Deutschland

Ein Spaziergang durchs Paradies – Botanische Gärten mit Gewächshäusern in Deutschland

Ich lasse mich gerne verführen. Und irgendwie habe ich es da wie Eva, das Paradies ist dafür der perfekte Ort. Und was soll ich sagen – davon gibt es in Deutschland so einige. Ich nenne sie botanische Gärten. Und vor allem im Winter liebe ich die deutschen Gewächshäuser. Viele botanische Gärten verfügen über Gewächshäuser. Ob Kakteenhäuser, Schmetterlingsheime oder subtropische Paradiese, ob Blumenparadies oder Architekturwunder – ein Besuch lohnt sich definitiv.

Auf meinen Reisen habe ich das eine oder andere Gewächshaus entdecken können. Auch Kerstin und Monique haben mir bei der Suche geholfen.

Hamburg – Planten und Blomen

Kennt ihr Planten un Blomen? Das grüne Herz von Hamburg liegt direkt an der Messe und war eine der erste Dinge, die ich bei meinen Besuchen in Hamburg entdeckt habe.

Im Sommer jedoch sind mir eher die zahlreichen Pflanzen im Außenbereich aufgefallen – dass der Park im Zentrum von Hamburg jedoch auch über sehr schöne Gewächshäuser verfügt, habe ich erst vor kurzer Zeit entdeckt. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die kleinen Aquarien im Eingangsbereich und die großen Kakteensammlung – wohl auch, weil der sehr schöne Außenbereich an diesem Tag voller Regen war.

Weitere Infos
  • Vor dem Besuch des Parks solltet ihr auf jeden Fall einen Blick auf die gut aufbereitete Seite des Parks Planten und Blomen werfen. Dort findet ihr Infos über die verschiedenen Parks und ein „Blühverzeichnis“, welches euch verrät, was ihr wo welche Pflanzen im Park entdecken könnt
  • Der Eintritt im Park und auch in den Schaugewächshäusern ist frei.
  • geöffnet sind die Gewächshäuser ab 9 Uhr, im Winter schließen sie um 15:45 Uhr.
  • Am besten erreicht ihr den Park von der Haltestelle Dammtor mit der S-Bahn.

Göttingen – der alte botanische Garten

Göttingen verfügt gleich über drei botanische Gärten – den alten botanischen Garten, den experimentellen und den forstbotanischen Garten. Auf meinem Kurztrip in die niedersächsische Stadt habe ich leider nur einen wirklich bestaunen können.

Göttingen Botanischer Garten

Der jedoch war für mich einer der magischsten und schönsten botanischen Gärten, die ich jemals gesehen habe. Vielleicht lag es auch an den leichten Nebelschwaden, an den Gewächshäusern, die eine Zeitreise versprachen und an die Tunnel, die mir das Gefühl gegeben habe, in eine andere Welt einzutauchen.

Achso – das kleine Cafe am Rande des Gartens sollte ich unbedingt auch empfehlen. Das Frühstück dort ist wirklich empfehlenswert.

Weitere Infos
  • Mehr Infos über den alten botanischen Garten Göttingen
  • Bis auf wenige Ausnahmen ist der Park von 8 – 16 Uhr (im Sommer bis 18:30 Uhr) geöffnet.
  • Führungen sind möglich
  • Der Eintritt ist frei.
  • unbedingt das Café Botanik ausprobieren (Frühstück!)
  • Vom Bahnhof aus ist der Park in gut 10 Minuten fußläufig erreichbar.

Düsseldorf – der botanische Garten der Heinrich-Heine-Universität

Düsseldorf hat einen botanischen Garten? Viele werden jetzt verwundert schauen – und doch ist dieser Garten wohl der Ort, den ich von allen hier erwähnten Gärten am häufigsten besuche. Das liegt wohl daran, dass er direkt an meinem Arbeitsplatz, der Universität Düsseldorf zu finden ist.

Mein Lieblingsort ist nicht etwa die Glaskuppel vom „Kalthaus“, welches Pflanzen aus Gebieten mit warmen, trockenen Sommern und regenreichen Wintern beherbergt, sondern der Bauerngarten und die Wildblumenwiese. (im Sommer).

Erst im letzten Jahr war auch eine spannende Ausstellung in der Orangerie – die oft für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt wird. Was ich noch nicht gemacht habe? Eine Führung. Aber auch das wird noch kommen.

Weitere Infos
  • Mehr Infos über den botanischen Garten Düsseldorf
  • Unter der Woche ist der Park von 8 – 16 Uhr (im Sommer bis 19:00 Uhr) geöffnet. Am Wochenende öffnet der Park 13 Uhr (samstags von April bis Oktober) und 10 Uhr (sonntags von April bis Oktober)
  • Führungen und auch „Verkaufstage“ werden in den Sommermonaten regelmäßig angeboten
  • Der Eintritt ist frei.
  • Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht ihr den botanischen Garten am besten mit der U73, U79 und 704 aus dem Stadtzentrum

Hamm – Der Maximilianpark

Ein spontaner Ausflug ging vor zwei Jahren nach Hamm. Dort befindet sich der Maximilianpark mit der alten Zeche Maximilian und zahlreiche Kunstwerke.

Wer will, kann den Glaselefant besteigen und sich dort oben ein wenig „Industriekultur“ von oben anschauen. Hier ist schon das eine oder andere „Grün“ zu finden.

Der Park war damals Ende März noch im Winterschlaf, das größte tropische Schmetterlingshaus jedoch hat mich absolut begeistert. Nicht nur die Vielfalt an Schmetterlingen war wirklich beeindruckend – auch und gerade im Winter ist ein Besuch in den Tropen einfach nur angenehm!

Ich habe mir auch fest vorgenommen, außerhalb der Schlechtwettertage hier vorbeizukommen. Der Park wurde im Rahmen der Landesgartenschau nicht nur mit Pflanzen und Blumen verschönert – auch jede Menge Kunst ist hier zu finden.

Weitere Infos
  • In den Maximilianpark kommt ihr täglich von 10 – 17 Uhr, im Sommer auch länger.
  • Der Eintritt (inkl. Glaselefant) beträgt 4,50 Euro. Mit der Ruhrtopcard bekommt ihr einmalig freien Eintritt.
  • Das Schmetterlingshaus ist ab Anfang März wieder geöffnet. Hier müsst ihr noch mal extra Eintritt zahlen, der sich mit 3 Euro jedoch sehr im Rahmen hält.
  • Fotografieren ist erlaubt, an Wochentagen ist hier kaum was los.
  • Sonntagnachmittag gibt es kostenlose Kurzführungen im Schmetterlingshaus.
  • Ab Bahnhof mit den Buslinien 1, 3, 6, 28 und 33 bis „Maximilianpark“ könnt ihr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen.

Essen – Der Gruga-Park

Essen liegt mitten im Pott. Und grün isses dort dennoch. Davon habe ich mich im Jahr der Grünen Hauptstadt Essen ausführlich überzeugen können. Nun ist das ja leider schon vorbei – dass „Grün“ jedoch bleibt. Und die Erinnerung an einen besonders schönen Park direkt hinter der Messe.

Warum ich den Gruga-Park nicht schon vor Jahren besucht habe, bleibt mir ein Rätsel. Dort ist es wirklich schön! Nicht nur an sonnigen Tagen kann man hier einige Stunden durch kleine und große Parks wandeln, in den Gewächshäusern unter einem Olivenbaum verweilen oder es sich in der Grugapark-Therme gut gehen lassen.

Ich fand auch das Labyrinth und die Kunst im Park ganz schön – auch ein Hundertwasserhaus gibt es hier zu entdecken.

Weitere Infos
  • Auch für den Grugapark gibt es eine informative Homepage mit einem Blühkalender sowie zahlreichen Infos zu den Anlagen.
  • Der Eintritt in den Grugapark kostet 4 Euro, mit der Ruhrtopcard könnt ihr einmalig kostenlos die Parkanlage besuchen. (gilt nicht bei Aktionen wie dem Parkleuchten)
  • Es gibt mehrere Aus und Eingänge für den Park, ich empfehle den „Haupteingang“, der mit der U-Bahn Linie 11 via Haltestelle „Messe Ost/Gruga“

Magdeburg – Die Gruson Gewächshäuser

Die Gruson – Gewächshäuser in Magdeburg sind nicht nur ein botanischer Garten. Hier und da kann man in den Glashäusern durchaus auch Tiere entdecken. In sieben Schauhäusern könnt ihr euch an kalten Tagen in die Welt der Tropen und der Sukkulenten und Kakteen entführen lassen.

Rund zwei Stunden habe ich hier verbracht und auf der Suche nach dem einen oder anderen „Parkbewohner“ zugegebenermaßen die Zeit etwas vergessen. Auch wenn die Gewächshäuser nicht zu den bekanntesten in Deutschland zählen – bei einem Besuch in Magdeburg solltet ihr auf jeden Fall mal vorbeischauen.

Weitere Infos
  • Alle wichtigen Infos über die Gruson Gewächshäuser findest du hier.
  • Der Eintritt kostet 3,50 Euro.
  • Am Sonntag gibt es in den Gewächshäusern „Sonntagsführungen“.
  • Mit der Straßenbahn 2 oder 8 fahrt ihr die Haltestelle „AMO/Steubenallee“ an.

Leipzig – Botanischer Garten der Universität

Für den Botanischen Garten von Leipzig habe ich extra etwas Zeit eingeplant. Er liegt nicht direkt im Stadtzentrum, sondern etwas abseits beim Universitätsklinikum. Der zusätzliche Weg hat sich jedoch gelohnt, denn nicht nur der Park an sich ist sehenswert – bei einsetzendem Regen war ich heilfroh über wirklich tolle Gewächshäuser und ein Schmetterlingshaus.

Besonders gefallen hat mir das Mangrovenhaus, in dessen Mitte ein kleiner See angelegt wurde. Das Gebäude hat etwas von Jugendstil – und ist auch architektonisch recht spannend.

Weitere Infos
  • Alle aktuellen Infos über Führungen und Aktionen in einem der ältesten botanischen Garten findet ihr auf der folgenden Homepage.
  • Die Gewächshäuser sind von März bis Ende Oktober geöffnet. In den botanischen Garten könnt ihr auch in den Wintermonaten.
  • Der Eintritt in den Außenbereich ist kostenlos, wer sich die Gewächshäuser und das Schmetterlingshaus anschauen will, der bezahlt 4 Euro Eintritt. Mit LeipzigCard habt ihr 25% Rabatt.

Köln – Flora

Ganz ehrlich? Jahrelang wusste ich nicht, warum alle immer von der Flora in Köln schwärmten. Ich dachte an ein Waldgebiet – einen kleinen Park, was ich jedoch entdeckte war weit mehr als das.

Die Flora ist der botanische Garten von Köln und wurde nach dem Palast benannt, der mitten im Park für Events und im Sommer für ein Café genutzt wird. Aktuell sind die meisten Gewächshäuser im Umbau – aber auch sonst ist der Park zu jeder Jahreszeit sehenswert. Im Februar blühen draußen schon die ersten Frühblüher, während im Subtropenhaus die Kamelien Ausstellung zahlreiche Kölner in das Gewächshaus lockt.

Und ja – die Ausstellung ist sehenswert. Noch bis April gibt es Kamelienblüten im Überfluss. Aber auch danach werden wir wohl vorm Regen Schutz im Tropenhaus suchen – mit einigen Bänken lädt es zum Verweilen ein.

Weitere Infos
  • Der Freundeskreis Flora Köln bietet regelmäßig spannende Führungen und Beratungen an, aber auch so lohnt sich ein Blick auf die Internetseite der Flora
  • Der Eintritt in die Flora und in das Subtropengewächshaus ist kostenlos.
  • Das Café „Dank Augusta“ ist im Sommer eine empfehlenswerte Anlaufstelle. Der Kuchen im Glas ist der Hammer!
  • Mit öffentlichen Verkehrsmittel erreicht ihr die Flora am besten mit der Linie 18 (Zoo/Flora)

Potsdam – Biosphäre

In der 24 m hohen Halle kann der Besucher auf ca. 5.000 m² eine Menge bestaunen: nicht nur rund 130 verschiedene Tierarten, sondern besonders die ca. 20.000 Tropenpflanzen entführen in eine andere Welt. Neben einem Wasserfall sind besonders das Schmetterlingshaus und die Aquasphäre empfehlenswert.

Das Schmetterlingshaus hätte ich mir größer gewünscht. Aber eine Unterwasserwelt aus einem U-Boot heraus zu präsentieren, ist schon eine faszinierende Idee! Immer wieder konnten wir interaktiv am Geschehen teilnehmen oder etwas über den tropischen Regenwald lernen. „Wie sieht uns eine Schlange?“ zum Beispiel.

Oder wie riechen verschiedene Früchte und Pflanzen? Langeweile sollte hier bei kleinen und großen Entdeckern nicht so schnell aufkommen! Und sollten die Kräfte erschöpft sein, laden Café und Restaurant zu einem Besuch ein.

Weitere Infos
  • Die Biosphäre Potsdam ist einfach per Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln (Station: Volkspark) zu erreichen. Parkplätze sind ausreichend verfügbar.
  • Ein Tagesticket (Erwachsene) ist für 11,50 EUR erhältlich und die Tickets können mit EC Karte, Visa, Master Card und in bar bezahlt werden.
  • Toiletten und Schließfächer (gegen Gebühr) sind ebenso vorhanden, wie die Möglichkeit, die Biosphäre mit Beeinträchtigung zu erforschen.

Stuttgart – Wilhelma

Monique ist häufig im botanischen Garten Wilhelma unterwegs – einem der schönsten und wohl auch einer der am häufigsten besuchten botanischen Gärten Deutschlands. Dabei ist die Wilhelma gleich zwei in einem – denn es befindet sich auch noch ein Zoo auf dem Gelände in Bad Cannstatt.

Wie in der Flora gibt es hier im Winter ebenfalls einige Gewächshäuser und ein Schmetterlingshaus, welches besucht werden kann. Für Schlechtwettertage ist also gesorgt!

Weitere Infos
  • Aktuelle Infos über den Botanisch-Zoologischen Garten von Stuttgart findet ihr auf der Homepage des Wilhelma
  • Der Eintritt in den Park kostet im Sommer 16 Euro, der Winter oder Abendtarif (ab 16 Uhr) ist mit 11 Euro gut 5 Euro günstiger
  • Rabatt bekommt ihr auch, wenn ihr vor Ort euer VVS-Tagesticket vorweist. 1 Euro müsst ihr dann weniger zahlen
  • Der Park ist geöffnet von 08:15 bis zum Einbruch der Dunkelheit (im Sommer bis max. 20 Uhr). Die Gewächshäuser schließen im Winter schon früher.
  • Am besten erreicht ihr den Park mit der U14 – Haltestelle Wilhelma (vom HBF rund 8 Minuten)

EGA Park in Erfurt (mit Schmetterlingshaus)

Ich war noch sehr sehr jung, als ich als Kind das erste mal die Erfurter Garten-Ausstellung besuchen durfte. Für mich war es eine andere Welt. Ich schloss Bekanntschaften mit Kakteen, beneidete die Kinder im Sommer am Wasserspielplatz (ich durfte da nicht hin) und ich entdeckte eine besonders coole Pflanze: Die Mimose.

Inzwischen sind viele Jahre ins Land gezogen und ich war seit der Wende zwei Mal auf an und in der EGA. Ein wenig erinnert die Gestaltung und die großen Hallen noch an die sozialistische Zeit in den 80ern – als kompakt kann man den Park sicher nicht bezeichnen. Dafür ist er seit damals und einige Attraktionen reicher. Neben zahlreichen Events gibt es ein Schmetterlingshaus, einen Aussichtsturm mit tollem Blick auf Erfurt und einen kleinen japanischen Garten.

Auch gastronomisch waren wir gut versorgt. Vor allem im Frühling und Sommer solltet ihr euch einen Besuch nicht entgehen lassen. Und im Winter bei freien Eintritt auf jeden Fall den windigen Ausblick vom Aussichtsturm genießen!

Weitere Infos
  • Mehr Infos über den EGA Park in Erfurt
  • Bis auf wenige Ausnahmen ist der Park von 8 – 16 Uhr (im Sommer bis 18:00 Uhr) geöffnet.
  • Führungen sind möglich
  • Der Eintritt kostet im Sommer 8 Euro. Im Winter kostet nur der Eintritt in die Gewächshäuser (3 Euro). Mit der Thüringen Card könnt ihr den Park einmalig kostenfrei besuchen.
  • Es gibt eine Bahnverbindung zum EGA-Park. Diese ist jedoch nur durch umsteigen vom Bahnhof erreichbar. Am besten ihr lauft bis zum Anger und fahrt dann mit der Linie 2.

Botanischer Garten Jena

Auf meiner Tour durch Jena konnte ich natürlich nicht vor dem Botanischen Garten der Friedrich Schiller Universität Jena halt machen. Unweit des Stadtzentrums und des Zeiss Planetariums befindet sich ein recht kleiner aber vielfältiger botanischer Garten.

Sehenswert ist auch hier das Victoriahaus mit dem großen Seerosen, im Außenbereich lohnt sich ein Abstecher zum Alpinium. Das ist wirklich riesig! Ein tollen Blick auf das Alpinium habt ihr von einem alten Borkenhäuschen, was auf einer Anhöhe zu finden ist.

Aktuell gibt es eine Kunstausstellung auf dem Gelände (September 2018), nicht verwundern also, wenn ihr seltsame Gestalten im Botanischen Garten entdeckt. Sehr praktisch ist übrigens der Verkauf von Pflanzen und Samen zu wirklich bezahlbaren Preisen im Eingangsbereich des botanischen Gartens.

Weitere Infos
  • Mehr Infos über den botanischen Garten Jena
  • Der Park ist täglich von 10 – 19 Uhr (im Sommer bis 18:00 Uhr) geöffnet.
  • Führungen sind auf Anfrage oder angekündigt möglich.
  • Hunde sind auf dem Gelände nicht erlaubt
  • Der Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 2,50 Euro.
  • Neben dem Eingangsbereich werden Saatgut und Pflanzen für daheim verkauft
  • Nur ein paar Meter weiter befindet sich das Zeiss Planetarium in Jena.

Botanischer Garten Bonn

Ganz ehrlich? Ich wusste bis zu meinem letzten Besuch in Bonn nicht einmal, das es hier einen botanischen Garten gibt. Und doch – nachdem ich mich dort ungeschaut habe, bin ich schlichtweg begeistert von der Flora und ab und zu auch der Fauna am Poppelsdorfer Schloss. Das habe ich übrigens nicht besichtigt, dafür habe ich jedoch im NEES eine leckere selbstgemachte Limonade mit Blick auf den botanischen Garten genossen.

Besonders schön fand ich die Gewächshäuser, in denen unter anderem auch ein Titanenwurz sein Zuhause findet. Der hat (gott sei dank) nicht geblüht, aber in dem selben Gewächshaus gibt es auch die Riesen-Seerose (Victoria) zu beobachten. Dafür lohnt sich auch ein Besuch im Sommer, wenn es außen fast wärmer als im Winter ist.

Weitere Infos
  • Mehr Infos über den botanischen Garten Bonn
  • Samstag ist der botanische Garten in Bonn geschlossen, an allen anderen Tagen von 10 – 18 Uhr (im Winter bis 16 Uhr) geöffnet.
  • Öffentliche Führungen werden jeden Sonntag um 15 Uhr angeboten.
  • Der Eintritt kostet an Sonn und Feiertagen 3 Euro, ansondern ist der Eintritt frei.
  • unbedingt im „NEES“ eine Selfmade Lemonade probieren!
  • Das Poppelsdorfer Schloss wird aktuell umgebaut.
  • Vom Bahnhof aus ist der Park in gut 15 Minuten fußläufig erreichbar.

Welche Botanischen Gärten stehen noch auf unserer Liste?

Habt ihr noch weitere Empfehlungen??

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Über den Blogger

Janett

Hallo, ich bin Janett, die Gründerin des Blogs Teilzeitreisender.de
Schon immer war ich ein sehr großer Fan von Kurzreisen. Neben einer Teilzeitstelle an der Uni Düsseldorf pflege und hege ich deshalb dieses Projekt - und habe dafür schon das eine oder andere Abenteuer erlebt. Mehr über mich erfahrt ihr unter der Rubrik "Persönliches"