Ein Wochenende in Rheinland-Pfalz: Trier

Eine Legende besagt, das wenn man den Domstein zu Trier reibt, kommt man wieder zurück in die Stadt. Und wirklich, ich war schon zwei mal in Trier und mag diese Stadt. Natürlich haben wir auch für Trier ein paar Highlights, die ihr auf keinen Fall verpassen solltet.

Porta Nigra
Porta Nigra

Die Porta Nigra

Mitten in der Stadt, ein Bauwerk, was in der Geschichte häufig sein Aussehen geändert hat und dennoch oder gerade deshalb sehr interessant wirkt. Der Eintritt kostet sonst 3 Euro, dafür kann man sich das Gebäude von innen anschauen, was meines Erachtens schon wegen der besonderen Architektur und den Veränderungen notwendig ist. Im Infocenter bekommt ihr dazu auch noch ausführliche Informationen.

Trier

Die Kaiserthermen

Auch noch recht zentral gelegen befinden sich die alten Kaiserthermen, die beeindruckend zeigen, das Spa und Wellness keine Erfindung der Neuzeit sind.

Das Amphitheater

Ein wenig außerhalb, zu Fuß in gut 20 Minuten erreichbar und unbedingt empfehlenswert ist der Besuch des Amphitheaters. Das Bauwerk, was auch heute noch für Aufführungen genutzt wird (natürlich keine Löwenkämpfe) ist für einen Obulus von 3 Euro zu besuchen. Neben dem „Außen“ sollte man sich auch in die Gänge unterhalb der Arena anschauen, die so eigentlich bewusst machen, was für eine Baukunst dahinter steckt.

Der Trierer Dom

Die hohe Domkirche St. Peter zu Trier ist nicht nur schön anzusehen und von innen sehr beeindruckend, sie ist auch die älteste Bischofskirche Deutschlands. Vor ihren Toren liegt der große Stein, um dessen Herkunft sich viele Sagen ranken. Die solltet ihr euch auf jeden Fall bei einer Stadtführung erzählen lassen, die ich in Trier nur jeden Gast empfehlen kann.

Trier (10)

Der Marktplatz

Auf dem Hauptmarkt findet Montag bis Samstag ein ständiger Markt statt, der von 7-19 Uhr Produkte aus der Region anbietet. In der Mitte des Marktes gibt es auch einen besonderen Brunnen, den Petrusbrunnen, den es seit dem 15ten Jahrhundert an dieser Stelle gibt. Auch die Häuser aus verschiedenen Epochen, die sich rund um den Marktplatz verteilt befinden, sind wirklich sehenswert. Gleich an den Marktplatz schließt sich das Judenviertel an, was durchaus auch sehenswert ist, leider hab ich davon keine Bilder.

Mein Genusstipp für Trier

Auch wenn es sich um eine Kette handelt, im Dreikönigenhaus kann man in historischen Ambiente schon den einen oder anderen guten Kaffee, Eistee und ein gutes Stück Kuchen genießen. Eine Filiale von Café Fellows befindet sich seit einigen Jahren in dem denkmalgeschützten Haus. Achtet auch auf das Infoschild rechts vorm Eingang!

Wichtige HinweiseAnreiseÜbernachtungsempfehlungWeitere Inspirationen?
  • Trier ist eine vor allem von internationalen Gästen gut besuchte Stadt. Vor allem in den Sommermonaten ist hier an den Wochenenden viel los, im Winter hielt sich der Trubel in Grenzen.
  • Trier ist die älteste Stadt Deutschlands und hat auch heute noch eine solch vielfältige Geschichte zu bieten, das man sich schon ein komplettes Wochenende Zeit für einen Besuch nehmen sollte.
  • Da Trier an der Mosel und in einem bekannten Weingebiet liegt, solltet ihr auf jeden Fall einen guten Wein vor Ort genießen und auf dem Markt bummeln gehen.
  • Von Trier aus gibt es eine Bahnanbindung nach Luxemburg Stadt – was ebenfalls ein toller Tagesausflug ist.
  • Trier bietet eine Triercard (9,90 Euro für drei Tage), welche freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Rabatte anbietet. Für Fans der römischen Epoche gibt es auch eine AntikenCard, die für 12 Euro den Eintritt zu den Römerbauten und dem Landesmuseum inkludiert hat.

Mit dem Regionalzug von Köln oder Koblenz aus seht ihr eine sehr schöne Strecke entlang der Mosel. Ich find den Weg wirklich herrlich, mit dem Auto kommt man über die Autobahn zwar auch recht schnell nach Trier, der Weg an der Mosel ist jedoch recht reizvoll. Es gibt Parkhäuser in der Innenstadt, diese sind jedoch sehr eng.

Ich war in Trier bisher nur in der Jugendherberge, die jedoch auch für Gäste ohne Kinder durchaus empfehlenswert ist. Die Jugendherberge liegt an der Mosel und ist mit öffentlichen Verkehrmitteln gut zu erreichen.

Janett
Janett

Hallo, ich bin Janett, die Gründerin des Blogs Teilzeitreisender.de
Schon immer war ich ein sehr großer Fan von Kurzreisen. Neben einer Teilzeitstelle an der Uni Düsseldorf pflege und hege ich deshalb dieses Projekt - und habe dafür schon das eine oder andere Abenteuer erlebt.

Mehr über mich erfahrt ihr unter der Rubrik Persönliches

Du willst mehr sehen?

Schreib uns einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kommentare