die Heimat von Mark Twain. Solltet ihr genügend Zeit haben, könnt ihr euch das Twain Boyhood Home und das Mark Twain Riverboat ansehen.

Unser erster Stop in Nauvoo

Das „Hotel Nauvoo Historic Inn and Restaurant“. Das Hotel ist ein Ort voller Religionsgeschichte, Tradition und ein Treffpunkt der Bewohner der Stadt aufgrund seines berühmten Buffets.

Nachdem wir am Abend am berühmten Buffet gegessen haben, ging es noch für einem kurzen Abstecher zu „Baxter’s Vineyards & Winery“. Dort befindet sich das älteste Weingut von Illinois. Hier könnt ihr täglich zur Weinverkostung kommen, euch mit selbstgemachter Marmelade, Sauce oder Dips eindecken oder einfach ein gemütliches Bierchen in der Kneipe nebenan trinken.

Na, wer hat Lust auf einen guten Wein?


„Grandpa John’s“ Frühstück genießen wir am nächsten Morgen. Dieses Restaurant befindet sich direkt gegenüber vom Hotel. Ein wenig traurig bin ich schon, das Hotel selbst bietet leider kein Frühstück an. Mein Tipp: Als Gast des Hotels bekommt ihr einen Rabatt auf das Frühstücksbuffet bei Grandpa John.

Auf den Spuren der Mormonen

Im „Nauvoo Visitor Center“ gibt es die Möglichkeit, die Geschichte der Mormonen kennenzulernen. Eine kleine Ausstellung und Führung bieten die Möglichkeit, direkt mit den Mormonen ins Gespräch kommen. Ich war sehr beeindruckt vom Garten des Visitor Centers. Dieser wurde den Frauen der Mormonen- Gemeinschaft gewidmet. Darin befinden sich viele Statuen, die die Rolle der Frau und ihr Leben widerspiegeln.

Nun heißt es Abschied nehmen. Wir lassen Nauvoo hinter uns und fahren weiter Richtung Norden.

Von Nauvoo nach Moline

Die Reise geht weiter nach Moline. Diese Stadt gehört zusammen mit Rock Island sowie Davenport und Bettendorf zu den Quad Cities, besitzt gut 43.000 Einwohner, hat den drittgrößten Flughafen von Illinois und ist bekannt für den Hauptsitz des international bekannten Unternehmens „Deere & Company“.

Infos
Einen kleinen Abstecher in den Niabi Zoo vor den Toren von Moline kann ich euch natürlich auch noch empfehlen – auch wenn wir aufgrund des Wetters leider nur einen kleinen Teil besuchen konnten.

Ich habe an einer Giraffenfütterung teilgenommen und bin diesen großen, beeindruckenden Tieren ganz nah gekommen. Bei schönem Wetter ist das ein wirklich lohnenswertes Familienreiseziel

Wir suchten uns für das schlechte Wetter eine trockene Alternative. Was gibt es da besseres als einen Besuch in der besten Eisdiele der Stadt? Also ging es nach unserer Ankunft in Moline direkt zum Lunch ins Lagomarcino’s Soda Fountain.

Diese Eisdiele ist regional hoch angesehen in den Quad Cities. Hier gibt es neben dem (super leckeren) Eis auch (super leckere) Sandwiches, Salat, Pralinen.

Ein Besuch bei John Deere

Schon mal was von John Deere gehört? Die Landwirtschaftsmaschinen sind weltweit bekannt und in der Führung durch den John Deere Pavillion wurde uns vermittelt, wie der einfache Mann John Deere (der ziemlich viel Pech in seinem Leben hatte, so hat er zwei Mal seine eigene Werkstatt in Brand gesetzt) einen weltweit hoch angesehenen Konzern geschaffen hat.

Die Tour setzt ganz am Anfang an, in der Ausstellung wird eine Menge Wissen über das Leben der Frontier erlebbar gemacht und wir konnten riesige Traktoren und Maschinen bestaunen. Das beste daran? In einige davon kann man auch hineinsteigen!

Mit dem Schiff auf dem Mississippi

Mouline liegt direkt am Mississippi River – was liegt da näher als eine Tour auf dem berühmten Fluss? Nach unserem Besuch bei Mr. Deere kam es zu meinem persönlichen Highlight der Reise: eine Bootsfahrt auf dem Mississippi mit der „Celebration Belle“. Mit dem 35 Jahre alten Boot ist man rund drei Stunden auf dem mächtigen Fluss unterwegs.

Es gibt Livemusik, leckere Drinks und ein Buffet. Das Publikum ist bunt gemischt. Viele Besucher feiern hier ihren Geburtstag oder Hochzeitstag. Die Crew ist einfach nur klasse und scheut keine Mühen, damit jeder Gast einen großartigen Aufenthalt hat. Die Stimmung war fantastisch, die Aussicht auf dem Boot ist wunderschön und ich habe sogar ganz viele Pelikane gesehen. Meine Empfehlung: Unbedingt solltet ihr euch mit Mückenspray eindecken!

Ein paar spannende Ausflugsziele entlang des Mississippi

Schon am nächsten Morgen ging unsere Reise Richtung Galena weiter. Nicht jedoch ohne für den Vormittag noch einige spannende Zwischenstopps einzuplanen. 

  • In Fulton gibt es das „De Immigrant Windmill and Cultural Center“. Es handelt sich um eine alte Mühle, die in Holland herstellt wurde und nach Fulton transportiert wurde. Die Mühle wird heute noch benutzt und befindet sich in einem sehr guten Zustand. Mithilfe von Freiwilligen wird sie instand gehalten. Ihr könnt euch die Mühle von innen anschauen, die Geschichte der holländischen Einwanderer erfahren und euch ein frisches Päckchen Mehl kaufen. Auch die Bäckereien der Stadt beziehen ihr Mehl aus der Mühle.
  • Danach ging es weiter zum „Poopy’s Pub and Grub“, einer riesigen Biker-Kneipe. Für Fans von Motorrädern sicherlich ein spannender Boxenstop!
  • Unser drittes Ziel war schon eher wieder etwas für mich: „Mississippi Palisades State Park“. In dem Park gibt es verschiedene Aussichtspunkte auf den Mississippi River und schöne Wanderwege. Gutes Schuhwerk ist notwendig. Wenn man möchte, kann man auch dort campen. Im Moment ist dies noch kostenlos möglich, Änderungen sind bereits geplant.

Von Moline nach Galena

Galena ist eine ehemalige Bergarbeiterstadt, die sich drei Autostunden von Chicago befindet. Die Stadt hat nur knapp 3.500 Einwohner und ist dennoch eine Reise wert. Hinter jeder Ecke befindet sich ein charmantes historisches Gebäude mit einer Geschichte. 85% der Gebäude der Stadt sind als denkmalgeschützt deklariert. Die Stadt besitzt ein 160 Jahre altes Postamt und ist berühmt für die Persönlichkeiten Abraham Lincoln und Ulysses S. Grant. Es ist voll von romantischen Gassen und die Main Street hat ein authentisches Flair.


Nach unserem abwechslungsreichen Vormittag wurde es Zeit für einen kulinarischen Boxenstop. Zum Mittag haben wir im „Lunch at Woodstone Restaurant“ gegessen, das eine schöne Aussicht ins Grüne bietet. Die Pizza und die Drinks sind wirklich sehr lecker gewesen.

Besuch in einer Distillery

Was ich zu diesen Zeitpunkt noch nicht wusste? Die Pizza war nur die Stärkung für das, was im Anschluss folgte. Ein Besuch und eine Tour bei „Blaum Bros. Distilling“. Zuerst ging es los mit: DRINKS! Und was für welche. Ich probierte „The Legend of Zelda“ und der war wirklich sehr gut.

Anschließend ging die eigentliche Tour durch die Produktionsstätte los. Wir haben wissenswertes über die Gründer erfahren, den Herstellungsprozess der alkoholischen Getränke nachverfolgt und lernten die Hauskatze kennen.

Übrigens: Im Anschluss der Tour gibt es für jeden Teilnehmer noch kleine Kostproben und man kann sich im Shop mit Getränken eindecken. Am besten fand ich den „HellFyre“ Wodka, der mit Jalapeños hergestellt wird. Eignet sich super als Mitbringsel für die nächste Party.

Nach den aufregenden letzten Tagen war ich anschließend froh über einen entspannten Bummel durch die Main Street von Galena. Was für ein hübsches Örtchen!

Im Timmerman’s Supper Club haben wir gemütlich zu Abend gegessen. Hier gibt es nicht nur sehr guten Service und gutes Essen sondern auch einen wunderschönen Ausblick über den Mississippi River. So kann ein entspannter Abend doch ausklingen, oder? 

Mit General Grant durch Galena

Der nächste Tag startete für uns mit einem guten amerikanischen Frühstück im berühmten Desoto House Hotel. Auch dieses Hotel befindet sich direkt auf der Main Street und hat einen geschichtlichen Background. Gut gestärkt habe ich an einer ganz besonderen Stadttour teilgenommen. 

Der berühmte General Grant entführte mich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit durch Galenas Innenstadt. Auf eine sehr lustige, bezaubernde Art und Weise erfährt man spannende Fakten über die Stadt und das Leben von Join General Ulysses S. Grant.

Ein Abstecher zum Chestnut Mountain Resort

Nach unserer Zeitreise geht es für uns wieder raus aus der Stadt. Wir wollen uns den Chestnut Mountain Resort anschauen. Da die Fahrt eine Weile dauert, bietet sich ein Stop im Sunset Grill an, auch hier kann man einen kurzen Zwischenstopp mit Blick auf den Fluss genießen.

Das Resort ist riesig und machte einen sehr gepflegten Eindruck. Wir haben hier eine Segway Tour gemacht. Die Tour ist vor allem deshalb zu empfehlen, weil sie zu zu weiteren schönen Aussichtspunkten führt. Für mich persönlich war die Tour sehr anstrengend, da es gar nicht so einfach ist, das Segway zu bedienen. Nach einer Risikoaufklärung übt man das Fahren erst einmal auf dem Gras.  Anschließend geht es in den Wald, wo wir durch allerlei Bodenlöcher gefahren sind und  kleine Höhen und Tiefen bezwingen mussten. Die Anstrengung hat sich aber gelohnt – die Tour war ein voller Erfolg!

Übrigens: Im Resort werden auch Bootstouren angeboten, aber da der Wasserspiegel des Flusses war bei unserem Besuch leider zu hoch – so dass wir daran leider nicht teilnehmen konnten. Auch eine geplante Ballonfahrt am nächsten Tag ist wegen dem schlechten Wetter ausgefallen. Mein Tipp: Informiert euch vorab über die Möglichkeiten (die wirklich vielfältig waren) und seid ein wenig flexibel mit eurem Reiseplan.

Verzaubert in Galena 

An unserem letzten Abend in Galena haben wir bei Vinny Vanucchi’s zu Abend gegessen (ein sehr guter Italiener) und danach an einer Magiershow teilgenommen. Auch diese Show ist ein Highlight von Galena.

Der Zauberer ist ein guter Entertainer. In einem sehr kleinen Kreis von Zuschauern führt er Zaubertricks auf und bringt die Besucher zum Lachen. Die Show ist sehr beliebt, daher ist es besser euch Tickets im Voraus zu sichern.

Von Galena nach Rockford

Am nächsten Tag verließen wir Galena und fuhren weiter nach Rockford. Es hieß Abschied nehmen von der Great River Road und dem Mississippi. Was ich in Rockford erlebt habe und welche Ausflugstipps ich geben kann, erfahrt ihr in meinem nächsten Artikel zu der Reise.

Die Great River Road kurz zusammengefasst!

Wichtige HinweiseHotelempfehlungenAnreiseWeitere Inspirationen
  • An der Great River Road gibts natürlich noch zahlreiche andere Sehenswürdigkeiten. Eine gute Übersicht bekommst du auf der Homepage der Great River Road
  • Action und Lagerfeuer könnt ihr auf Harpole’s Heartland Lodge erleben. Wir waren Reiten, es gibt aber auch Quadtouren und Tontaubenschießen.
  • Die Private Home Tours in Quincy könnt ihr über See Quincy anfragen. Eine Tour durch ein Haus kostet 5 Dollar.
  • Unbedingt Wein in Nauvoo probieren: Nauvoo Winery – Es gibt regelmäßig Verkostungen
  • Mehr über das Nauvoo Visitor Center und die Innenstadt der Mormonenstadt findet ihr hier.
  • Spannend: Der Niabi Zoo. Der Eintritt kostet für Erwachsene 9 Dollar
  • Der Eintritt in den John Deere Pavillion ist kostenlos. Ein Abstecher lohnt sich.
  • Die Touren mit der Celebration Belle finden von April bis Oktober statt. Reservierung empfehlenswert! Für einen Dinnercruise müsst ihr mit ca. 63 Dollar pro Person rechnen (Kinder sind günstiger). Entertainment und Essen sowie Bootstour inklusive!
  • Der Eintritt in die Windmühle in Fulton ist kostenfrei – mehr Infos erhaltet ihr hier.
  • Die Touren in der Blaum Bros Distillierie kosten 10 Euro. Es empfiehlt sich vorab zu reservieren.
  • Die Tour durch Galena mit General Grant kostet 15 Dollar und dauert circa eine Stunde.
  • Ein Abstecher zum Chestnut Mountain Resort lohnt sich Sommer wie Winter. Es gibt zahlreiche Attraktionen.
  • Die P.T. Murphy Magiershow ist ein Highlight in Galena. Unbedingt vorbestellen! Die Karte kostet 26,50 Dollar

Hotelempfehlung Quincy: Harpole’s Heartland Lodge – durchschnittlich 90 Dollar pro Nacht

Hotelempfehlung Nauvoo: Hotel Nauvoo – ab 70 Dollar pro Nacht. Geschichtlich sehr interessant! 

Hotelempfehlung Moline: Hyatt Place East Moline/Quad Cities (direkt am Mississippi) – durchschnittlich 104 Euro pro Nacht

Nach Chicago gibt es zahlreiche Direktflüge aus Deutschland. Von Dort aus könnt ihr entweder nach Quincy weiterfliegen oder ihr fahrt mit dem Auto von Chicago aus. In Quincy gibt es eine Enterprise Mietwagenstation. Ein Auto ist auf dieser Tour unabdingbar. Parkplätze sind überall und ausreichend verfügbar!

Offenlegung: Wir wurden von der Great River Road Region auf eine Pressereise eingeladen. 

Katja und Kai
Katja und Kai

Ob mit dem Rucksack durch Island, auf einem Musikfestival in Tschechien oder Pauschalurlaub in Griechenland. Neue Erfahrungen und Erlebnisse auf Reisen sind für Kai und seine Freundin Katja im Urlaub wichtig. Welche Abenteuer die beiden erleben und welche geheimen Ecken die beiden so entdecken - erfahrt ihr in ihrem Artikeln.

Du willst mehr sehen?

Schreib uns einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.