Bayern

Ein Roadtrip ins Frankenland – drei Mädels auf Reisen: Bamberg

Gut drei Jahre nach unserem Mädelsroadtrip ins Frankenland wird es langsam Zeit euch auch von unserem dritten Stop zu berichten. Wir waren in Bamberg. Nur ein paar Stunden zwar, das hat jedoch gereicht um einen ersten Eindruck der Stadt zu bekommen.“Klein Venedig“ wird die Stadt an der Regnitz genannt – und ja – Wasser gibt es hier sehr viel. Doch fangen wir von vorne an.

Bamberg

Von Coburg aus führte uns der Weg über Landstraßen erst einmal nicht direkt ins Stadtzentrum. Zwischen den beiden Städten sehen wir immer wieder Burgen entlang der Straße und sind ein wenig traurig, das wir nicht mehr Zeit für diesen Teil der Reise eingeplant haben.

Ein kurzer Stopp am Schloss An einem Schloss unweit von Bamberg machen wir jedoch einen Halt und schauen uns ein wenig um. Das Schloss Seehof hat uns wirklich sehr gut gefallen – leider hat die Zeit nur für einen kurzen Foto-stop im Schlossgarten gereicht. Der ist wirklich sehenswert – weshalb ich den Abstecher durchaus empfehlen kann.

Bevor es ins Stadtzentrum von Bamberg ging, planten wir einen Abstecher in die Gärtnerstadt ein. Bamberg ist nicht nur Stadt des Barocks sondern war im Jahr 2012 auch Gastgeber für eine Landesgartenschau in Bayern. Schwerpunkt war die Gärtnerstadt – in der sich abseits der Touristenströme auch heute noch ein Abstecher lohnt. Sehr schräg ist der gläserne Aussichtsturm, der nicht wirklich hoch einen Ausblick über die Felder mitten in der Stadt bietet. Also wirklich schräg ;)

Gerne hätten wir uns noch eine der berühmten Gärtnereien angeschaut – die hatten am Sonntag jedoch wohlverdient geschlossen, weshalb wir entschieden uns Richtung Stadtzentrum aufzumachen.

Bamberg selbst war ziemlich überlaufen. Wir haben uns deshalb nur für einen kleinen Spaziergang im Stadtzentrum mit kulinarischen Abstechern entschieden. Was wir drei euch so empfehlen können, erfahrt ihr gleich!

Meine Highlights in Bamberg

Ja, Bamberg ist schon echt sehenswert. Fachwerk, „Klein Venedig“ , die neue Residenz mit dem Rosengarten (dort oben gibt es einen wunderschönen Ausblick), das alte Rathaus, der Dom und der Innenhof der alten Hofhaltung sehen wirklich wunderschön aus und machen Bamberg zu einem begehrten Fotomotiv.

Ich muss jedoch ehrlich zugeben – von Bamberg hatte ich mir etwas mehr versprochen. Ich glaub es lag an der Vielzahl von Menschen, die fast überall im Stadtzentrum unterwegs waren und uns kaum die Chance ließen, an einem Ort zu verweilen und diesen auch wirklich zu genießen. Wenn ich noch einmal einen Versuch mit Bamberg starten sollte, dann wohl in den sehr frühen Morgenstunden oder am späten Abend. Was meint ihr?

Die Bamberger Würstchen und das Bier war recht gut – aber ich bin Thüringer – wenn ich jetzt sage die müsst ihr essen, verrate ich meine Heimat ;). Und ja – die Franken haben es nach meinem Heimatland echt drauf. Gut gewürzt und kross gebraten – dazu ein kühles fränkisches Bier und man kann es aushalten.

Ein recht ruhiger und entspannter Ort war das Café Riffelmacher. Der Pflaumenkuchen mit Eis war einfach nur genial und gerne hätte ich mich hier mit dem ganzen Kuchen eingedeckt.

Ich hasse Anstiege ;)

Was meinen Anja und Ewa dazu?

Ewa: Bamberg hatte ich vor allem wegen den bekannten Bildern des kleinen Venedigs ausgewählt. Die Bilder dort sind wunderschön. Aber es gab auch noch mehr Highlights in Bamberg. So das Rathaus und Schloss Seehof hinter Bamberg. In dieser Stadt steht ein Fotoapparat selten still.

Bamberg erleben.
Die alte Hofhaltung – Mit freundlicher Genehmigung der (C) Bayrische Schlösserverwaltung / Janett Schindler, Teilzeitreisender.de

Anja: Toll vom Motiv her war das Rathaus und einige Abschnitte vom „kleinen Venedig“. Dort war man ein wenig Abseits vom Trubel. Auch der Rosengarten hat mich beeindruckt – der Ausblick von hier oben sollte nicht unerwähnt bleiben. Apropo Ausblick… Die tolle Aussichtsplattform in Bamberg hat uns das eine oder andere Lächeln ins Gesicht gezaubert. :)

Ich, Ewa und Anja über den Dächern von Bamberg

Wichtige HinweiseTab-TitelÜbernachtungsempfehlungWeitere Inspirationen
  • Die Innenstadt von Bamberg lässt sich sehr zu Fuß erkunden. Wir haben unweit der Stadt auf einem Parkplatz geparkt
  • Bamberg ist auch Anfang Oktober in den Mittagsstunden gut besucht. Je nachdem wo man entlang läuft geht es aber – das meisste knubbelt sich in der Stadt
  • Bamberg ist bekannt für Bier und Würstchen. Die solltet ihr auch probieren.
  • Für ein paar ruhige Minuten im Cafe Rifflemacher vorbeischauen. Der Kuchen ist wirklich gut!

Wir sind mit dem Auto angereist, da zahlreiche Parkplätze vorhanden sind, ist dies auch kein Problem.  Eine Anreise mit der Bahn via Würzburg oder Nürnberg ist möglich. Von Köln aus dauert es rund 3 – 4 1/2 Stunden.

Wir haben nur einen kurzen Zwischenstopp in Bamberg gemacht für ein paar Fotos. Eine Empfehlung hat jedoch Tanja, die im Lindner Hotel Schloss Reichmannsdorf untergebracht war, knapp 15 Kilometer vor den Toren von Bamberg.

Offenlegung: Ein paar Tipps bekamen wir – ansonsten ist unsere Reise nach Bamberg selbst bezahlt.

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Janett

Hallo, ich bin Janett, die Gründerin des Blogs Teilzeitreisender.de
Schon immer war ich ein sehr großer Fan von Kurzreisen. Neben einer Teilzeitstelle an der Uni Düsseldorf pflege und hege ich deshalb dieses Projekt - und habe dafür schon das eine oder andere Abenteuer erlebt. Mehr über mich erfahrt ihr unter der Rubrik "Persönliches"